1995
Jahreswidmungen
Politik und Weltgeschehen
- 4. Juli: Henning Scherf wird in der Bremischen Bürgerschaft zum Regierungschef einer Großen Koalition gewählt
- 10. Juli: Heinz Eggert, Innenminister von Sachsen, tritt von seinem Amt nach Vorwürfen wegen sexueller Belästigung zurück
- 10. Juli: Das Militärregime in Myanmar, dem früheren Birma, hebt einen fast sechs Jahre währenden Hausarrest gegen die Friedensnobelpreisträgerin und Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi auf
- 11. Juli: Massaker von Srebrenica: In Bosnien und Herzegowina erobern die Serben die UN-Schutzzone Srebrenica
- 11. Juli: US-Präsident Bill Clinton beschließt die Aufnahme diplomatischer Beziehungen zu Hanoi (Vietnam)
- 12. Juli: Die ethnische Säuberung der Stadt Srebrenica beginnt einen Tag nach der Eroberung durch serbische Truppen, 40.000 Einwohner werden zunächst nach Geschlechtern getrennt
- 24. Juli: In Tel Aviv zündet ein Selbstmordattentäter eine Bombe in einem Autobus und tötet fünf Israelis, 30 Menschen werden verletzt
- 25. Juli In einer Station der Pariser Metro wird eine Bombe gezündet. Das anschließende Feuer tötet sieben Menschen, 62 werden verletzt
- 27. Juli: Tadeusz Mazowiecki, der UN-Menschenrechtsbeauftragte, kündigt seinen Rücktritt an und geißelt die Untätigkeit des Westens in Bosnien
- 26. Juli: Die Mitgliedstaaten der EU unterzeichnen das Europol-Übereinkommen
- 28. Juli: Vietnam wird als siebter Mitgliedssaat in die ASEAN aufgenommen
- 3. August: In Hannover beginnen die Chaostage, bei denen bis zum 6. August mehr als 2.000 Teilnehmer randalieren, Geschäfte plündern und Straßenschlachten mit der Polizei unternehmen
- 8. August: Zwei Töchter von Saddam Hussein fliehen mit ihren Familien und 15 Offizieren nach Amman, wo sie von König Hussein Asyl erhalten
- 24. August: Georgien gibt sich eine neue (demokratische) Verfassung
- 24. August: Veröffentlichung von Windows 95
- 29. August: Georgien. Attentat auf Eduard Schewardnadse
- 12. September: Erste Koalitionsregierung in Nepal
- 16. September: Griechenland hebt das Embargo gegen Mazedonien auf
- 24. September: Das Interimsabkommen über das Westjordanland und den Gazastreifen zwischen Israel und der PLO wird in Taba unterzeichnet.
- 28. September: Komoren. Putsch von Bob Denard
- 1. Oktober: Deutschland und San Marino nehmen diplomatische Beziehungen auf
- 5. Oktober: Komoren. Niederschlagung des Putsches von Bob Denard durch französisches Militär. Eine Übergangsregierung wird gebildet
- 8. Oktober: Neue Verfassung in Uganda
- 19. Oktober: Mazedonien wird in den Europarat aufgenommen
- 25. Oktober: Lettland stellt Antrag auf Aufnahme in die EU
- 25. Oktober: Macau wird assoziiertes Mitglied in der UNESCO
- 28. Oktober: António Guterres wird neuer portugiesischer Ministerpräsident.
- 5. November: Georgien. Eduard Schewardnadse wird erneut zum Staatspräsident gewählt
- 6. November: In Israel kommt es zur größten Trauerfeier des Landes für den ermordeten Regierungschef Jitzhak Rabin. Staatsoberhäupter und Politiker aus 40 Nationen erweisen dem Verstorbenen die letzte Ehre
- 8. November: Die Ukraine wird Mitglied des Europarats
- 12. November: Erste freie Parlamentswahlen in Aserbaidschan
- 18. November: Parlamentswahlen in Nauru
- 19. November: Aleksander Kwaśniewski wird Staatspräsident in Polen
- 22. November: Präsidentschaftswahlen in Nauru. Neuer Präsident wird Lagumot Harris
- 24. November: Estland stellt den Antrag auf Beitritt in die EU
- 25. November: Georgien. Die neue Verfassung tritt in Kraft
- 11. Dezember: Antrag Litauens auf Aufnahme in die EU
- 14. Dezember: Kroatien unterzeichnet das „Daytoner Abkommen“
- 15./16. Dezember: Die Staats- und Regierungschefs der EU einigen sich auf den Euro als gemeinsame Währung. Man vereinbart den 1. Januar 1999 als Einführungsdatum
- 14. Dezember: Dayton Friedensabkommen für Bosnien und Herzegowina, welches die polizeiliche Zusammenarbeit unter den Staaten regelt
- 17. Dezember: Nationalratswahl in Österreich. SPÖ stimmenstärkste Partei.
Wirtschaft
Wissenschaft und Technik
Kultur
Gesellschaft
Sport
Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
Katastrophen
Kleinere Unglücksfälle sind in den Unterartikeln von Katastrophe aufgeführt.
- 17. Januar: Ein Erdbeben der Stärke 7,2 tritt nahe Kōbe, Japan auf, tötet 6.321 und verletzt über 32.000 Menschen sowie verursacht große Sachschäden. Siehe auch Erdbeben von Kōbe 1995.
- 28. Mai: Ein Erdbeben der Stärke 7,5 erschüttert die Stadt Neftegorsk auf Sachalin, Russland, ca. 2.000 Tote
- 29. Juni: Einsturz des Sampoong-Gebäudes in Seoul, Südkorea. 501 Menschen sterben, 937 werden verletzt und sechs bleiben vermisst.
- Im Juli kommt es in Chicago zu einer schweren Hitzewelle, an der 525 Menschen durch Hitzschlag sterben.
- 1. Oktober: Ein Erdbeben bei Dinar, Türkei, ca. 100 Tote
- 18. Dezember: Angola. Nach dem Start in Jamba stürzt eine überladene Lockheed L-188 Electra der kongolesischen Trans Service Airlift mit 144 Menschen an Bord ab, wovon nur drei überleben
- 20. Dezember: Cali, Kolumbien. Eine aus Miami, USA kommende Boeing 757 der American Airlines stürzt während des Landeanflugs wegen eines Navigationsfehlers ab. 160 Menschen sterben, vier können gerettet werden
- 1995 erleidet Mika Häkkinen einen der schwersten Unfälle der Formel-1-Geschichte im letzten Rennen der Saison in Adelaide, Australien (es war auch das letzte Rennen in Adelaide, danach zog der F1-Zirkus nach Melbourne um). Er erlitt schwerste Kopfverletzungen, schwebte tagelang in Lebensgefahr und brauchte die ganze Wintersaison zur Genesung.
Januar
Februar
März
April
Mai
Juni
Juli
August
September
Oktober
November
Dezember
Januar
- 1. Januar: H. E. Erwin Walther, deutscher Komponist und Musikpädagoge (* 1920)
- 1. Januar: Eugene Paul Wigner, US-amerikanischer Physiker und Nobelpreisträger (* 1902)
- 2. Januar: Siad Barre, somalischer Präsident (* 1919)
- 4. Januar: Eduardo Mata, mexikanischer Komponist (* 1942)
- 7. Januar: Harry Golombek, britischer Schachspieler (* 1911)
- 8. Januar: Carlos Monzón, argentinischer Boxer (* 1942)
- 9. Januar: Gisela Mauermayer, deutsche Leichtathletin (* 1913)
- 11. Januar: Heiner Pudelko, deutscher Rocksänger (* 1948)
- 13. Januar: Karl Junker, deutscher Schachproblemkomponist (* 1905)
- 18. Januar: Adolf Butenandt, deutscher Chemiker, Nobelpreisträger (* 1903)
- 18. Januar: Georg K. Glaser, deutschsprachiger französischer Schriftsteller (* 1910)
- 19. Januar: Hermann Henselmann, deutscher Architekt (* 1905)
- 20. Januar: Mehdī Bāzargān, iranischer Politiker und Ministerpräsident 1979 (* 1907)
- 22. Januar: Rose Kennedy, Mutter von John F. Kennedy (* 1890)
- 25. Januar: Fritz Dorls, deutscher Politiker (* 1910)
- 27. Januar: Jean Tardieu, französischer Dichter und Dramatiker (* 1903)
- 27. Januar: Karl Kayser, deutscher Theaterintendant (* 1914)
- 30. Januar: Fritz Buri, Pfarrer und Professor für Theologie (* 1907)
- 31. Januar: George Abbott, US-amerikanischer Drehbuchautor, Regisseur und Schauspieler (* 1887)
Februar
- 1. Februar: Karl Gruber, österreichischer Politiker und Diplomat (* 1909)
- 2. Februar: Fred Perry, britischer Tischtennis- und Tennisspieler (* 1909)
- 3. Februar: Nicolás Lindley López, Chef einer peruanischen Militärjunta im Jahre 1963 (* 1908)
- 4. Februar: Godfrey Brown, britischer Leichtathlet und Olympiasieger (* 1915)
- 4. Februar: Walter Zeller, deutscher Motorradrennfahrer (* 1929)
- 5. Februar: Doug McClure, US-amerikanischer Schauspieler (* 1935)
- 6. Februar: Mira Lobe, österreichische Kinderbuchautorin (* 1913)
- 6. Februar: Art Taylor, US-amerikanischer Jazz-Schlagzeuger (* 1929)
- 7. Februar: Alfred Heuß, deutscher Althistoriker (* 1909)
- 7. Februar: Massimo Pallottino, italienischer Archäologe (* 1909)
- 8. Februar: Joseph Maria Bochenski, polnischer Philosoph und Logiker (* 1902)
- 9. Februar: James William Fulbright, US-amerikanischer Politiker (* 1905)
- 9. Februar: Eugen Loderer, deutscher Gewerkschaftsfunktionär (* 1920)
- 10. Februar: Heinrich Drerup, deutscher Archäologe (* 1908)
- 12. Februar: Nat Holman, US-amerikanischer Basketballspieler und -trainer (* 1896)
- 14. Februar: Ischa Meijer, niederländischer Journalist, Schriftsteller und Talkmaster (* 1943)
- 14. Februar: U Nu, myanmarischer Politiker (* 1907)
- 15. Februar: Rachid Baba Ali Ahmed, algerischer Musiker und Musikproduzent
- 17. Februar: Werner Bruschke, Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt (* 1898)
- 23. Februar: James Herriot, englischer Tierarzt und Schriftsteller (* 1916)
- 24. Februar: Hans Hessling, deutscher Schauspieler und Synchronsprecher (* 1903)
- 25. Februar: Sergio Bertoni, italienischer Fußballspieler und -trainer (* 1915)
- 25. Februar: Rudolf Hausner, österreichischer Maler und Graphiker (* 1914)
- 26. Februar: Willie Johnson, US-amerikanischer Blues-Musiker (* 1913)
März
- 1. März: Georges J. F. Köhler, deutscher Biologe und Nobelpreisträger (* 1946)
- 1. März: Eugenio Corecco, römisch-katholischer Bischof im Bistum Lugano (* 1931)
- 4. März: Kurt E. Ludwig, deutscher Schauspieler und Synchronsprecher (* 1924)
- 6. März: Barbara Lass, Filmschauspielerin (* 1940)
- 8. März: Stephan László, österreichischer Bischof (* 1913)
- 9. März: Edward Bernays, prägte für seinen Beruf die Bezeichnung PR-Berater (* 1891)
- 14. März: William Alfred Fowler, US-amerikanischer Physiker (* 1911)
- 16. März: Simon Fraser, 15. Lord Lovat, schottischer General und Kommandoführer im 2. Weltkrieg (* 1911)
- 16. März: Heinrich Sutermeister, Schweizer Komponist (* 1910)
- 17. März: Sunnyland Slim, US-amerikanischer Blues-Pianist (* 1907)
- 20. März: Werner Liebrich, deutscher Fußballspieler und Trainer (* 1927)
- 21. März: Wolfgang Harich, Philosoph und Journalist in der DDR (* 1923)
- 22. März: Henri Xhonneux, belgischer Filmemacher (* 1945)
- 24. März: Joseph Needham, britischer Sinologe und Biochemiker (* 1900)
- 25. März: James Samuel Coleman, US-amerikanischer Soziologe (* 1926)
- 25. März: Philip Stuart Milner-Barry, britischer Schachmeister (* 1906)
- 26. März: Eazy-E, US-amerikanischer Rapper (* 1963)
- 27. März: Albert Drach, österreichischer Jurist und Schriftsteller (* 1902)
- 28. März: Hanns Joachim Friedrichs, deutscher Fernsehmoderator (* 1927)
- 29. März: Antony Hamilton, britischer Filmschauspieler (* 1952)
- 31. März: Roberto Juarroz, argentinischer Schriftsteller (* 1925)
- 31. März: Selena Quintanilla-Perez, US-Musikstar; Grammy-Gewinnerin; ermordet von der Präsidentin ihres Fan-Clubs (* 1971)
April
Mai
- 2. Mai: Agnes Kraus, deutsche Schauspielerin (* 1911)
- 2. Mai: Werner Veigel, Chefsprecher der Tagesschau der ARD (* 1928)
- 5. Mai: Michail Moissejewitsch Botwinnik, russischer Schachspieler (* 1911)
- 7. Mai: María Luisa Bemberg, argentinische Drehbuchautorin, Film- und Theaterregisseurin (* 1922)
- 11. Mai: David Avidan, israelischer Schriftsteller (* 1934)
- 11. Mai: Hans-Joachim Böhme, Minister für Hoch- und Fachschulwesen der DDR (* 1931)
- 12. Mai: Mia Martini, italienische Sängerin (* 1947)
- 18. Mai: Alexander Boris Godunow, russischer Tänzer und Schauspieler (* 1949)
- 18. Mai: Gustav Lübbe, deutscher Verleger (* 1918)
- 18. Mai: Elizabeth Montgomery, US-amerikanische Filmschauspielerin (* 1933)
- 21. Mai: Les Aspin, US-amerikanischer Politiker (* 1938)
- 21. Mai: Nora Minor, österreichische Schauspielerin (* 1910)
- 21. Mai: Agnelo Rossi, Erzbischof von São Paulo und Kardinal (* 1913)
- 21. Mai: Annie M. G. Schmidt, niederländische Schriftstellerin (* 1911)
- 24. Mai: Harold Wilson, britischer Politiker und zweimal Premierminister (* 1916)
- 24. Mai: Jürgen Horlemann, deutscher Politiker und Verleger (* 1941)
- 25. Mai: Elie Bayol, französischer Rennfahrer (* 1914)
- 25. Mai: Krešimir Ćosić, kroatischer Basketballspieler (* 1948)
- 25. Mai: Herbert A. Frenzel, deutscher Skandinavist, Journalist, Übersetzer und Theaterwissenschaftler (* 1908)
- 26. Mai: Friz Freleng, US-amerikanischer Cartoonist und Filmproduzent (* 1905)
- 31. Mai: Pavel Šivic, slowenischer Komponist (* 1908)
Juni
- 3. Juni: John Presper Eckert, US-amerikanischer Computerpionier (* 1919)
- 3. Juni: Paul Wandel, Minister für Volksbildung und Jugend der DDR (* 1905)
- 4. Juni: Alfred Beni, österreichischer Schachspieler (* 1923)
- 4. Juni: Ernst Wilhelm Julius Bornemann, deutscher Filmemacher (* 1915)
- 6. Juni: Heinz Lehmann, deutscher Schachspieler (* 1921)
- 7. Juni: Josef Brinkhues, Bischof der Alt-katholischen Kirche in Deutschland (* 1913)
- 8. Juni: Juan Carlos Onganía, argentinischer Militär und Politiker (* 1914)
- 8. Juni: Abdul Rahman Pazhwak, afghanischer Diplomat und Präsident der UN-Generalversammlung (* 1919)
- 10. Juni: Bruno Lawrence, Musiker und Schauspieler (* 1941)
- 12. Juni: Eva Bernoulli, Schweizer Logopädin und Pädagogin (* 1903)
- 12. Juni: Arturo Benedetti Michelangeli, italienischer Pianist (* 1920)
- 14. Juni: Els Aarne, estnische Komponistin (* 1917)
- 14. Juni: Rory Gallagher, irischer Gitarrist (* 1948)
- 14. Juni: Roger Zelazny, US-amerikanischer Schriftsteller (* 1937)
- 15. Juni: John Atanasoff, US-amerikanischer Computerpionier (* 1903)
- 18. Juni: Karl Atzenroth, deutscher Politiker (* 1895)
- 18. Juni: Robert Schlienz, deutscher Fußballspieler (* 1924)
- 18. Juni: Harry Tisch, Mitglied des Politbüros des ZK der SED und Vorsitzender des FDGB in der DDR (* 1927)
- 20. Juni: Émile Michel Cioran, Philosoph (* 1911)
- 22. Juni: Yves Congar, Kardinal der römisch-katholischen Kirche (* 1904)
- 23. Juni: Jonas Salk, US-amerikanischer Arzt und Immunologe (* 1914)
- 23. Juni: Paul Scholz, stellvertretender Vorsitzender des Ministerrates und Minister für Land- und Forstwirtschaft der DDR (* 1902)
- 23. Juni: Anatoli Wladimirowitsch Tarassow, sowjetischer Eishockeyspieler und -trainer (* 1918)
- 25. Juni: Warren E. Burger, US-amerikanischer Jurist und Vorsitzender Richter des Supreme Courts (* 1907)
- 25. Juni: Ernest Walton, irischer Physiker (* 1903)
- 29. Juni: Sicco Mansholt, niederländischer Landwirt und Politiker (* 1908)
- 30. Juni: Georgi Timofejewitsch Beregowoi, sowjetischer Kosmonaut (* 1921)
Juli
- 1. Juli: Wolfman Jack, US-amerikanischer DJ (* 1938)
- 2. Juli: Alex Jordan, US-amerikanische Pornodarstellerin (* 1963)
- 3. Juli: Ricardo González, US-amerikanischer Tennisspieler (* 1928)
- 3. Juli: Georg Richter, deutscher Sportler (* 1905)
- 4. Juli: Bob Ross, US-amerikanischer Maler und Fernsehstar (* 1942)
- 8. Juli: Günter Bialas, deutscher Komponist (* 1907)
- 13. Juli: Aimé Barelli, französischer Jazztrompeter und Bandleader (* 1917)
- 13. Juli: Matti Pellonpää, finnischer Schauspieler (* 1951)
- 15. Juli: Robert Coffy, Erzbischof von Marseille und Kardinal (* 1920)
- 17. Juli: Rainer Kunad, deutscher Komponist (* 1936)
- 17. Juli: Juan-Manuel Fangio argentinischer Rennfahrer (* 1911)
- 18. Juli: Fabio Casartelli, italienischer Radrennfahrer (* 1970)
- 20. Juli: Ernest Mandel, marxistischer Ökonom, Theoretiker (* 1923)
- 23. Juli: Miklós Rózsa, ungarisch-amerikanischer Filmkomponist (* 1907)
- 24. Juli: Charlie Rich, US-amerikanischer Country-Sänger (* 1932)
- 24. Juli: George Rodger, Fotograf (* 1908)
- 25. Juli: Osvaldo Pugliese, argentinischer Musiker (* 1905)
- 26. Juli: Laurindo Almeida, brasilianischer Jazz-Musiker (* 1917)
- 26. Juli: Heinrich Heesch, deutscher Mathematiker (* 1906)
- 26. Juli: Boy Lornsen, deutscher Bildhauer und Schriftsteller (* 1922)
- 29. Juli: Leo Kofler, deutscher Philosoph (* 1907)
- 29. Juli: Gerhard Schumann, deutscher Schriftsteller (* 1911)
- 30. Juli: Nikolai Dmitrijewitsch Kusnezow, sowjetischer Triebwerkskonstrukteur (* 1911)
August
- 4. August: Said Ramadan, islamischer Fundamentalist (* 1926)
- 5. August: Georg Buch, deutscher Politiker (* 1903)
- 6. August: André Fleury, französischer Komponist, Pianist, Organist und Musikpädagoge (* 1903)
- 8. August: František Nepil, tschechischer Schriftsteller, Rundfunkmoderator und Erzähler (* 1929)
- 9. August: Jerry Garcia, Musiker und Bandleader der Grateful Dead (* 1942)
- 11. August: Alonzo Church, US-amerikanischer Mathematiker (* 1903)
- 13. August: Mickey Mantle, US-amerikanischer Baseballspieler (* 1931)
- 15. August: Karel Píč, tschechischer Dichter und Esperantist (* 1920)
- 17. August: Howard Koch, US-amerikanischer Drehbuchautor (* 1902)
- 19. August: John Gilmore, US-amerikanischer Jazzmusiker (* 1931)
- 19. August: Pierre Schaeffer, französischer Komponist (* 1910)
- 20. August: Hugo Pratt, italienischer Comic-Autor (* 1927)
- 21. August: Subrahmanyan Chandrasekhar, US-amerikanischer Astro-Physiker (* 1910)
- 21. August: Manfred Donike, deutscher Chemiker (* 1933)
- 24. August: Alfred Eisenstaedt, Fotoreporter (* 1898)
- 25. August: John Brunner, britischer Science-Fiction-Autor (* 1934)
- 28. August: Michael Ende, deutscher Schriftsteller (* 1929)
- 29. August: Thomas Strittmatter, deutscher Autor (* 1961)
- 30. August: Fischer Black, US-amerikanischer Wirtschaftswissenschaftler (* 1938)
- 30. August: Sterling Morrison, britischer Musiker und Gitarrist (* 1942)
- 30. August: Lew Abramowitsch Polugajewski, russisch-sowjetischer Schachspieler (* 1934)
- 31. August: Horst Henning, deutscher Politiker und Oberbürgermeister von Leverkusen (* 1937)
- 31. August: Horst Janssen, deutscher Grafiker und Autor (* 1929)
- 31. August: Gertrud Luckner, christliche Widerstandskämpferin, Pazifistin (* 1900)
September
- 2. September: Václav Neumann, tschechischer Dirigent, Violine- und Viola-Spieler (* 1920)
- 9. September: Reinhard Furrer, deutscher Astronaut, Physiker, Pilot (* 1940)
- 10. September: Derek Meddings, US-amerikanischer Spezialist für Spezialeffekte und Modelle (* 1931)
- 12. September: Malvin Russell Goode, der erste afroamerikanische TV-Journalist und Nachrichten-Korrespondent der American Broadcasting Company (* 1908)
- 13. September: Fritz Bennewitz, deutscher Theaterregisseur (* 1926)
- 14. September: Hans-Gerd Fröhlich, deutscher Vertriebenenpolitiker (* 1914)
- 15. September: Rien Poortvliet, niederländischer Maler und Zeichner (* 1932)
- 17. September: Astrid Krebsbach, deutsche Tischtennisspielerin (* 1913)
- 18. September: Erwin Waldschütz, österreichischer Philosoph (* 1948)
- 19. September: Rudolf Peierls, deutsch-britischer Physiker (* 1907)
- 23. September: Albrecht Unsöld, deutscher Astronom und Physiker (* 1905)
- 25. September: Konrad Siebach, deutscher Kontrabassist und Kontrabass-Lehrer (* 1912)
- 29. September: Gerd Bucerius, deutscher Verleger und Politiker (* 1906)
- 30. September: Theo Balden, deutscher Bildhauer und Graphiker (* 1904)
Oktober
- 5. Oktober: Alec Douglas-Home, britischer Premierminister (* 1903)
- 6. Oktober: Johnny Bruck, deutscher Zeichner und Photolithograph (* 1920)
- 7. Oktober: Gerard Henri de Vaucouleurs, französisch-amerikanischer Astronom (* 1918)
- 8. Oktober: John Cairncross, britischer Spion (* 1913)
- 9. Oktober: Kukrit Pramoj, zwischen 1975 und 1976 Premierminister von Thailand (* 1911)
- 11. Oktober: Isolde Ahlgrimm, österreichische Cembalistin (* 1914)
- 13. Oktober: Henry Roth, US-amerikanischer Schriftsteller (* 1906)
- 19. Oktober: Don Cherry, Jazzmusiker (* 1936)
- 19. Oktober: George Little, kanadischer Musikpädagoge, Chordirigent und Organist (* 1920)
- 19. Oktober: Jürgen Wohlrabe, deutscher Politiker, Präsident des Berliner Abgeordnetenhauses (* 1936)
- 21. Oktober: Hans Helfritz, deutscher Komponist, Musikwissenschaftler und Schriftsteller (* 1902)
- 24. Oktober: Hermann Langbein, kämpfte im spanischen Bürgerkrieg auf der Seite der Internationalen Brigaden (* 1912)
- 25. Oktober: Bernhard Heiliger, deutscher Bildhauer (* 1915)
- 25. Oktober: Robert Riggs, US-amerikanischer Tennisspieler (* 1918)
- 28. Oktober: Gisela Schlüter, deutsche Kabarettistin und Schauspielerin (* 1919)
November
- 1. November: Lex Hixon, US-amerikanischer Poet, Philosoph und spiritueller Lehrer (* 1941)
- 3. November: Mario Revollo Bravo, Erzbischof von Bogotá und Kardinal der römisch-katholischen Kirche (* 1919)
- 3. November: Otto Rösch, österreichischer Politiker und Jurist (* 1917)
- 3. November: Isang Yun, koreanischer Komponist (* 1917)
- 4. November: Gilles Deleuze, französischer Philosoph der Postmoderne (* 1925)
- 4. November: Jitzhak Rabin, israelischer General und Politiker, Friedensnobelpreisträger (* 1922)
- 5. November: Ernest Gellner, Anthropologe, Soziologe und Philosoph (* 1925)
- 10. November: Ken Saro-Wiwa, nigerianischer Bürgerrechtler und Schriftsteller (* 1941)
- 22. November: Elinborg Lützen, erste färöische Grafikerin (* 1919)
- 23. November: Louis Malle, französischer Regisseur (* 1932)
- 23. November: Peter Surava, Chefredakteur der Zeitung „Die Nation“, Kritiker von Nazi-Deutschland (* 1912)
- 23. November: Jr. Walker, US-amerikanischen Tenorsaxophonist (* 1931)
- 24. November: Dominic Ignatius Ekandem, Kardinal der römisch-katholischen Kirche (* 1917)
- 26. November: Wim Thoelke, deutscher Fernsehmoderator (* 1927)
- 28. November: Lydia Roppolt, österreichische Malerin (* 1922)
- 30. November: Til Kiwe, deutscher Schauspieler (* 1915)
Dezember
- 5. Dezember: Reiner Bredemeyer, deutscher Komponist (* 1929)
- 5. Dezember: Clair Cameron Patterson, US-amerikanischer Geochemiker (* 1922)
- 8. Dezember: Arthur John Birch, australischer Chemiker (* 1915)
- 12. Dezember: Herbert Schneider, deutscher Politiker (* 1915)
- 15. Dezember: Mano Dayak, einer der Führer und Unterhändler während des Tuareg-Aufstandes in Niger (* 1950)
- 18. Dezember: Konrad Zuse, deutscher Erfinder des ersten funktionstüchtigen Computers, Bauingenieur und Unternehmer der Zuse KG (* 1910)
- 22. Dezember: James Edward Meade, britischer Ökonom (* 1907)
- 25. Dezember: Ferdinand Eckhardt, kanadischer Kunsthistoriker (* 1902)
- 25. Dezember: Emmanuel Levinas, französischer Philosoph (* 1906)
- 25. Dezember: Marijan Lipovšek, slowenischer Komponist (* 1910)
- 27. Dezember: Genrich Moissejewitsch Kasparjan, sowjetischer Schachspieler und Komponist von Endspielstudien (* 1910)
- 28. Dezember: Walther Killy, deutscher Literaturwissenschaftler (* 1917)
- 29. Dezember: Nello Celio, Schweizer Politiker (FDP) (* 1914)
- 29. Dezember: Richard Langeheine, deutscher Politiker (* 1900)
- 29. Dezember: Wolfgang