| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Sachsen-Anhalt | |
| Landkreis: | Saalekreis | |
| Verwaltungsge- meinschaft: |
Würde/Salza | |
| Höhe: | 75 m ü. NN | |
| Fläche: | 6,37 km² | |
| Einwohner: | 1181 (31. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 185 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 06179 | |
| Vorwahl: | 0345 | |
| Kfz-Kennzeichen: | SK | |
| Gemeindeschlüssel: | 15 0 88 015 | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | Am Busch 19 06179 Teutschenthal |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Ralf Wunschinski (CDU) | |
| Lage der Gemeinde Angersdorf im Saalekreis | ||
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Angersdorf ist eine Gemeinde im Saalekreis in Sachsen-Anhalt, Deutschland. Die Gemeinde gehört der Verwaltungsgemeinschaft Würde/Salza an, die ihren Verwaltungssitz in Teutschenthal hat
Inhaltsverzeichnis |
Angersdorf grenzt im Norden und Osten an die kreisfreie Stadt Halle (Saale), im Süden bzw. Westen an die Teutschenthaler Ortsteile Holleben bzw. Zscherben. Südlich von Angersdorf und Halle befinden sich die Chemiestandorte Schkopau-Buna (10 km) und Leuna (20 km).
Als Ortsteil von Angersdorf ist Schlettau ausgewiesen.
Der ehrenamtliche Bürgermeister Ralf Wunschinski (CDU) wurde am 13. Juni 2004 wiedergewählt.
Angersdorf entstand im Jahre 1936 durch Zusammenlegung der Orte Angersdorf und Schlettau.
Der Ortsname Schlettau ist slawischen Ursprungs (Sletowe) und geht in seiner Entstehung etwa in das Jahr 600 zurück, zu einer Zeit, als die Sorben die Saaleufer besiedelten. Die Entwicklung der Gemeinde vollzog sich fortan im engen Wechsel mit der Stadt Halle sowie der Gemeinde Holleben. Im Jahre 1750 wurde der Ort Schlettau durch einen verheerenden Brand fast völlig zerstört und musste wiederaufgebaut werden. Eine neue Blütezeit setzte ein, als 1863 mit dem Bau der Eisenbahnlinie Halle-Kassel das technische Zeitalter Einzug hielt. Der Abbau von Kali und Braunkohle begann im großen Stil. Das Gebiet Angersdorf gehört damit zu den ältesten Bergbaugebieten in dieser Region. Im westlichen Teil der Gemeinde befindet sich der Schacht Angersdorf, welcher heute noch eine direkte Verbindung zur Grube Teutschenthal besitzt.
Nach der Wiedervereinigung Deutschlands entstand das Gewerbegebiet Angersdorf. Gleichzeitig führten die neu entstandenen Wohngebiete zu einem starken Zuzug aus dem benachbarten Halle.
Mit dem 5 km entfernten Stadtzentrum von Halle ist Angersdorf über die zweispurig befahrbare Bundesstraße 80 verbunden. Angersdorf wurde 2007 durch die Teil-Fertigstellung der Bundesautobahn 143 direkt an den Autobahndoppelring Mitteldeutsche Schleife Halle-Leipzig angeschlossen und verfügt damit über eine Direktverbindung nach Leipzig (40 km) und zum Flughafen Leipzig/Halle (25 km).
Der Angersdorfer Bahnhof liegt an der Halle-Kasseler Eisenbahn mit stündlichem Halt von Nahverkehrtszügen.
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