Architekturmuster


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Im Bereich der Softwareentwicklung sind Architekturmuster in den Arten von Mustern auf oberster Ebene einzuordnen. Im Gegensatz zu Idiomen oder Entwurfsmustern bestimmen sie nicht ein konkretes (meist kleines oder lokales) Teilproblem, sondern den Grundaufbau, also das Fundament der Anwendung.

Architekturmuster lassen sich in vier verschiedene Kategorien einteilen:

  1. Mud-to-structure (engl. Chaos zur Struktur): Diese Muster sollen helfen die Unmengen von Komponenten und Objekten eines Softwaresystems zu organisieren. Die Funktionalität des Gesamtsystems wird hierbei in kooperierende Subsysteme aufgeteilt.
  2. Verteilte Systeme: Diese Kategorie unterstützt die Verwendung verteilter Ressourcen und Dienste in Netzwerken (z. B. serviceorientierte Architekturen, Orchestrierung). Zwei weitere Pattern ('Mikrokernel' und 'Pipes und Filter') unterstützen Verteilung zweitrangig.
  3. Interaktive Systeme: Muster dieser Kategorie helfen Mensch-Computer-Interaktionen zu strukturieren.
  4. Adaptive Systeme: Diese Muster unterstützen besonders die Erweiterungs- und Anpassungsfähigkeit von Softwaresystemen.

Literatur

  • Frank Buschmann, Regine Meunier, Hans Rohnert, Peter Sommerlad, Michael Stal: Pattern-orientierte Softwarearchitektur. Ein Pattern-System. Addison-Wesley-Longman, Bonn 1998, ISBN 3-8273-1282-5
  • Jonathan Ufer: Architekturmuster und das Verstehen von Informatiksystemen. Eine Analyse und Unterrichtsbeispiele für die Sekundarstufe II. vdm Verlag Dr. Müller, Saarbrücken 2008, ISBN 3639002210

Weblinks







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