| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
|
||
| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Schwaben | |
| Landkreis: | Augsburg | |
| Höhe: | 485 m ü. NN | |
| Fläche: | 9,35 km² | |
| Einwohner: | 2916 (31. Dez. 2006) | |
| Bevölkerungsdichte: | 312 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 86482 | |
| Vorwahl: | 0821 | |
| Kfz-Kennzeichen: | A | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 7 72 117 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Bäckergasse 2 86482 Aystetten |
|
| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Peter Wendel (Freie Wähler e.V.) | |
Aystetten ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Augsburg.
Inhaltsverzeichnis |
Aystetten liegt in der Region Augsburg.
Es existiert nur die Gemarkung Aystetten.
Die Gemeinde Aystetten gehört zu den im späten Mittelalter während der sogenannten Rodungsperiode entstandenen Siedlungen. Das Reizenstein-Lexikon weist auf das Jahr 1195 hin und Nennet „Aichstetin, Wohnstätte im oder am Eichwald. Urkundlich erwähnt werden Schlossgut und Dorf "Eysteten" 1424 als Lehen des Bischofs von Augsburg. Erster Lehnsträger war die Familie Langenmantel von Radau. Um 1487 soll es zum Besitzerwechsel an die Augsburger Patrizierfamilien Eggenberger und Herwart gekommen sein. 1545 kommen Dorf und Schloss an das Kloster Heilig Kreuz, von diesem 1582 an Anton Fugger und schließlich 1615 an die Fleckenheimer. Im Dreißigjährigen Krieg wird der Ort fast vollständig zerstört und erst im Jahre 1693 baut der neue Besitzer Leonhard Carl Sulzer das Schloss wieder auf. 1718 erwirbt Franz Oktavian Langenmantel das Lehen, verkaufte es jedoch nach kurzer Zeit 1729 an Christian Freiherr von Münch. Der begüterte Bankier aus Württemberg vergrößert das Schloss um das Doppelte, baut Wirtschaftsgebäude und legt umfangreiche Gärten an. Mit der Rheinbundakte 1806 kam der Ort zu Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde. 1858 geht der Besitz an die alteingesessene Augsburger Patrizierfamilie von Stetten, deren Nachkommen noch heute Schloss und Gutshof bewirtschaften.
Auf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 1.900, 1987 dann 2.383 und im Jahr 2000 3.078 Einwohner in ca. 1.250 Haushalten gezählt. Davon etwa 200 Kinder bis 6 Jahren, 213 zwischen 6 - 12 Jahren, 204 Jugendliche zwischen 12 - 18 Jahren, 500 Bürger über 65 Jahren.
Bürgermeister ist seit 1994 Max Rindle (CSU), ab 1. Mai 2008 tritt Peter Wendel (FW) die Nachfolge an, nachdem er die Stichwahl am 16. März 2008 mit 60,01%, gegen die Kandidatin der CSU, Ulrike Steinbock, gewinnen konnte.
Sitzverteilung im 16-köpfigen Gemeinderat (Stand Kommunalwahl 2002):
Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 1.545.000 €, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 132.000 €.
Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe keine und im Bereich Handel und Verkehr 35 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 124 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 859. Im verarbeitenden Gewerbe gab es sechs, im Bauhauptgewerbe keine Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 drei landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 63 ha.
Bis zur Stilllegung der Weldenbahn (Augsburg-Welden) hatte Aystetten einen Bahnhof. Bis zum Augsburger Stadtkern sind es etwa 11 km und zum Autobahnanschluss Stuttgart - München 3 km. Durch den Ort führt die Staatsstraße 2032 Augsburg - Dillingen. Die Gemeinde ist wie eine Waldlichtung von Forstgebieten umgeben.
Adelsried | Allmannshofen | Altenmünster | Aystetten | Biberbach | Bobingen | Bonstetten | Diedorf | Dinkelscherben | Ehingen | Ellgau | Emersacker | Fischach | Gablingen | Gersthofen | Gessertshausen | Graben | Großaitingen | Heretsried | Hiltenfingen | Horgau | Kleinaitingen | Klosterlechfeld | Königsbrunn | Kühlenthal | Kutzenhausen | Langenneufnach | Langerringen | Langweid a.Lech | Meitingen | Mickhausen | Mittelneufnach | Neusäß | Nordendorf | Oberottmarshausen | Scherstetten | Schwabmünchen | Stadtbergen | Thierhaupten | Untermeitingen | Ustersbach | Walkertshofen | Wehringen | Welden | Westendorf | Zusmarshausen
Why are we here?
All text is available under the terms of the GNU Free Documentation License
This page is cache of Wikipedia. History