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Dieser Artikel behandelt die Stadt Bern, weitere Bedeutungen unter Bern (Begriffsklärung). |
| Bern | |
|---|---|
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| Basisdaten | |
| Kanton: | Bern |
| Amtsbezirk: | Bern |
| BFS-Nr.: | 0351Vorlage:Infobox Ort in der Schweiz/Gemeinde |
| PLZ: | 3000–3030 |
| UN/LOCODE: | CH BRN (inkl. Flughafen Belp) |
| Koordinaten: | (600'000 / 200'000)46.9510817.438637542Koordinaten: 46° 57′ 4″ N, 7° 26′ 19″ O; CH1903: (600'000 / 200'000) |
| Höhe: | 542 m ü. M. |
| Fläche: | 51.60 km² |
| Einwohner: | 128.916 [1]
(Juli 2008) |
| Website: | www.bern.ch |
| Karte | |
Bern (franz. Berne, ital. Berna, rätoromanisch Berna, berndt. Bärn) ist die Bundesstadt der Schweiz und Hauptort des Kantons Bern. Mit rund 129'000 Einwohnern ist Bern nach Zürich, Genf, Basel und ganz knapp hinter Lausanne die fünftgrösste Schweizer Stadt. In der Agglomeration Bern leben ungefähr 350'000 Menschen, die Metropolitanregion hat rund 660'000 Einwohner.
Die 1191 gegründete Zähringerstadt ist seit 1218 eine Freie Reichsstadt und trat 1353 als achter Ort der Eidgenossenschaft bei. Nach dem grossen Brand von 1405, der fast die ganze Stadt zerstörte, wurde die Altstadt neu in Sandstein im Stil der Renaissance errichtet. Dieses Stadtensemble mit den stiltypischen Arkaden ist weitgehend in seiner ursprünglichen Form erhalten und seit 1983 UNESCO-Welterbe. Bern gilt heute vom äusseren wie vom inneren Ortsbild her als eines der grossartigsten Beispiele mittelalterlichen Städtebaus in Europa.
In seiner Blütezeit im 16. und 17. Jahrhundert entwickelte sich Bern zum grössten Stadtstaat nördlich der Alpen. Seit 1848 ist Bern de facto, jedoch nicht de jure Hauptstadt der Schweiz.
Viele nationale und international tätige Organisationen haben ihren Sitz in Bern, beispielsweise der Weltpostverein. 1886 wurde in Bern die Berner Übereinkunft zum Schutze von Werken der Literatur und Kunst, ein völkerrechtlicher Vertrag, angenommen. 1902 erhielt Albert Einstein eine feste Anstellung beim Schweizer Patentamt in Bern. 1954 wurde das Finalspiel der Fussballweltmeisterschaft im Berner Wankdorfstadion ausgetragen, das als Wunder von Bern bekannt wurde. Die Berner Konvention, ein „Übereinkommen über die Erhaltung der europäischen wildlebenden Pflanzen und Tiere und ihrer natürlichen Lebensräume“, wurde 1979 vereinbart.
Bern ist Austragungsort der Eishockey-Weltmeisterschaft 2009 sowie der Eiskunstlauf-Europameisterschaft 2011.
Die Stadt Bern liegt auf 542 Metern über Meer im schweizerischen Mittelland an der Aare. Die Aare umfliesst die Altstadt von Bern schleifenartig auf der Ostseite der Stadt und fliesst nördlich weiter. Durch diese spezielle Lage ist die Altstadt von Bern auf natürliche Art sehr gut geschützt und von Osten, Norden und Süden nur über Brücken direkt zu erreichen, daher wurden einzig im Westen richtige Stadtmauern gebaut, welche heute jedoch nur noch stückweise existieren.
Um die Altstadt herum breitet sich Bern bis zu zwölf Kilometern in alle vier Himmelsrichtungen aus. Im Norden stossen die Quartiere Breitenrain, Wankdorf und Lorraine ans Zentrum, im Osten die Schosshalde und im Süden das Kirchenfeld. Diese sind über Hochbrücken (Lorrainebrücke, Kornhausbrücke, Nydeggbrücke, Kirchenfeldbrücke, Monbijoubrücke) erreichbar. Im Westen grenzen die Quartiere Bümpliz und Bethlehem an das Zentrum. Im Süden befinden sich ausserdem die Stadt Köniz und der Hausberg Gurten.
Hauptartikel: Stadtteile der Stadt Bern
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Das Siedlungsgebiet ist von Hügeln und grösseren Waldgebieten umgeben, wie dem Ausflugsberg Gurten im Süden und dem Bremgartenwald im Nordwesten der Stadt. Um die Kernstadt Bern gruppieren sich eine Vielzahl von Agglomerationsgemeinden. Die gesamte Agglomeration zählt etwa 350'000 Einwohner, wobei sich die Einwohnerzahl für das geschlossene Siedlungsgebiet (die Kernagglomeration: Bern, Bremgarten bei Bern, Köniz, Muri, Ostermundigen, Ittigen, Bolligen, Zollikofen) aktuell auf gut 200'000 beschränkt.
Die alte Sternwarte (heute abgerissen und durch das Institut für exakte Wissenschaften ersetzt) bildet das historische Zentrum der Landesvermessung der Schweiz und trägt die Schweizer Landeskoordinaten 600'000/200'000.
Die Statistikdienste der Stadt Bern fertigen ausführliche Statistiken über die Bevölkerung der Stadt Bern. Im Jahr 2007 hat sich die Bevölkerung zum dritten Mal in Folge erhöht. Lebten Ende 2006 noch 127'882 Menschen in Bern, waren es Ende 2007 bereits 128'345. Dies entspricht einem Zuwachs von 463 Personen. Da im Jahr 2007 mehr Berner starben als geboren wurden, geht die Steigerung der Bevölkerung auf die Zuwanderung aus anderen Gemeinden zurück. Am markantesten ist dabei der Anstieg der 20-29 jährigen (plus 1'817). Im Gegenzug leben immer weniger Familien und ältere Menschen in Bern. Bei 60'606 (47.2%) männlichen und 67'739 (52.8%) weiblichen Bewohner stellte sich ein Frauenüberschuss heraus. 101'090 (78.8%) Einwohner sind Schweizer, 27'255 (21.2%) Einwohner sind Ausländer. Die Mehrheit davon stammen aus Deutschland (5'304 Einwohner), Italien (4'262 Einwohner), Spanien (1'948 Einwohner), Portugal (1'294 Einwohner), Sri Lanka (1'175 Einwohner), Kosovo (1'090 Einwohner), Türkei (1'084 Einwohner) und aus Mazedonien (1'065 Einwohner). [2]
| Alter | Zählung 2007 | Zählung 2006 | Zählung 2005 |
|---|---|---|---|
| 0-6 Jahre | 6'968 Einwohner | 6'920 Einwohner | 6'926 Einwohner |
| 7-15 Jahre | 7'898 Einwohner | 7'955 Einwohner | 7'978 Einwohner |
| 16-19 Jahre | 3'916 Einwohner | 3'900 Einwohner | 3'889 Einwohner |
| 20-64 Jahre | 86'439 Einwohner | 85'836 Einwohner | 85'086 Einwohner |
| 65 Jahre und älter | 23'124 Einwohner | 23'271 Einwohner | 23'542 Einwohner |
Die Amts- und Schriftsprache ist Deutsch. Gesprochen wird Berndeutsch, ein hochalemannischer Dialekt, eine lokale Variante der schweizerdeutschen Mundart.
Noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts zeichnete sich Bern durch eine starke soziale Sprachgliederung aus: Die patrizische Oberschicht sprach das gehobene Patrizier-Berndeutsch, die alteingesessene Bürgerschaft das altertümliche Stadtberndeutsch, die Unterschicht im Mattequartier das sogenannte Mattenenglisch und die Zugewanderten sprachen Landberndeutsch.
41 Prozent der Berner sind evangelisch-reformiert, 25 Prozent römisch-katholisch (2005), etwa 3,8 Prozent sind Muslime und etwa 1,5 Prozent christlich-orthodox (2000). Bern ist Sitz des christkatholischen Bischofs der Schweiz, und die Synagoge Bern ist Sitz einer jüdischen Gemeinde.
Nach ersten Siedlungen auf der Engehalbinsel in der La-Tène-Zeit und der gallorömischen Epoche wurde die Stadt 1191 von Herzog Berchthold V. von Zähringen gegründet. Laut einer Sage nannte er die Neugründung Bern, weil er dort einen Bären gefangen haben soll. Dies ist jedoch eine Volksetymologie. Wahrscheinlicher ist jedoch, dass er die Stadt nach Bern, dem damals üblichen deutschen Namen von Verona benannte, im Gedenken an den von Berchthold verehrten Sagenhelden Dietrich von Bern. Berchthold baute die Stadt nach einem klaren Plan: Sie wurde auf der Landzunge in einer Schlaufe der Aare errichtet, so dass sie auf drei Seiten auf natürliche Weise geschützt war. Auf der vierten Seite wurden eine Mauer und ein Wehrturm errichtet.
Die geschützte Lage ermöglichte ein rasches Wachstum der Stadt in Richtung Westen: Wehrturm am westlichen Ende war bis 1256 der Zytgloggeturm (Zeitglockenturm), gefolgt vom Käfigturm bis 1345 und vom Christoffelturm bis 1622. Dieser stand in der Nähe des heutigen Hauptbahnhofs, wurde aber 1865 abgerissen. Während des Dreissigjährigen Krieges wurden zwei zusätzliche Schutzanlagen errichtet, die so genannten Schanzen. Das auf diese Weise geschützte Gebiet war gross genug für die Entwicklung der Stadt bis ins 19. Jahrhundert.
Nach dem Aussterben des Geschlechts der Zähringer (1218) wurde Bern Freie Reichsstadt. 1294 wurde unter dem Vorwand, Juden hätten einen Knaben ermordet, ein Teil der jüdischen Bevölkerung Berns gerädert und der überlebende Rest aus der Stadt vertrieben. Der Knabe wurde später unter dem Namen Rudolf von Bern als Märtyrer verehrt. Mitte des 16. Jahrhunderts wurde zu seinem Andenken im Stadtzentrum der "Kindlifresserbrunnen" errichtet, der noch heute zu den Sehenswürdigkeiten Berns gehört.
Endgültig unabhängig wurde Bern mit Siegen in der Schlacht am Dornbühl (1298 über Freiburg und die Habsburger) und dann im Laupenkrieg (1339) über die Savoyer. In dieser zweiten Schlacht wurde es unterstützt von den drei Waldstätten (Uri, Schwyz, Unterwalden), mit denen es sich 1323 verbündet hatte.
1353 trat Bern als achter Ort dem Bund der Innerschweizer Waldstätten bei und verhalf so der jungen Eidgenossenschaft zu einem wesentlich erweiterten Einflussgebiet. Nach dem grossen Brand von 1405 erfolgte der Wiederaufbau der vorher aus Holz erbauten Stadt in Sandstein. Das damals entstandene mittelalterliche Stadtbild ist heute noch weitgehend unverändert erhalten.
An Ostern 1439 brach die Pest in der Stadt aus.
1565 wütete die Pest erneut während fast 2 Jahren in der Stadt und etwa 5.000 Menschen in Bern sterben.
Zwischen 1622 und 1646 wurde die Stadt mit der Grossen Schanze befestigt.
1749 kam es zur Henzi-Verschwörung gegen die Berner Patrizierfamilien.
1848 wurde Bern durch die erste Eidgenössische Bundesversammlung zum Sitz der Bundesbehörden bestimmt.
Die Stadt Bern dürfte bei ihrer Gründung zwischen 400 und 600 Einwohner gehabt haben. 100 Jahre später, um 1300, zählte die Stadt schätzungsweise 3'000 Bewohner. In den folgenden Jahrhunderten nahm die nahm die Bevölkerung trotz Pest stetig zu. Als Ausnahme sei die zweite Hälfte des 15. Jahrhunderts erwähnt. Wie auch in anderen Schweizer Städten schrumpfte Bern in dieser Zeit. Im 17., vor allem aber im 18. Jahrhundert wuchs die Bevölkerung der Stadt wieder weiter. Die erste Bevölkerungszählung erfolgte 1764. Trotz hoher Geburtenrate blieben die Geburtenüberschüsse gering. Das Wachstum der Stadtbevölkerung beruhte bis ins 19. Jahrhundert auf der Zuwanderung vom Land. Bis zu dieser Zeit war der Stadtausbau auf das Gebiet der Aare-Schlaufe beschränkt. [3]
Tabelle zur Bevölkerungsentwicklung der Stadt Bern (Zahlen beziehen sich auf das heutig Stadtgebiet): [4] [5]
| Jahr | Einwohner | Jahr | Einwohner | |
|---|---|---|---|---|
| 1200 | 400–600 | 1888 | 48 605 | |
| 1300 | 3 000 | 1900 | 67 550 | |
| 1450 | 5 000–5 500 | 1910 | 90 937 | |
| 1700 | 14 219 | 1920 | 104 626 | |
| 1730 | 15 932 | 1930 | 111 783 | |
| 1764 | 14 515 | 1941 | 130 331 | |
| 1798 | 12 186 | 1950 | 146 499 | |
| 1818 | 18 997 | 1960 | 163 172 | |
| 1837 | 24 362 | 1970 | 162 405 | |
| 1850 | 29 670 | 1980 | 145 254 | |
| 1860 | 31 050 | 1990 | 136 338 | |
| 1870 | 37 548 | 2000 | 128 634 | |
| 1880 | 45 743 |
Bern ist über eine Reihe von Autobahnen (A1, A12, A6) dicht vernetzt mit den benachbarten Städten.
Das Verkehrsnetz von Bernmobil (der ehemaligen Städtischen Verkehrsbetriebe Bern SVB) umfasst 3 Tram-Linien sowie mehrere Trolleybus- und Buslinien, wobei die meisten das Stadtzentrum mit den Aussenbezirken und Vororten verbinden. Der Grossteil des zentrumnahen Verkehrs wird von Bernmobil abgewickelt. Der Busverkehr in die weitere Agglomeration wird von den Postautobetrieben und vom Regionalverkehr Bern-Solothurn (RBS) abgedeckt. Seit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2004 hat sich Bernmobil dem Tarifverbund Bern-Solothurn („Libero“) angeschlossen, welcher sich über die Städte Bern und Solothurn sowie das Emmental und den Oberaargau erstreckt.
Die S-Bahn Bern verbindet die Stadt mit der weiteren Agglomeration. Das S-Bahnnetz umfasst eine Anzahl Linien, die die Stadt mit Thun, dem Emmental, Biel, Solothurn, Neuenburg, Freiburg und Schwarzenburg verbinden. Die S-Bahn wird von der BLS AG und dem Regionalverkehr Bern-Solothurn (RBS) betrieben.
Die Fernverkehrszüge der SBB bedienen den Hauptbahnhof von Bern, der auch Knotenpunkt für das S-Bahn-Netz ist. Von hier aus verkehren die Züge mit nationalen Destinationen (wie Zürich, Basel, Luzern, Lausanne, Genf und Brig). Auch die internationalen Züge nach Deutschland (u.a. der ICE), Frankreich (TGV), Italien (u.a. Pendolino) und Spanien (Talgo) fahren vom Hauptbahnhof ab.
In Bezug auf das Verkehrsaufkommen ist der Hauptbahnhof Bern nach Zürich und vor Basel der zweitgrösste Bahnhof der Schweiz. Unter dem Bahnhof befindet sich die unterirdische Endstation der schmalspurigen RBS.
Erwähnenswert ist die Marzilibahn, welche vom Aare-Ufer hinauf zum Bundeshaus führt. Mit einer Länge von 105 Metern ist sie die kürzeste Standseilbahn in Europa.
Eine weitere Standseilbahn, die Gurtenbahn, führt vom Vorort Wabern auf den Berner Hausberg, den 858 Meter hohen Gurten (bekannt für das Gurtenfestival).
Ein weiteres Kuriosum ist das so genannte Senkeltram, das eigentlich ein Lift ist, der das tiefer gelegene Mattequartier mit der Altstadt (Münsterplattform) verbindet.
Ein paar Kilometer südlich der Stadt, in der Gemeinde Belp, befindet sich der kleine internationale Flughafen Bern-Belp, auch Belpmoos genannt.
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Die Stadt Bern ist eines der Zentren des Wirtschaftsraums Espace Mittelland, der eine Region, bestehend aus den Kantonen Bern, Solothurn, Freiburg, Neuenburg, Jura, Waadt und Wallis, umfasst (ca. 2.5 Mio. Einwohner und ca. 900'000 Arbeitsplätze).
Die wichtigsten Branchen im Wirtschaftsraum Bern sind
In Bern befindet sich eine Vielzahl von Bildungsinstituten. Nachstehend sind die wichtigsten aufgezählt:
Ein besonderes Merkmal der Altstadt sind die durchgehenden Laubengänge. Diese sind in dieser Form einzigartig. Auf den breiten Altstadtstrassen befindet sich etwa zahlreichen historischen Brunnen mit diversen Motiven aus dem 16. Jahrhundert. Vor allem deswegen wurde die Stadt zum Weltkulturerbe der UNESCO.
Der Zytglogge-Turm (Zeitglockenturm), das Westtor der Stadt von 1191 bis 1256 mit seinem
Figurenspiel ?/i und der astronomischer Uhr, gilt ebenfalls als Meisterwerk. Es gibt eine ganze Reihe an weiteren Türmen wie den Käfigturm und den Holländerturm, welche die Stadt ausmachen. Der Käfigturm bildete von 1256 bis 1344 das zweite Westtor, der Holländerturm seit 1256 einen Teil des dritten Wehrgürtel.
Weltweit einzigartig ist der Bärengraben am Ostende. In diesem befinden sich zwei bis vier Braunbären. Sie sind Wappentier der Stadt und des Kantons. Bis ins Jahr 2009 soll er zu einem Bärenpark ausgebaut werden. In der Nähe des Bärengrabens befindet sich der Rosengarten. Von diesem hat man freie Sicht über die komplette Berner Altstadt.
Auch die Regierungsgebäude, der Erlacherhof, das Béatrice-von-Wattenwyl-Haus, das Rathaus zum Äusseren Stand und das Bundeshaus prägen das Stadtbild.
Weitere Sehenswürdigkeiten:
Für besondere Verdienste um den Ortsbildschutz erhielt Bern vom Schweizer Heimatschutz im Jahre 1997 den Wakkerpreis.
In der Berner Altstadt steht die grösste und wichtigste spätmittelalterliche Kirche der Schweiz, das Berner Münster. Es wurde im Stil der Gotik erbaut und gehört zu jenen gotischen Kirchen, die erst im 19. Jahrhundert nach Aufkommen der Romantik vollendet werden konnten.
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Einige der bekanntesten Schweizer Bands und Orchester stammen aus Bern, so zum Beispiel Züri West, Patent Ochsner und die Camerata Bern.
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Der Fussballclub BSC Young Boys, kurz YB, spielt in der höchsten schweizerischen Liga; der eigentliche Stadtclub und Traditionsverein, der FC Bern, war Anfang des letzten Jahrhunderts erfolgreich, fristet jedoch seit langem ein Schattendasein. Der Neubau des Wankdorfstadions wurde im Sommer 2005 nach vierjähriger Bauzeit als multifunktionelle Arena mit unterirdischem Einkaufscenter als Stade de Suisse Wankdorf eröffnet und bietet Platz für 32'000 Zuschauer. Es ist einer von acht Spielorten bei der Fussball-Europameisterschaft 2008 in der Schweiz und Österreich.
Das alte Wankdorfstadion war Austragungsort des Finales der Fussball-Weltmeisterschaft 1954 am 4. Juli 1954, das die Deutsche Fussballnationalmannschaft mit 3:2 gegen die Ungarische Fussballnationalmannschaft gewann. Der unerwartete deutsche Sieg wurde als „Wunder von Bern“ bekannt.
Bern gilt als Eishockey-Mekka der Schweiz. Der Stadtberner Eishockeyclub SC Bern spielt in der höchsten Eishockeyliga der Schweiz, der National League A, mit und hat schon zahlreiche Meistertitel gefeiert. Europaweit hat der SCB bei Heimspielen den höchsten Zuschauerdurchschnitt. Die PostFinance-Arena (ehemals Allmend-Stadion bzw. Bern Arena) gehört mit über 16'000 Steh- und Sitzplätzen zu den grössten Eisstadien Europas. Zur Eishockey-Weltmeisterschaft 2009 wird die PostFinance Arena umgebaut und modernisiert.
Alljährlich trifft sich die Curling-Weltelite (16 internationale und 16 Schweizer Teams) in der Curlinghalle Bern-Allmend. Das Turnier bern open ist heute das bestbesetzte Curlingturnier Europas und zählt im internationalen Curlingzirkus als eines der bedeutendsten Turniere ausserhalb der Curling-Hochburg Kanada.
Bern | Bolligen | Bremgarten | Ittigen | Kirchlindach | Köniz | Muri | Oberbalm | Ostermundigen | Stettlen | Vechigen | Wohlen | Zollikofen
Kanton Bern | Bezirke des Kantons Bern | Gemeinden des Kantons Bern
Bern | Bräunlingen | Burgdorf | Freiburg im Breisgau | Freiburg im Üechtland | Murten | Neuenburg am Rhein | Offenburg | St. Peter | Rheinfelden | Thun | Villingen | Weilheim an der Teck
Weltnaturerbe
Jungfrau-Aletsch-Bietschhorn | Monte San Giorgio | Tektonikarena Sardona
Weltkulturerbe
Altstadt von Bern | Benediktinerkloster St. Johann in Müstair | Fürstabtei und Stiftsbibliothek St. Gallen | Burgen von Bellinzona | Weinterrassen von Lavaux | Albula- und Berninalinie der Rhätischen Bahn
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