
Biomoleküle sind Moleküle organischer Substanzen, die in Lebewesen vorkommen. Sie bestehen hauptsächlich aus Kohlenstoff und Wasserstoff, die mit Sauerstoff, Stickstoff, Phosphor oder Schwefel chemische Verbindungen eingehen. Auch andere Elemente können Bestandteil von Biomolekülen sein, sind jedoch weniger häufig. So besitzen viele Enzyme und andere Biomoleküle ein Metallatom, etwa Hämoglobin und die ähnlichen Cytochrome und Chlorophylle oder der Wasserspaltungskomplex WOC (englisch water oxidizing complex, auch OEC, oxygen evolving complex) der Photosynthese.
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Nach Größe und Art der Biomoleküle werden diese in drei Klassen eingeteilt:
Kleine Moleküle besitzen eine relativ niedrige Molekülmasse und werden nicht als Bausteine von hochmolekularen Stoffen verwendet. Diese Gruppe ist äußerst heterogen und besteht aus verschiedensten chemischen oder funktionalen Stoffgruppen.
Monomere sind die ebenfalls niedrigmolekularen Grundbausteine von polymeren Biomolekülen. Sie werden durch Enzyme (z.B. Polymerasen) unter Wasserabspaltung zu den entsprechenden hochmolekularen Substanzen verknüpft. Diese Gruppe besteht im Wesentlichen aus den Aminosäuren, den Monosacchariden und den Nukleotiden:
Viele Biomoleküle sind aus Monomeren aufgebaute Biopolymere. Diese Makromoleküle dienen als Gerüstsubstanzen (Polysaccharide, Proteine, Glykoproteine) oder Biokatalysatoren, zur Energiespeicherung (Polysaccharide) oder Speicherung der genetischen Informationen (Nukleinsäuren). Die Polymere können von Enzymen aus der Klasse der Hydrolasen wieder in ihre Einzelbausteine zerlegt werden.
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