Blattader


netzartige Blattaderung bei der Rotbuche (Fagus sylvatica)
netzartige Blattaderung bei der Rotbuche (Fagus sylvatica)
parallele Blattaderung beim Bärlauch (Allium ursinum)
parallele Blattaderung beim Bärlauch (Allium ursinum)

Blattadern, missverständlich auch Blattnerven genannt, sind die Leitbündel in den Blattspreiten der Laubblätter. Sie sind eingeteilt in die Mittelrippe (auch Hauptnerv) und die Seitennerven und dienen dem Zustrom von Wasser und dem Abtransport von Assimilaten, sowie der mechanischen Verstärkung.

Bei Zweikeimblättrigen Pflanzen verlaufen die Blattadern netzartig, als feine Linien erkennbar, von der Mittelrippe des Blattes ausgehend nach beiden Seiten immer feiner verzweigend. Bei den meisten Blättern ragen die etwas kräftigeren Blattadern aus der Blattspreite heraus. Bei paralleladrigen (parallelnervigen) Blättern verlaufen die Blattadern in Längsrichtung unverzweigt vom Blattgrund zur Blattspitze. In den meisten Fällen handelt es sich dabei um Arten der Einkeimblättrigen Pflanzen, Ausnahmen stellen zum Beispiel die Wegeriche dar.

Weblinks

Wiktionary
 Wiktionary: Blattader – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen und Grammatik

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