Kombinierte Waffe


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Dieser Artikel behandelt einen Typ von Gewehren, für das militärische Konzept siehe Gefecht der verbundenen Waffen.

Unter kombinierten Waffen versteht man Gewehre, die sowohl einen Schrot- als auch einen Kugellauf aufweisen. Sie werden fast ausschließlich für die Jagd gebaut, um eine Jagdwaffe an vielseitige Bedingungen anpassen zu können. Gemeinsame Merkmale sind Einzellader- und Kipplaufsystem. Durch den Einsatz eines Einstecklaufs ist es ebenfalls möglich eine Doppelflinte in eine kombinierte Waffe umzubauen.

Kombinierte Waffen werden anhand der Kombination der Läufe geordnet. Die gängigsten Kombinationen sind in der Galerie dargestellt.

Weiterhin gibt es noch

  • die Büchsflinte mit nebeneinander liegendem Kugel- und Schrotlauf
  • den Büchsflintendrilling oder Bockdrilling mit zwei Kugelläufen unterschiedlichen Kalibers und einem Schrotlauf, wobei der zweite Büchsenlauf mittig unter der Büchsflintenanordnung liegt
  • den Doppelbüchsdrilling mit zwei nebeneinander angeordneten Kugelläufen und einem darunter liegenden Flintenlauf
  • den Waldläufer - auch Schienendrilling genannt - mit zwei nebeneinander liegenden Schrotläufen und einem mittig dazwischen in der Schiene angeordnetem kleinkalibrigen Büchsenlauf (i.d.R. Schonzeitkaliber).
  • den Vierling mit zwei nebeneinanderliegenden Schrotläufen und mittig darüber und darunter angeordneten Büchsenläufen verschiedenen Kalibers. Auch als T-Vierling mit zwei nebeneinanderliegenden Schrotläufen und darunter liegenden Kugelläufen.
  • den Bergstutzen mit zwei über- oder nebeneinander liegenden, unterschiedlichen Kugelläufen.

Literatur

  • Klaus-Peter König: Das große Buch der Waffentechnik. Gewehre, Flinten und automatische Waffen im Detail. Motorbuch Verlag, 1984, ISBN 978-3-613-01004-8
  • Bernd Karger: Handbuch gerichtliche Medizin. Springer, 2003, ISBN 3-540-00259-6, S. 598






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