Burkhardtsdorf


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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Burkhardtsdorf
Markierung
Deutschlandkarte, Position von Burkhardtsdorf hervorgehoben
50.734722222212.9219444444Höhenangabe falsch oder mehr als zwei NachkommastellenKoordinaten: 50° 44′ N, 12° 55′ O
Basisdaten
Bundesland: Sachsen
Direktionsbezirk: Chemnitz
Landkreis: Erzgebirgskreis
Verwaltungsge-
meinschaft:
Auerbach-Burkhardtsdorf-Gornsdorf
Höhe: 400–520 m ü. NN
Fläche: 21,19 km²
Einwohner: 6728 (31. Dez. 2007)[1]
Bevölkerungsdichte: 318 Einwohner je km²
Postleitzahl: 09235
Vorwahlen: 03721/037209
Kfz-Kennzeichen: ERZ
Gemeindeschlüssel: 14 5 21 120
Gemeindegliederung: 4 Ortsteile
Adresse der Gemeindeverwaltung: Am Markt 8
09235 Burkhardtsdorf
Webpräsenz:
Bürgermeister: Thomas Probst
Lage der Gemeinde Burkhardtsdorf im Landkreis Erzgebirgskreis
Karte

Burkhardtsdorf ist eine Gemeinde im Norden des Erzgebirgskreises in Sachsen. Sie ist erfüllende Gemeinde der Verwaltungsgemeinschaft Auerbach-Burkhardtsdorf-Gornsdorf, deren Mitglied sie seit dem 21. März 2008 ist.

Brunnen auf dem Schillerplatz vor dem Rathaus


Inhaltsverzeichnis

Geografie und Verkehr

Burkhardtsdorf liegt 12 km südlich von Chemnitz und 12 km östlich der Stadt Stollberg/Erzgeb. am Nordrand des Erzgebirges im Zwönitztal. Die Höhen im Gemeindegebiet erreichen knapp 600 Meter. Im Ort kreuzt die B 95 die B 180. Auch die Bahnstrecke Chemnitz–Aue führt durch die Gemeinde. Die A 4 ist über Chemnitz und die A 72 über Stollberg zu erreichen.

Ortsteile

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Panorama von Burkhardtsdorf aus südlicher Richtung
Panorama von Burkhardtsdorf aus südlicher Richtung

Geschichte

Burkhardtsdorf wurde als Burckersdorff im Jahr 1331 erstmals urkundlich erwähnt. 1381 erfolgte die erste urkundliche Erwähnung von Eibenberg und 1455 wurde Kemtau erstmals urkundlich erwähnt. Meinersdorf wird im Jahr 1206 vom Meißner Burggrafen Meinhard gegründet. Benannt wurde Burkhardtsdorf nach dem Begründer des Dorfes Abt Burchard aus dem damaligen Bergklosters St. Marien aus Chemnitz. 1346 erhält das Dorf eine Kirche. Im Jahr 1673 erhält der Ort das Marktrecht war von diesem Zeitpunkt an jeweils im Mai an Nachmittagen Markt. Neben der Landwirtschaft konnte sich ab 1600 in Der Gegend auch die Leinweberei entwickeln. Es entstanden auch kleinere Strumpfbetriebe. Im Jahr 1875 kam der Anschluss an das Eisenbahnnetz über die Strecke Chemnitz–Aue. Seit dem Jahr 1875 gehörte das jetzige Gemeindegebiet zur Amtshauptmannschaft Chemnitz. Die Strumpf- und Strickindustrie sowie einige deren Zulieferer bestanden im großen Stil bis zu Wende.

Nach dem Zweiten Weltkrieg entstand ein Schaumchemiewerk und ein Buchungsmaschinenwerk in Burkhardtsdorf.

Im Zuge der Sächsischen Verwaltungsreform 1994 schlossen sich die Gemeinden Burkhardtsdorf, Kemtau – mit dem Ortsteil Eibenberg – und Meinersdorf zu einer Verwaltungsgemeinschaft zusammen. Am 1. Januar 1999 entstand daraus die jetzige Gemeinde Burkhardtsdorf.

Der Ortsteil Burkhardtsdorf hat seit einigen Jahren einen Beinamen: „Die Perle des Zwönitztals“.

Gedenkstätten

  • Kriegerdenkmal am Markt für die Gefallenen des ersten Weltkrieg aus Burkhardtsdorf
  • Gedenktafel für die im zweiten Weltkrieg zerstörte Kirche.
  • Gedenktafel am Wohnhaus Dorfstraße 21 für den kommunistischen Jugendfunktionär Karl Uhlig, der in einem Strafbataillon ums Leben kam; ein Gedenkstein an der Lessingschule Markt 15 erinnert ebenfalls an ihn

Sehenswürdigkeiten

  • Marienkirche von 1812
  • Lanz-Bulldog-Museum
  • Buchdruckereimuseum
  • Eibenberger Dorfkirche
  • Postmeilensäule von 1723
  • Historisches Fachwerkhaus mit Sonnenuhr
  • Mittelalterlicher Jagdrastplatz Tischl im Abtwald
  • Kemtauer Felsen (592 m ü. NN)
  • Landschaftsschutzgebiet und Flächennaturdenkmal Eckardtteiche und Alte Zwönitz
  • Feuchtbiotop Wurzelbach
  • Luthereiche, ca. 250 Jahre alt

Weblinks







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