Buttstädt


Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Buttstädt
Markierung
Deutschlandkarte, Position von Buttstädt hervorgehoben
Koordinaten: 51° 7′ N, 11° 25′ O
Basisdaten
Bundesland: Thüringen
Landkreis: Sömmerda
Verwaltungsge-
meinschaft:
Buttstädt
Höhe: 201 m ü. NN
Fläche: 18,31 km²
Einwohner: 2644 (31. Dez. 2006)[1]
Bevölkerungsdichte: 144 Einwohner je km²
Postleitzahl: 99628
Vorwahl: 036373
Kfz-Kennzeichen: SÖM
Gemeindeschlüssel: 16 0 68 006
Adresse der Stadtverwaltung: Großemsener Weg 5
99628 Buttstädt
Webpräsenz:
Bürgermeister: Jens Krumsdorf (FDP)
Lage der Stadt Buttstädt im Landkreis Sömmerda
Karte
Buttstädt um 1650
Buttstädt um 1650

Buttstädt ist eine Kleinstadt im Landkreis Sömmerda in Thüringen und Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Buttstädt.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Buttstädt befindet sich im östlichen Teil des Thüringer Beckens, an der Landesgrenze zu Sachsen-Anhalt, zwischen Ettersberg und Finne.

Geschichte

Die erste schriftliche Erwähnung des Ortes Buttstädt erfolgt als Butesstat im sogenannten Brevarium Lulli zwischen den Jahren 775 und 786, als die Schutzherrschaft Karl des Großen über das Kloster Hersfeld begann. Markgraf Ekkehard von Meißen wird reichlich einhundert Jahre später als Stadtgründer genannt. Im 9. Jahrhundert geht der Ort aus Unterlagen im Kloster Fulda hervor. Seit 1331 ist der Ort eine Stadt, das Stadtrecht selbst wurde jedoch erst 1392 verliehen. Ab 1408 erhält die Stadt eine eigenständige Gerichtsbarkeit.

Nach dem großen Stadtbrand von 1684 erhielt Buttstädt als Ausgleich für das verheerende Brandunglück das Privileg, neben den drei bereits bestehenden Jahrmärkten zu Johannis, Michaelis und Allerheiligen einen vierten Markt abzuhalten, den sog. Fastenmarkt. Die erste schriftliche Erwähnung eines freien Jahrmarktes findet sich in einem Schreiben des Erfurter Rates aus dem Jahre 1428. In dieser Zeit wurden insbesondere Rinder in gewaltigen Stückzahlen angetrieben. Nach dem Dreißigjährigen Krieg wurde Buttstädt zur Stadt der Pferdemärkte, wodurch der Ort zu einem beachtlichen Wohlstand gelangte, der wiederum eine rege Bautätigkeit auslöste. Dem Engagement vieler Bürger ist es zu verdanken, dass sich seit 1982 der Thüringer Pferdemarkt der Neuzeit in Buttstädt zu einem wahren Volksfest entwickelt hat und jedes Jahr zum ersten Juliwochenende tausende Besucher in seinen Bann zieht. Buttstädt war verkehrstechnisch ab 1874 durch zahlreiche Bahnstrecken erschlossen. Ab dem 15. Jahrhundert wurde Buttstädt durch seine Viehmärkte bekannt.

Von 1697 bis gegen Ende des vergangenen Jahrhunderts war Buttstädt Sitz einer Superintendentur und nach Aufhebung der eigenständischen Gerichtsbarkeit im Jahre 1812 dann einem Großherzoglichen Stadtgericht zugeordnet, welches 1817 im Amt Buttstädt, dann 1850 im Justizamt und schließlich 1879 im Amtsgericht aufging.

Bei Arbeiten am Kirchturm im Jahre 1782 fand sich u. a. folgende Nachricht: König Friedrich der Große von Preußen hat im Siebenjährigen Krieg, vor der Schlacht bei Roßbach, vom 03. bis 11. Oktober 1757 im Schall´schen Hause in der Oberstadt im Quartier gelegen. Er war damals bereits gichtkrank und konnte an einem Feldlager nicht mehr teilnehmen. Wo genau das Schall´sche Haus gestanden hat, ist heute nicht mehr bekannt.

Im Jahre 1874 wurde die Eisenbahnlinie nach Straußfurt und Großheringen eröffnet. 1891 folgte der Anschluss an das Schmalspurnetz der Weimar-Rastenberger Eisenbahn. Die wechselvolle Verkehrsgeschichte der Privatbahnen wird auf einer Internetdokumentation separat behandelt.

Mit Beginn der Zeit des Nationalsozialismus und der einsetzenden Verfolgung von Bürgern aus politischen, rassistischen und religiösen Gründen setzte auch Widerstand aus der Arbeiterklasse ein. Zu ihnen gehörte Johannes Enke, der 1945 an den Folgen seiner Haft im KZ Buchenwald verstarb. An ihn erinnerte in der DDR-Zeit eine Straße. Die 1938 gemeldeten zehn jüdischen Bürger der Stadt wurden verfolgt, in die Emigration getrieben bzw. ermordet. Auch eine Sinti-Familie und ein homosexueller Mann wurden Opfer der Nazidiktatur. Während es Zweiten Weltkrieges mussten über 400 Kriegsgefangene sowie Frauen und Männer aus den von Deutschland besetzten Ländern Zwangsarbeit verrichten: bei einem Omnibusbetrieb, bei der Bahnmeisterei, beim Raiffeisenlager, im Stadtgut Becker. Zahlreiche Opfer der Zwangsarbeit wurden auf dem Friedhof begraben, ihre Gräber sind aber nicht mehr auffindbar.[2]

Zeitleiste

  • 900 "Boutestadt"
  • 988 Stadt erbaut Budenstadt
  • 1249 Markgraf von Meisen hält großen Gerichtstag
  • 1335 Großer Brand in Buttstädt
  • 1350 Pest ist ausgebrochen
  • 1408 Buttstädt erhält die vollständige Gerichtsbarkeit und das Vogteirecht
  • 1418 Altes Pergament zum "Allerheiligenmarket"
  • 1433 Landgraf Friedrich stellt der Stadt einen "Begnadigungsbrief" aus
  • 1450 Buttstädt ist ganz ausgebrannt
  • 1470 Claus Antonius erstach ohne Ursache den schlafenden Hans Kerchner
  • 1501 Bau der katholischen Kirche begonnen
  • 1505 Rathaus erbaut
  • 1510 Steintafel an der Ostseite der Kirche: "Im Jahre des Herrn 1510, am zweiten Pfingstfeiertage, ist der der erste Stein dieses Chores gesetzt worden"
  • 1513 Graf Ernst zu Mansfeld erhält von Kaiser Maximilian am 10. September die Erlaubnis, 14 Tage vor Michaelis einen Ochsenmarkt zu errichten
  • 1517 Das Nonnenkloster geht in Privatbesitz über
  • 1520 Spalatin, ein Freund Luthers, weilt in der Stadt
  • 1525 Reformation: der erste evangelische Pfarrer (Balus)[3]
  • 1529 Beginn des Stadtmauerbaus
  • 1536 Die Vereinigung der Gemeinde Buttstädt mit der Wendenstadt wird vollzogen
  • 1538 Die St.-Johannes-Kirche der Wendenvorstadt wird zur Begräbniskirche und ihr Friedhof zum Gottesacker der Stadt
  • 1550 Das Kirchschiff wird gebaut
  • 1551 Der Bau der katholischen Kirche wird am Michaelistag beendet
  • 1551 Kirchweih
  • 1551 Während des Viehmarkts (29. September) fällt gewaltiger Schnee, viele Ochsentreiber sind erfroren
  • 1558 Das Rastenberger Tor ist fertig
  • 1563 Der große Keller im Rathaus (Südflügel) wird verändert
  • 1565 Der Rathausumbau ist vollendet
  • 1573 Ein Knüppeldamm wird als Straße gebaut
  • 1574 Das Pflaster vom Windtore bis zum Gottesacker ist fertig
  • 1583 Der Glockenturm wird achteckig und höher
  • 1586 Der Kirchenkopf wird für 22 Gulden vergoldet, die Baukosten betragen 6.000 Gulden
  • 1590 Das Pflaster vom Brücktor bis zum Kochborn wird angelegt
  • 1591 Erweiterung des Begräbnisplatzes durch Abriss mehrerer Häuser
  • 1592 Der Schlußstein im Portal der Anlage wird gesetzt
  • 1596 Beschwerde gegen Teutleben wegen Anfall der Ochsenhändler (16.000 bis 20.000 Ochsen je Jahr)
  • 1596 Nach dem großen Brand erteilt Herzog Wilhelm Ernst die Erlaubnis für einen 4. Jahrmarkt
  • 1597 Die Pest ist wieder ausgebrochen
  • 1603 Am "Campo Santo" wird die Widmungsinschrift angebracht, wahrscheinlich vom Architekten und Steinmetz Christoph German
  • 1605 Die Feuerspritze "Feuerkunst" wird angeschafft
  • 1632 Der Blitz trifft den Giebel der Kirche
  • 1632 Herzog Bernhard der Große zieht am 28. September mit Kriegsvolk durch die Stadt
  • 1632 Schwedenkönig Gustav Adolf übernachtet mit seinem Stab
  • 1633 Die Pest wütet zum dritten Mal, von ca. 1.500 Personen kommen 329 ums Leben (55 Wohnhäuser brannten nieder)
  • 1634 330 Personen sterben an der Pest
  • 1640 Der Rat der Stadt Weimar berichtet: 2/5. der Flur sind Wüste, es gibt nur noch 182 bewohnte Häuser
  • 1651 Ein Blitz spaltet das Gemäuer des Turmes am Allerheiligen
  • 1681 Die Pest wütet, vor allem in Rastenberg, Guthmannshausen und Großbrembach
  • 1681 Herzog Johann zu Sachsen-Weimar erlässt ein gedrucktes Patent: Es werden keine Zigeuner geduldet
  • 1683 Die Pest wütet erneut
  • 1684 Das Rathaus wird neu errichtet
  • 1684 Großes Schadfeuer: 180 Wohnhäuser, das Rathaus, beide Kirchen, die Schule und die Pfarrei verbrennen am 18. Juli 1684. Die alte St.-Johannis-Kirche brennt, sie wird später abgetragen.
  • 1685 375 Personen fallen der Pest zum Opfer
  • 1685 Die Brandstifterin Liese Meyer wird am 5. August 1685 verbrannt
  • 1689 Kirche wird in ihrer jetzigen Gestalt durch Anton Mylius (erster Superintendenten) wieder eingeweiht
  • 1690 Seit dem 24. Oktober steht der Kirchturm schief, über 80 Wohnhäuser brannten nieder
  • 1700-24 Einbau einer Pfeifenorgel (Barock) durch Peter Heroldt aus Apolda; 1724 erfolgt die Abnahme durch den Weimarer Stadtorganisten Johann Gottfried Walther
  • 1720 In der Kirche werden Kirchdecke und Emporen durch den italienischen Kunstmaler Franz Dominicus Minetti im Barock-Stil ausgestaltet
  • 1734 Herzog Ernst August nimmt auf dem Roßplatz die Parade des Kürassierregiments ab
  • 1734 Friedrich der Große war vom 3. bis 11. Oktober im Schall´schen Haus einquartiert
  • 1735 Rittmeister von Zieten kommt nach Buttstädt
  • 1794 Ende Januar sind 650 französische Kriegsgefangene im Rathaus und im Zollhaus und in den Scheunen am Brücktor, 33 Soldaten und 30 Buttstädter sterben
  • 1806 Der Herzog von Braunschweig wird nach der Schlacht bei Auerstedt am 14. Oktober im "Weimarer Hof" verbunden
  • 1812 Am 3. Mai ziehen 6000 französische Kavalleristen durch die Stadt
  • 1826 Am 4. März verbrennen 85 Häuser
  • 1827 Am 17 März brennen 41 Wohnhäuser nieder
  • 1831 Erbgroßherzog Karl Alexander besucht den Ostermarkt am 11. April 1831
  • 1832 Großherzogin Marie Paulowa besichtigt die Industrieschule am 7. August 1832
  • 1884 Die Feuerspritze von 1605 wird zum letzten Mal eingesetzt
  • 1885 Der Herzog verleiht den 4. Jahrmarkt
  • 1904 Die Glocke wurde gegen eine größere gewechselt
  • 1904 Großherzog Wilhelm Ernst und Gemahlin Carolina besuchen die Stadt am 7. Juli
  • 1921 Am 12. November trägt der Kirchenvorstand dem Gemeindevorstand die Übergabe des "Campo Santo" an, der Antrag wird endgültig abgelehnt
  • 1940 Eine 20jährige Frau wurde wegen Kontakten zu einem französischen Kriegsgefangenen mit neun Monaten Gefängnis bestraft
  • 1943 Eine Buttstädterin, die ein Techtelmechtel mit einem polnischen "Ostarbeiter" hatte, wurde bei den Nazis angeschwärzt, kahl geschoren und am Rathausbrunnen an den Pranger gestellt und zu vier Jahren Zuchthaus verurteilt; der Pole wurde auf dem Roßplatz öffentlich erhängt; Zwangsarbeiter aus Buttstädt und Umgebung mussten der Hinrichtung beiwohnen
  • 1978 Aus bautechnischen Gründen wird die Michaeliskirche geschlossen (heute wieder geöffnet)
  • Seit 1992 bis heute wird das Rathaus instandgesetzt [4]
Karte von Buttstädt (1921)
Karte von Buttstädt (1921)

Einwohnerentwicklung

Entwicklung der Einwohnerzahl:

  • 1830 - 1.957
  • 1994 - 3.088
  • 1995 - 3.035
  • 1996 - 2.989
  • 1997 - 2.993
  • 1998 - 2.988
  • 1999 - 2.998
  • 2000 - 2.945
  • 2001 - 2.937
  • 2002 - 2.840
  • 2003 - 2.729
  • 2004 - 2.686
  • 2005 - 2.655
  • 2006 - 2.644

Datenquelle: Thüringer Landesamt für Statistik

Politik

Bürgermeister

Bei der Kommunalwahl 2004 ist der ehrenamtliche Bürgermeister Jens Krumsdorf (FDP) gewählt worden.

Wappen

Blasonierung: „In Blau ein silbern gekleideter Engel mit goldenem Schwert in der erhobenen Rechten, in der Linken eine goldene Waage haltend, zu seinen Füßen ein auf dem Rücken liegender grüner Drachen, belegt mit einem kleinen blauen Schild, darin eine silberne Lilie.“

Bereits auf dem ersten Siegel aus dem 14./15. Jahrhundert ist eine silberne Lilie zu sehen sowie der Erzengel Michael, der Schutzpatron der Stadtkirche.

Der Erzengel Michael lässt sich als Drachentöter und später als Seelenwäger deuten. Die silberne Lilie auf blauem Grund ist das Symbol der reinen Gerechtigkeit.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Marktplatz Buttstädt mit Michaeliskirche
Marktplatz Buttstädt mit Michaeliskirche

Bauwerke

Die Stadt Buttstädt besitzt einen mittelalterlichen Stadtkern. Die teilweise noch vorhandene Stadtmauer, das Brückentor und das Rastenberger Tor stehen neben weiteren 42 Einzelobjekten unter Denkmalschutz. Besonders sehenswert ist die spätgotische Michaeliskirche (Baubeginn 1511) mit ihrem um 1727 entstandenem Kanzelaltar aus Holz (mit 14 lebensgroßen Figuren) und das Renaissance-Rathaus (1501–1606). In unmittelbarer Nähe befindet sich der Michaelisbrunnen von 1597 mit dem Schutzpatron der Stadt, St. Michael.

Historisch besonders bemerkenswert ist der Campo Santo, ein Friedhof aus dem Ende des 16. Jahrhunderts mit ca. 160 Grabsteinen des Barock, Rokoko und Klassizismus. Seit einigen Jahren erfolgen aufwändige Sanierungs- und Restaurierungsarbeiten, doch ist diese historische Friedhofsanlage, als vermutlich in italienisch-französischem Stil und somit einzigartig nördlich der Alpen ausgewiesen, auch gegenwärtig für den Publikumsverkehr zugänglich. Der Anlage vergleichbar ist nur noch der Stadtgottesacker in Halle (Saale) erhalten.

Wirtschaft und Infrastruktur

Frühere Unternehmen

Die Ohrenschützer als Kälteschutz wurden am 14. November 1902 von Hugo Hüttenrauch in Buttstädt erfunden und patentrechtlich geschützt. Nach der Verstaatlichung Anfang der 70er Jahre durch die DDR wurde der Betrieb am 31. Dezember 1975 gänzlich eingestellt.

Ansässige Unternehmen

  • Buttstädter Vollkornbäckerei GmbH, Herstellung von Backwaren, 30 Beschäftigte
  • embalado GmbH & Co. KG, Frachtumschlag, 32 Beschäftigte
  • Metallverarbeitung Buttstädt GmbH, Herstellung von Werkzeugmaschinen, 81 Beschäftigte
  • Möbeltischlerei Hüttner
  • Beton-Elemente Buttstädt GmbH

Regelmäßige Veranstaltungen

  • Thüringer Pferdemarkt

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Buttstädter Bahnhof (Blick von Rastenberger Straße)
Buttstädter Bahnhof (Blick von Rastenberger Straße)

Buttstädt ist durch die Straßen L1057, L1058 und die Oberwendenstraße an das Verkehrsnetz angebunden. Die ÖPNV Sömmerda und Weimar mbH versorgen Buttstädt mit den Linien 276, 277 und 278. Am Bahnhof in Buttstädt fahren Regionalbahnen in Richtung Straußfurt, Sömmerda, Großheringen, Eckartsberga und Naumburg. Die Bahnstrecke Straußfurt–Großheringen über Buttstädt und Sömmerda wird auch als Pfefferminzbahn betitelt.

Bildung

In Buttstädt befinden sich die Grundschule Sophienschule, die staatliche Prof.-Gräfe-Regelschule und das Staatliche regionale Förderzentrum Buttstädt.

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Stadt

  • Johann Samuel Schröter (* 1735 in Rastenberg, † 1808 in Buttstädt). Nach dem Besuch des Gymnasiums in Weimar und einem Studium in Jena wird er 1756 Schulrektor in Dornburg und 1763 Pfarrer in Tangelstedt. Hier beginnt er mit naturwissenschaftlichen Studien in der Mineralogie, wird Autor mehrerer grundlegender Werke zur Versteinerungs- und Fossilienkunde sowie zur Gartenkunde. Ab 1773 ist er Diakon an der Hauptkirche in Weimar und ab 1786 Superintendent in Buttstädt. Er hinterließ ein umfangreiches Mineralienkabinett und eine Bibliothek von 3.000 Bänden.
  • Heinrich Graefe (* 1802 in Buttstädt, † 1868 in Bremen)

Literatur

  • H. Patze und P. Aufgebauer: Thüringen. Erschienen als Band 9 der Reihe Handbuch der historischen Stätten Deutschlands, Kröner-Verlag, Stuttgart 1989.

Einzelnachweise

  1. Einwohnerzahlen
  2. Thüringer Verband der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschisten und Studienkreis deutscher Widerstand 1933-1945 (Hg.): Heimatgeschichtlicher Wegweiser zu Stätten des Widerstandes und der Verfolgung 1933-1945, Reihe: Heimatgeschichtliche Wegweiser Band 8 Thüringen, Erfurt 2003, S. 267, ISBN 3-88864-343-0
  3. Informationsblatt der Kirchgemeinde
  4. Stadtchronik

Weblinks



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