Buxheim (Schwaben)


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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Buxheim
Markierung
Deutschlandkarte, Position von Buxheim hervorgehoben
4810.133333333333580Koordinaten: 48° 0′ N, 10° 8′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Unterallgäu
Höhe: 580 m ü. NN
Fläche: 10,25 km²
Einwohner: 2993 (31. Dez. 2007)
Bevölkerungsdichte: 292 Einwohner je km²
Postleitzahl: 87740
Vorwahl: 08331
Kfz-Kennzeichen: MN
Gemeindeschlüssel: 09 7 78 123
Adresse der Gemeindeverwaltung: Kirchplatz 2
87740 Buxheim
Webpräsenz:
Bürgermeister: Werner Birkle (CSU)
Lage der Gemeinde Buxheim im Landkreis Unterallgäu
Karte

Buxheim ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Unterallgäu.

Unweit von Memmingen an der Iller gelegen, hat Buxheim vor allem durch die Kartause Bedeutung erlangt. In ihrer Bibliothek blieb auch das Buxheimer Orgelbuch erhalten (heute in München). Das berühmte, von Ignaz Waibel geschnitzte Chorgestühl konnte 1980 aus England zurückgekauft werden.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Buxheim liegt in der Region Donau-Iller in Mittelschwaben. Umschlossen von der kreisfreien Stadt Memmingen und dem württembergischen Landkreis Biberach bildet Buxheim eine Exklave des Landkreises Unterallgäu.

Ausdehnung des Gemeindegebietes

Das Gemeindegebiet besteht aus einem Teil der Gemarkung Buxheim (der andere Teil der Gemarkung gehört zu Memmingen).

Zur Gemeinde Buxheim gehören unter anderem die Orte Buxheim und Westerhart.

Geschichte

Das Kloster in Buxheim wurde vor 1228 gegründet und war ab 1402 bis 1812 Kloster der Kartäuser, das ab 1548 reichsunmittelbar war. Bis zu diesem Zeitpunkt gehörte das Kloster zum Herrschaftsgebiet der ehemals Freien Reichsstadt Memmingen. Memmingen, damals schon reformiert, wollte, dass die Kartäuser aus dem Kloster ausziehen und erhöhte, als diese sich weigerten, massiv die Steuern. Die Kartäuser suchten daraufhin Hilfe beim Kaiser, der aus der Kartause eine Reichskartause machte. Das Gebiet der Reichskartause wurde 1803 säkularisiert und zwischen den Grafen von Ostein und von Wartenberg aufgeteilt. Mit der Rheinbundakte 1806 kam der Ort zu Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde. 1926 wurde in den Gebäuden der Kartause ein Kloster der Salesianer Don Boscos eingerichtet. Diese unterhalten in der ehemaligen Klosteranlage mit der Diözese Augsburg ein Gymnasium mit angeschlossenem Tagesheim und Internat.

Politik

Bürgermeister ist Werner Birkle (CSU).

Städtepartnerschaften

Sehenswürdigkeiten

Buxheim von Buxach aus gesehen, links der Turm der Pfarrkirche, rechts der Turm der Klosterkirche

Mit der Pfarrkirche St. Peter und Paul, der Klosterkirche und der Annakapelle ist Buxheim der einzige Ort mit drei Kirchen der Gebrüder Johann Baptist und Dominikus Zimmermann.

Auf dem Areal der Kartause befindet sich heute das einzige deutsche Kartausenmuseum.

Weblinks

Commons Commons: Buxheim (Schwaben) – Bilder, Videos und Audiodateien






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