| Coimbra-Gruppe | |
|---|---|
| Gründung | 1985 |
| Mitglieder | 38 |
| Kontinent | Europa |
| Staaten | EU-Länder (plus Norwegen und Schweiz) |
| Präsident 2007- 2008 | Jorma Mattinen, Åbo Akademi, Finnland |
| Vorstandsvorsitzender | Guido Langouche, Katholieke Universiteit Leuven, Belgien |
| Adresse | 119 Rue de Stassart 1050 Brüssel Belgien |
| Akronym | CG |
| Homepage | http://www.coimbra-group.eu |
Die Coimbra-Gruppe ist ein 1985 gegründetes Netzwerk teils führender europäischer Universitäten.
Inhaltsverzeichnis |
Die Coimbra-Gruppe ist eine Organisation traditionsreicher, europäischer, multidisziplinärer Universitäten von hohem internationalem Format. Der Zweck der Organisation ist das Schaffen akademischer und kultureller Verbindungen zum Vorteil aller Mitglieder. Internationalisierung, akademische Zusammenarbeit, Exzellenz in Lehre und Forschung und Dienst an der Gesellschaft im Allgemeinen einen die Mitglieder. Ziel ist ein reger Gedankenaustausch, es finden auch sportliche Wettkämpfe statt.
Ein weiterer Grund für den Bestand der Organisation ist der gemeinsame Einfluss auf Bildungspolitik auf nationaler und europäischer Ebene.
Im Gegensatz zur Selbstdefinition kann festgestellt werden, dass die Coimbra-Gruppe als Lobbygruppe zur Vertretung gemeinsamer Interessen in Erscheinung tritt. Hierbei geht es wohl um die Abwägung zwischen Tradition, Exzellenz und Einfluss auf aktuelle Geschehnisse wie die Verteilung von Fördergeldern, welche zu Lasten nichtteilnehmender Universitäten gehen kann.[1] Die Mitglieder der Coimbra-Gruppe sind im Übrigen zum größten Teil steuerfinanziert. Die Coimbra-Gruppe vertritt einen sehr wirtschaftlich ausgerichteten Kurs und unterstützt den Bologna-Prozess. Manche der Mitgliedsuniversitäten gehören nach den üblichen Rankings eher nicht zu den führenden Universitäten ihres Landes.[2][3][4] Es wird vermutet, sie seien beispielsweise aufgrund der Austarierung nationaler Interessen Mitglied bei Coimbra geworden. Ebenso sind zahlreiche renommierte Universitäten Europas nicht Mitglied der Coimbra-Gruppe, andere besonders angesehene Institutionen wie u.a. jene aus Oxford oder Cambridge jedoch sehr wohl.[2]
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