
Koordinaten: 40°58'N bis 42°3'N, 71°47'W bis 73°44'W
| Connecticut | |||||
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| Hauptstadt: | Hartford | ||||
| Staatsmotto: | Qui transtulit sustinet Der, der uns herüberbrachte, wird uns stützen. |
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| Fläche: | 14.357 km² | ||||
| Einwohner: | 3.504.809 (2006) (244/km²) | ||||
| Mitglied seit: | 9. Januar 1788 | ||||
| Zeitzone: | Eastern: UTC-5/-4 | ||||
| Höchster Punkt: | 725 m (Mount Frissell) | ||||
| Durchsch. Höhe: | 152 m | ||||
| Tiefster Punkt: | 0 m Long Island Sound | ||||
| Gouverneur: | M. Jodi Rell (R) | ||||
| Post / Amt / ISO | CT / CT / US-CT | ||||
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Connecticut [kəˈnɛtɪkət], aus der Mohegan-Sprache quinnehtukqut (=Langer Fluss (der Gezeiten))[1], ist ein Bundesstaat im Nordosten der Vereinigten Staaten. Connecticut war eine der dreizehn Kolonien, die während des amerikanischen Unabhängigkeitskrieges gegen das Königreich Großbritannien rebellierten.
Der Bundesstaat trägt den offiziellen Beinamen „The Constitution State“ (dt. Verfassungsstaat), der 1959 durch Gesetzesakt angenommen wurde, und wird darüber hinaus auch "Provision State" (Proviantstaat) genannt. Diese Bezeichnung rührt daher, dass während des Amerikanischen Unabhängigkeitskrieges die Kontinentalarmee von Connecticut aus mit Proviant versorgt wurde; der Bundesstaat erlebte kaum Kämpfe im Land.
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Connecticut, der drittkleinste Bundesstaat der USA, liegt im Nordosten der USA am Atlantischen Ozean. Durchflossen wird der Staat vom größten Fluss Neuenglands: dem Connecticut River. 1.809 km² (12,6 Prozent) der Fläche des Landes ist von Wasser bedeckt und 56 Prozent bis 63 Prozent der Landfläche ist mit Wald bedeckt, sonst kennzeichnen Hügel, Seen und Ebenen (einschl. der 16 km breiten Küstenebene) das Land. Ein Teil der Appalachen bildet die höchsten Erhebungen (Mount Frissell 725 m) des Staates.
Connecticut hat eine Breite von 177 km zwischen 48°58'N und 42°3'N sowie eine Länge von 113 km zwischen 71°47'W und 73°44'W.
Connecticut grenzt im Norden an Massachusetts, im Osten an Rhode Island, im Süden an den Long Island Sound und im Westen an New York.
Connecticut hat 3.504.809 Einwohner (Stand: U.S. Census 2006), davon sind 79,9 Prozent Weiße, 11,2 Prozent Hispanics, 9,5 Prozent Schwarze und Afroamerikaner, 3,3 Prozent Asiaten, 0,2 Prozent Indianer.[2] 362.511 Einwohner (10,3 Prozent der Gesamtbevölkerung) gaben bei der Volkszählung an, deutsche Vorfahren zu haben.[3]
Die Bevölkerung von Connecticut gilt als die ursprünglichste Verkörperung des Yankee.
Die mitgliederstärksten Religionsgemeinschaften waren im Jahre 2000 die Katholische Kirche mit 1.372.562, die United Church of Christ mit 124.770 und die anglikanische Episcopal Church mit 73.550 Anhängern. Jüdischen Gemeinden gehörten 108.280 Mitglieder an.[4]

Der Niederländer Adriaen Block kam 1614 als erster Europäer nach Connecticut. Zu dieser Zeit lebten 16 Algonkin-Indianerstämme mit 6.000-7.000 Menschen dort.
1633 kamen aus Massachusetts die ersten Engländer ins Land. Zwei Jahre später wurden die Siedlungen Windsor und Wethersfield gegründet. Thomas Hooker gründete 1636 Hartford. Die drei Siedlungen schlossen sich 1639 zur Kolonie Connecticut zusammen. Im selben Jahr wurde die Kolonie New Haven gegründet. 1662 erhielt Connecticut eine von König Karl II. genehmigte Autonomie sowie eine eigene Verfassung. 1665 kam es zum Zusammenschluss von Connecticut und New Haven.
Die Planung eines Zusammenschlusses mit dem Dominion von Neuengland erfolgte 1685. Zwei Jahre später wollte König Jakob II. die Verfassung von 1662 rückgängig machen. Nach dem Sturz von König Jakob II. 1688 konnte Connecticut im Juli 1689 die Autonomie zurückgewinnen.
Im Juli 1776 erklärte Connecticut als einer der 13 Originalstaaten die Unabhängigkeit von Großbritannien und wurde am 9. Januar 1788 der fünfte Bundesstaat der Vereinigten Staaten. Die Sklaverei wurde 1848 abgeschafft.
Connecticut ist seit den 1990er-Jahren bei Präsidentschaftswahlen stets näher an die demokratische Partei herangerückt. Nach der republikanischen Dominanz während der 1970er- und 1980er-Jahren gewannen die Demokraten Connecticut und seine acht (seit 2004 sieben) Wahlmänner seit der Wahl von 1992 stets deutlich für sich. Mittlerweile ist Connecticut eine der stärksten demokratischen Hochburgen in den USA. Der erste Rückschlag, den die Demokraten in Connecticut seitdem hinnehmen mussten, war der Sieg des ehemaligen Demokraten und mittlerweile unabhängigen Kandidaten Joe Lieberman bei der Senatswahl 2007.[5]
Das reale Bruttoinlandsprodukt pro Kopf (engl. per capita real GDP) lag im Jahre 2006 bei USD 50.332 (nationaler Durchschnitt der 50 US-Bundesstaaten: 37.714; nationaler Rangplatz: 2). Nur Delaware hat ein noch höheres Pro-Kopf-Einkommen. Angebaut wird in Connecticut vorwiegend Getreide, Kartoffeln, Tabak, Mais und Hafer. Im Staat wird gewöhnliche Viehzucht betrieben. Connecticut ist ein sehr industrieller Staat, unter anderem werden dort Flugzeugmotoren, Maschinen, Metallwaren, Textilien, Atom-U-Boote und verschiedene chemische Erzeugnisse hergestellt. Angeblich wurde dort auch die Frisbee-Scheibe erfunden.
Zu den größten staatlichen Hochschulen gehören die Central Connecticut State University, die University of Connecticut und die Southern Connecticut State University. Die bekanntesten privaten Hochschulen in Connecticut sind die Yale University, die University of Hartford und die Fairfield University. Weitere Hochschulen sind in der Liste der Universitäten in Connecticut verzeichnet.
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Bundesdistrikt: Washington D. C.
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