
| Karte | |
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| Basisdaten | |
|---|---|
| Staat | Österreich |
| Kirchenprovinz | Salzburg |
| Metropolitanbistum | Erzdiözese Salzburg |
| Diözesanbischof | Egon Kapellari |
| Weihbischof | Franz Lackner OFM |
| Emeritierter Diözesanbischof | Johann Weber |
| Generalvikar | Helmut Burkard |
| Pfarreien | 388 (31.12.2007 / AP2008) |
| Einwohner | 1.151.643 (31.12.2007 / AP2008) |
| Katholiken | 898.897 (31.12.2007 / AP2008) |
| Anteil | 78,1 % |
| Diözesanpriester | 338 (31.12.2007 / AP2008) |
| Ordenspriester | 150 (31.12.2007 / AP2008) |
| Ständige Diakone | 57 (31.12.2007 / AP2008) |
| Katholiken je Priester | 1.842 |
| Ordensbrüder | 252 (31.12.2007 / AP2008) |
| Ordensschwestern | 579 (31.12.2007 / AP2008) |
| Ritus | Römischer Ritus |
| Kathedrale | Grazer Dom |
| Webpräsenz | www.graz-seckau.at |
| Kirchenprovinz | |
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Die Diözese Graz-Seckau (lat.: Dioecesis Graecensis-Seccoviensis) ist eine österreichische Diözese, die zur Kirchenprovinz Salzburg gehört.
Inhaltsverzeichnis |
1218 gründete der Salzburger Erzbischof Eberhard II. das Bistum Seckau, das damit nach Gurk (1072) und Chiemsee (1215) das dritte Salzburger Eigenbistum war. 1228 folgte, als viertes Eigenbistum, noch das Bistum Lavant in St. Andrä im Lavanttal.
Der Sitz des Bistums war bis 1782 das ehemalige Augustiner-Chorherrenstift und nunmehrige Benediktinerkloster Seckau in der Obersteiermark (Bezirk Knittelfeld). Die Wahl und Einsetzung des Seckauer Bischofs oblag dem Salzburger Erzbischof. Der Seckauer Bischof war auch Vikar für das Herzogtum Steiermark.
Das ursprüngliche, jedoch keineswegs zusammenhängende, Territorium umfasste lediglich 13 Pfarren und reichte von Seckau über die Stubalpe bis ins Kainachtal bzw. wieder bei Wildon an die Mur. Von Anbeginn der Bistumsgründung residierten die Seckauer Bischöfe nicht im obersteirischen Stift Seckau, sondern auf Schloss Seggau bei Leibnitz in der Südsteiermark, fallweise auch in Graz. Auch die meisten Bischofsweihen bis ins 18. Jh. fanden auf Schloss Seggau statt. Lediglich die Begräbnisstätte der Bischöfe befand sich in der Obersteiermark unmittelbar neben der Stiftskirche von Seckau. 1786 wurde der Bischofssitz nach Graz verlegt. Mit der Einverleibung der Diözese Leoben im Jahr 1859 entsprechen die Diözesangrenzen im Wesentlichen denen des heutigen Bundeslandes Steiermark. Für die Untersteiermark (seit 1919 ein Teil Sloweniens) wurde 1859 das Bistum Lavant nach Marburg/Maribor verlegt. Seit 1963 heißt die Diözese offiziell Graz-Seckau.
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