
| Karte | |
| Basisdaten | |
|---|---|
| Staat | Deutschland |
| Kirchenprovinz | Freiburg |
| Metropolitanbistum | Erzbistum Freiburg |
| Diözesanbischof | Karl Kardinal Lehmann |
| Weihbischof | Ulrich Neymeyr Werner Guballa |
| Emeritierter Weihbischof | Franziskus Eisenbach |
| Generalvikar | Dietmar Giebelmann |
| Fläche | 7.692 km² |
| Dekanate | 20 (31.12.2007 / AP2008) |
| Pfarreien | 342 (31.12.2007 / AP2008) |
| Einwohner | 2.823.772 (31.12.2007 / AP2008) |
| Katholiken | 787.781 (31.12.2007 / AP2008) |
| Anteil | 27,9 % |
| Diözesanpriester | 439 (31.12.2007 / AP2008) |
| Ordenspriester | 100 (31.12.2007 / AP2008) |
| Ständige Diakone | 114 (31.12.2007 / AP2008) |
| Katholiken je Priester | 1.462 |
| Ordensbrüder | 135 (31.12.2007 / AP2008) |
| Ordensschwestern | 474 (31.12.2007 / AP2008) |
| Ritus | Römischer Ritus |
| Liturgiesprache | Deutsch |
| Kathedrale | Mainzer Dom |
| Webpräsenz | www.bistum-mainz.de |
| Kirchenprovinz | |
Das Bistum Mainz (lat.: Dioecesis Moguntina) ist eine Diözese der römisch-katholischen Kirche in Deutschland in Teilen der Bundesländer Hessen und Rheinland-Pfalz. In Baden-Württemberg gehört Bad Wimpfen als Exklave zum Bistum. Die Diözese kann auf eine 1.600-jährige Geschichte zurückblicken, davon rund tausend Jahre als Erzbistum. Die Mainzer Erzbischöfe gehörten als Kurfürsten und Reichserzkanzler zu den mächtigsten Männern des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation.
Mainz ist neben Rom die einzige Diözese der Welt, die den Titel eines Heiligen Stuhles führt.
Inhaltsverzeichnis |
Hauptartikel: Geschichte des Bistums Mainz
Die ersten Christen in Mainz gab es vermutlich schon während des 2. Jahrhunderts. Der Lyoner Bischof Irenäus erwähnt Christen, die in den „beiden Germanien“ wohnen. Mainz war damals Hauptstadt der Provinz Germania superior, weswegen davon ausgegangen werden kann, dass sich Irenäus auf eine dort befindliche Gemeinde bezieht[1]. Eine bischöflich verfasste Gemeinde ist für diese Zeit jedoch nicht nachweisbar.
Zeugnisse, die für die Existenz eines Mainzer Bischofs sprechen gibt es erst im 4. Jahrhundert[2]. Die Namen dieser Bischöfe sind jedoch nur unsicher überliefert, sie stammen aus einer später niedergeschriebenen Liste, die dann noch mehrmals ergänzt wurde. Der erste Bischof, der außerhalb dieser Liste mit Namen nachgewiesen ist, war der Aquitanier Sidonius († nach 580), der bereits der fränkischen Zeit des Bistums zuzuordnen ist. Sidonius war faktisch auch Stadtherr von Mainz und führte die von der Völkerwanderung arg gebeutelte Metropole zu einer neuen Blütezeit. Auf ihn geht wohl das Martinspatrozinium des Doms zurück[3]. Bis heute ist der Hl. Martin Patron des Bistums.
Das kirchliche Leben in Mainz und im Reich begann während der fränkischen Herrschaft jedoch bald wieder zu verfallen. Im 7. und 8. Jahrhundert brachen daher Mönche aus Irland und Schottland zur Mission des Festlands auf, darunter auch der aus Wessex stammende Bonifatius, der bald zu einer führenden Persönlichkeit der fränkischen Kirche wurde. Um 745 wurde er Bischof von Mainz.
753 brach Bonifatius zu einer Missionsreise auf und überließ die Führung des Bistums seinem Schüler Lullus, den er zum Chorbischof gemacht hatte. Als Bonifatius 754 während seiner Reise getötet wurde, folgte im Lullus als Bischof von Mainz nach. Lullus gelang es im Laufe seiner Amtszeit, die Erhebung seiner Diözese zum Erzbistum zu erreichen (780/82). Als Suffragane erhielt er mindestens die Bistümer Worms, Speyer, Würzburg und Eichstätt. Bis 973 kamen noch die Bistümer Konstanz, Straßburg, Paderborn, Halberstadt, Verden, Hildesheim, Chur, Augsburg, Havelberg und Brandenburg (beide bis 968), Prag und Olmütz hinzu, was Mainz zur größten Kirchenprovinz jenseits der Alpen machte.
Nach der Teilung des Reiches in Deutschland (Ostfrankenreich) und Frankreich (Westfrankenreich) fiel den Mainzer Erzbischöfe eine wichtige Rolle im Reichsgefüge zu. Der ostfränkische König Heinrich I. ernannte den Mainzer Erzbischof Heriger 922 zum Erzkapellan der Hofkapelle. Damit unterstand dem Erzbischof die gesamte Geistlichkeit am königlichen Hof. Otto I., der vom Mainzer Erzbischof Hildebert gesalbt und gekrönt worden war, stützte seine Regierung noch mehr auf die Bischöfe des Reiches, die er mit hohen Reichsämtern belehnte. Der Mainzer Erzbischof war ab dieser Zeit nicht nur Oberhirte seiner Diözese, sondern auch Reichsfürst.
955 nannte sich der Mainzer Erzbischof Wilhelm zum ersten Mal Diener des „Heiligen Stuhls von Mainz“[4], einen Titel, den die Diözese bis heute führt. 965 wurde er wie einige seiner Vorgänger zum Erzkapellan ernannt. Das Amt, das später Erzkanzleramt für Deutschland hieß, blieb danach bis zum Ende des Reiches mit dem Mainzer Bischofsstuhl verbunden.
975 wurde der am Hofe des Kaisers dienende Willigis Erzbischof von Mainz. Sein Pontifikat ist für die Mainzer Kirche in mehrfacher Hinsicht von großer Bedeutung. Zum einen ließ Willigis, der sich als Vertreter des Papstes nördlich der Alpen betrachtete, in seiner Bischofsstadt eine für damalige Maßstäbe sehr große Kathedrale errichten, die von der Größe und Bedeutung der Mainzer Kirche künden sollte und die bis heute das Stadtbild prägt. Zum anderen war Willigis auch ein geschickter Politiker. 983 erreichte er auf dem Reichstag von Verona von Otto II. die Schenkung größerer Ländereien an der Nahe und im Rheingau. In diesen Territorien war der Erzbischof nun Landesherr, aus ihnen entwickelte sich der spätere Kurstaat.
Die Rolle als Reichspolitiker fiel zumindest im Mittelalter jedem der Mainzer Erzbischöfe zu. Das war schon darin begründet, dass sich im Reich hinsichtlich der Thronfolge nie ein Geblütsrecht durchsetzen konnte, der neue König also immer von den Fürsten gewählt werden musste. Der Mainzer Erzbischof gehörte zum Kreis der sieben Kurfürsten, denen dieses Wahlrecht schließlich ausschließlich zu kam. Er galt formal als ranghöchster Reichsfürst, der die Wahl einzuberufen und zu leiten hatte. Als solcher war er aber auch der geborene Vermittler zwischen Kaiser und Papst während der vielen Konflikte zwischen Imperium und Sacerdotium.
Eine entscheidende Zäsur in der Bistumsgeschichte stellt die Reformation dar. Obwohl der kirchliche Reformbedarf lange erkannt worden war blieben konkrete Anstrengungen zur Durchsetzung aus. Der Protest Martin Luthers gegen den kirchlichen Ablasshandel reichte 1517 aus, um die Reformation in Gang zu setzen, die zur Spaltung der abendländischen Christenheit führte. Der damalige Mainzer Erzbischof Albrecht war hieran nicht unbeteiligt, da er durch den Dominikanermönch Johann Tetzel zu den großen Förderern des Ablasshandels gehörte, von dem er finanziell abhängig war.
Reformation und Gegenreformation führten zu beträchtlichen Konflikten, die auch in Fehden und Kriege ausschlugen. Das Erzbistum Mainz verlor ein Großteil seiner Klöster und die kirchliche Jurisdiktion über den hessisch-thüringischen Raum, der zu einer protestantischen Landeskirche des hessischen Landgrafen wurde. Auch im Süden, wo sich die Mainzer Kirche über die Gebiete der protestantischen Kurpfalz erstreckte war die kirchliche Jurisdiktion nicht aufrecht zu halten. Das Erzbistum selbst blieb nur katholisch, weil sich das Mainzer Domkapitel bei den Bischofswahlen jener Zeit stets für einen katholischen Kandidaten entschied.
Der Dreißigjährige Krieg brachte dem Erzbistum weitere Verheerungen. Dem 1647 zum Erzbischof gewählten Johann Philipp von Schönborn gelang es jedoch, das Erzbistum wieder zu konsolidieren. Er beteiligte sich nicht nur an den Friedensverhandlungen in Münster und Osnabrück, er setzte auch die Beschlüsse des Trienter Reformkonzils im Bistum um.
Johann Philipp von Schönborn kann schon zu den Barockfürsten gezählt werden, unter denen die Stadt Mainz eine neue Glanzzeit erlebte. Im Bistum waren die Erzbischöfe um eine Stärkung der katholischen Position bemüht, was dadurch begünstigt wurde, dass die Kurpfalz 1685 wieder einen katholischen Fürsten bekam. Einher ging dies mit der Errichtung vieler neuer Kirchen, vor allem zur Zeit Lothar Franz' von Schönborn.
Mit der Aufklärung, die sich endgültig unter dem Pontifikat Emmerich Josephs von Breidbach zu Bürresheim im Erzbistum und Kurstaat durchsetzte, begann ein tiefgreifender Reformprozess, der auf Bistumsebene vor allem das Schul- und Ordenswesen betraf. Die Ideen der Aufklärung führten in Frankreich schließlich zur Revolution, die auch auf Deutschland übergriff. Diese Entwicklung führte schließlich zum Untergang des Erzbistums.
Die alten Kräfte des Reiches betrachteten die Revolution als Bedrohung und schlossen sich gegen Frankreich zusammen. Auch der Mainzer Erzbischof und Kurfürst Friedrich Karl Joseph von Erthal beteiligte sich an der Koalition. Im Juli 1792 erklärte das Reich Frankreich den Krieg. Schon bald gelang es den Franzosen, Richtung Mainz vorzustoßen. Im Oktober 1792 eroberten sie die Stadt, verloren sie allerdings schon im März 1793 wieder an die Koalition. 1797 jedoch konnte sich Frankreich endgültig durchsetzen. Die linksrheinischen Gebiete wurden an Frankreich abgetreten. Nach Napoleons Machtübernahme 1799 wurde die französische Kirche neu organisiert. Aus den Resten der Diözesen Worms, Speyer und Metz bildete Napoleon 1802 das neue Bistum Mainz, das nun dem Erzbistum Mecheln zugeordnet war. Das Kurfürstentum wurde durch den Reichsdeputationshauptschluss aufgehoben, der auch die Erledigung der Mainzer Kirchenprovinz bedeutete.
Nach Napoleons Niederlage wurden die Gebietsabtretungen von 1797 wieder rückgängig gemacht. Die damit notwendige kirchliche Neuorganisation war Gegenstand zäher Verhandlungen. Das Bistum Mainz wurde auf dem Gebiet des Großherzogtums Hessen Darmstadt errichtet und als Suffragansitz dem Erzbistum Freiburg zugeordnet. Die 1821 mit der Zirkumskriptionsbulle Provida solersque gezogenen Mainzer Kirchengrenzen decken sich bis heute mit dem Gebiet des ehemaligen Großherzogtums Hessen-Darmstadt. Daher ist auch die heute baden-württembergische Stadt Bad Wimpfen – noch bis 1945 Exklave des Volksstaats Hessen – Teil der Diözese Mainz.
Durch das 19. Jahrhundert hindurch wurde die Bistumsgeschichte vor allem von Konflikten zwischen Kirche und Staat bestimmt, die schließlich im Kulturkampf gipfelten. Im späten 19. Jh. errang der Mainzer Bischof Wilhelm Emmanuel von Ketteler in der Sozialdebatte der katholischen Kirche (Sozialenzyklika Leos XIII.) eine überdiözesane Bedeutung.
Das 20. Jahrhundert war auf Bistumsebene vor allem von der deutschen Geschichte geprägt. Die Mainzer Kirche hatte sich in Gestalt des Generalvikars Philipp Jakob Mayer früh vom Nationalsozialismus distanziert, was aber nicht zu einer einheitlichen Linie des deutschen Episkopats wurde. Wiederholt waren Einrichtungen und Personen des Bistums Ziel antikirchlicher Politik der nationalsozialistischen Regierung. Der Krieg schließlich richtete im ganzen Bistum große Schäden an. Nach 1945 musste eine große Zahl von Vertriebenen integriert werden, was zu neuen Kirchenbauten und Pfarreigründungen führte.
In kirchlicher Hinsicht bedeutend war vor allem das Zweite Vatikanische Konzil, das die kirchliche Ordnung und Lehre bis heute prägt.
Seit Jahren rückläufige Kirchensteuereinnahmen und Katholikenzahlen sowie Priestermangel führten zu einem grundlegenden Strukturprozess in der Diözese. Auf Basis eines Seelsorgekonzepts bilden Pfarreien zukünftig Pfarrverbünde und Pfarrgruppen als überpfarrliche Zusammenschlüsse. Die Eigenständigkeit der Pfarreien bleibt in beiden Fällen gewahrt[5]. Kirchenschließungen sind derzeit im Bistum Mainz nicht geplant.
Seit 2004 befindet sich das Bistum in einem Erneuerungsprozess „Lebendige Gemeinden in erneuerten pastoralen Einheiten“. Dieser Bistumsprozess findet auf breiter Basis unter Beteiligung aller Betroffenen statt. Pfarrgemeinden werden zu einer verbindlichen Kooperation in Pfarreienverbünden und Pfarrgruppen angehalten.
| Dekanat | Katholikenzahl (% der Gesamtbevölkerung) | Pfarreien / Pfarrkuratien / -rektorate | Pfarrgruppen / -verbünde |
|---|---|---|---|
| Alsfeld | 15.000 (16%) | 2 / 4 / 8 | 3 / 0 |
| Alzey - Gau-Bickelheim | 23.500 (27%) | 22 / 0 / 0 | 7 / 0 |
| Bergstraße Mitte | 40.000 (37%) | 5 / 6 / 0 | 1 / 2 |
| Bergstraße-Ost | 31.000 (36%) | 10 / 7 / 1 | 5 / 1 |
| Bergstraße-West | 39.000 (43%) | 8 / 4 / 1 | 5 / 0 |
| Bingen | 40.000 (40%) | 17 / 2 / 1 | 3 / 3 |
| Darmstadt | 57.000 (21%) | 2 / 17 / 0 | 4 / 2 |
| Dieburg | 39.000 (31%) | 6 / 9 / 0 | 5 / 2 |
| Dreieich | 34.000 (22%) | 1 / 9 / 0 | 0 / 3 |
| Erbach | 18.000 (18%) | 3 / 9 / 0 | 4 / 1 |
| Gießen | 40.000 (16%) | 2 / 11 / 1 | 4 / 3 |
| Mainz-Stadt | 90.000 (40%) | 17 / 16 / 0 | 6 / 7 |
| Mainz-Süd | 31.000 (39%) | 15 / 1 / 0 | 6 / 0 |
| Offenbach | 31.000 (27%) | 3 / 8 / 0 | 1 / 3 |
| Rodgau | 53.000 (39%) | 8 / 5 / 0 | 4 / 2 |
| Rüsselsheim | 57.000 (23%) | 3 / 18 / 0 | 4 / 4 |
| Seligenstadt | 32.000 (57%) | 7 / 4 / 0 | 3 / 2 |
| Wetterau-Ost | 22.000 (15%) | 3 / 10 / 1 | 2 / 3 |
| Wetterau-West | 54.000 (26%) | 13 / 9 / 3 | 2 / 9 |
| Worms | 35.000 (28%) | 18 / 5 / 0 | 9 / 0 |
| Stand: 2007, Quelle: Schematismus der Diözese Mainz 2007 | |||
Das Bistum Mainz umfasst insgesamt eine Fläche von 7692 km²[6]. Es ist in 20 Dekanate gegliedert, die sich wiederum in 138 Pastorale Einheiten gliedern. Diese Pfarrverbünde oder Pfarrgruppen umfassen alle 338 Pfarreien und sonstigen Seelsorgestellen des Bistums (für diese und alle folgenden Angaben Stand 2007). Pastorale Einheiten über der Pfarreiebene sind im Zuge eines tiefgreifenden Strukturwandels in der katholischen Kirche in Deutschland in vielen Bistümern eingeführt worden, wobei die Verfassung dieser Einheiten partikularrechtlich festgelegt wurde, also von Diözese zu Diözese Unterschiede aufweisen kann. Im Bistum Mainz ist eine Pfarrgruppe so verfasst, das mehrere Pfarreien unter der Leitung eines Pfarrers zusammengeschlossen sind. Die Pfarreien behalten dabei ihre kirchen- und staatskirchenrechtliche Persönlichkeit. Dem Pfarrer ist dabei ein pastorales Team und ein Seelsorgerat beigeordnet. Pfarrverbünde dagegen sind Zusammenschlüsse mehrerer Pfarreien, die jeweils einen eigenen Pfarrer haben. Auf der Ebene des Pfarrverbund wird ein Seelsorgerat und eine Konferenz der hauptamtlichen Mitarbeiter errichtet, die über die Zusammenarbeit der Gemeinden entscheidet[7]. Es daher auch möglich, dass zwei Pfarrgruppen einen Pfarrverbund bilden.
Die Gemeinden von Katholiken anderer Muttersprache sind Personalpfarreien. Im Bistum gibt es folgende Gemeinden:
Die Martinus-Bibliothek im Arnsburger Hof in der Mainzer Altstadt ist die Wissenschaftliche Diözesanbibliothek im Priesterseminar des Bistums Mainz.
Die wichtigste Bildungseinrichtung der Diözese ist die Katholische Fachhochschule in Mainz. Neben der Diözese Mainz sind auch die (Erz-)Diözesen Köln, Limburg, Speyer und Trier Gesellschafter der Schule. Hinzu kommen weitere Schulen[8]: Neun Gymnasien (Albertus-Magnus-Schule in Viernheim, Edith-Stein-Schule in Darmstadt, Liebfrauenschule in Bensheim, St. Lioba-Schule in Bad Nauheim, Marienschule in Offenbach (Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe), Bischöfliches Willigis-Gymnasium in Mainz, Hildegardisschule in Bingen, Maria-Ward-Schule in Mainz und das Theresianum ebenfalls in Mainz), ein Abendgymnasium (Ketteler-Kolleg und -Abendgymnasium in Mainz), eine Realschule (Bischöfliche Willigis-Realschule, Mainz), eine Hauptschule (Martinus-Schule Weißliliengasse, Mainz), fünf Grundschulen (in Mainz: Martinus-Schule Weißliliengasse, Martinus-Schule Oberstadt, Martinus-Schule Gonsenheim, Martinus-Schule Mainz-Weisenau sowie die St. Marien-Schule in Alzey) und drei Sonderschulen, nämlich die Bischof-Ketteler-Schule für Erziehungshilfe und Kranke in Groß-Zimmern, die Oswald-von-Nell-Breuning-Schule für Erziehungshilfe und Kranke in Offenbach und die Agnes-Neuhaus-Schule für Sprachbehinderte und Kranke in Gießen.
Das Bistum unterhält drei Einrichtungen an staatlichen Hochschulen. Die wichtigste von ihnen ist die Katholisch-Theologische Fakultät an der Universität Mainz. Daneben gibt es an der Universität Gießen das Institut für Katholische Theologie und deren Didaktik, das am Fachbereich Geschichts- und Kulturwissenschaften angesiedelt ist. An der Technischen Hochschule Darmstadt gibt es ein Institut für Theologie und Sozialethik.
Ein Überblick über alle Wallfahrtstätten findet sich auf der Homepage des Bistums, siehe unten unter Weblinks. Im Bistum gibt es etwa 35 Wallfahrtsstätten, die meistens zur Verehrung von Heiligen oder Reliquien stattfinden. Bedeutend sind vor allem:
Im Bistum Mainz wird der Regionalkalender für das deutsche Sprachgebiet um die folgenden Eigenfeiern ergänzt.
Erzbistümer: Bamberg | Berlin | Freiburg | Hamburg | Köln | München-Freising | Paderborn
Bistümer: Aachen | Augsburg | Dresden-Meißen | Eichstätt | Erfurt | Essen | Fulda | Görlitz | Hildesheim | Limburg | Magdeburg | Mainz | Münster | Osnabrück | Passau | Regensburg | Rottenburg-Stuttgart | Speyer | Trier | Würzburg
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