
Emerich Coreth SJ (* 10. August 1919 in Raabs an der Thaya; † 1. September 2006 in Innsbruck) war ein österreichischer katholischer Theologe und Philosoph.
Wegen seines Denkens, das im 20. Jahrhundert in Auseinandersetzung mit Immanuel Kant und neueren Philosophen Metaphysik begründen will, wird er dem Neuthomismus zugerechnet. Bekannt wurde er vor allem durch seine philosophiegeschichtlichen Werke, die sich mit der Philosophie des 17. bis 20. Jahrhunderts, zumeist um objektive Darstellung bemüht, auseinandersetzen.
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Geboren wurde er als jüngstes von drei Kindern des Grafen Emmerich von Coreth zu Coredo und Starkenberg (1881-1947) und der Gräfin Magdalena Matz von Spiegelfeld (1888-1973). Coreth wurde 1937 Jesuit. Er studierte Philosophie und Theologie in Pullach und Innsbruck, wo er 1948 zum Dr. theol. promovierte. An der Gregoriana wurde er 1950 zum Dr. phil. promoviert. Ab 1950 lehrte er an der Theologischen Fakultät der Universität Innsbruck, von 1955 bis zu seiner Emeritierung 1989 als Ordinarius für Christliche Philosophie.
Von 1961 bis 1967 war Coreth Rektor des Jesuitenkollegs in Innsbruck, von 1969 bis 1971 Rektor der Universität und von 1972 bis 1977 Provinzial der Österreichischen Ordensprovinz der Jesuiten.
Für sein Wirken auch über die Universität hinaus wurden ihm verschiedene Ehrungen zuteil, z.B. der Kardinal-Innitzer-Preis (1988).
Er starb am 1. September 2006 in Innsbruck.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Coreth, Emerich |
| KURZBESCHREIBUNG | österreichischer katholischer Theologe und Philosoph |
| GEBURTSDATUM | 10. August 1919 |
| GEBURTSORT | Raabs an der Thaya |
| STERBEDATUM | 1. September 2006 |
| STERBEORT | Innsbruck |
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