
Emil Bieber (* 8. Januar 1878 in Hamburg; † 29. April 1962 in Kapstadt) war ein Fotograf mit Ateliers in Berlin und Hamburg.
Der Name E. Bieber steht auf zahlreichen Aufnahmen im Carte-de-visite und Kabinettformat. Es gab drei Generationen Fotografen, die mit dieser Signatur ihre Aufnahmen versahen. Um 1852 gründete Emilie Bieber, was für Frauen zu dieser Zeit recht ungewöhnlich war, ein Atelier in Hamburg in der großen Bäckerstraße. Zu Beginn wurden nur Daguerreotypien erstellt. Um 1872 übergab sie das Atelier ihrem Neffen Leonard Berlin. Zeitgleich wurde sie zur Hoffotografin ernannt und verlegte das Atelier. Leonard nannte sich später Berlin-Bieber. Sein Sohn Emil nannte sich daher einfach Bieber.
Zahlreiche Porträtaufnahmen können Emil Bieber zugeschrieben werden, bekannt sind u.a.: Albert Ballin, Carl Hagenbeck, Wilhelm II., etc.
Mit der Machtübernahme durch die NSDAP verschlechterten sich für ihn die Arbeitsbedingungen rapide. 1938 verließ er mit seiner Familie Deutschland. Er zog nach Südafrika. Erfolg wie in Hamburg erreichte er jedoch nicht.
Die uneingeschränkten Nutzungsrechte sowie das Copyright des Fotografen Emil Bieber (1878-1962) erwarb Klaus Niermann aus Hamburg (www.studioniermann.de) im Jahre 2004 exklusiv.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Bieber, Emil |
| KURZBESCHREIBUNG | Fotograf mit Ateliers in Berlin und Hamburg |
| GEBURTSDATUM | 8. Januar 1878 |
| GEBURTSORT | Hamburg |
| STERBEDATUM | 29. April 1962 |
| STERBEORT | Kapstadt |
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