| Dieser Artikel beschreibt die Landschaft Grabfeld in Bayern und Thüringen. Für die gleichnamige Gemeinde siehe Grabfeld (Gemeinde). |
Das Grabfeld oder auch Grabfeldgau ist eine Landschaft aus Muschelkalk im Grenzgebiet von Bayern und Thüringen.
Inhaltsverzeichnis |
Das Grabfeld liegt im Grenzgebiet von Bayern und Thüringen zwischen Rhön und Haßbergen an der Fränkischen Saale.
Die größten Erhebungen des Grabfelds sind die beiden Gleichberge in der Nähe von Römhild.
Das Grabfeld ist ein ehemaliger ostfränkischer Gau.
Erstmalige Erwähnung als "Theil Ostfrankens" erfolgte in einer Urkunde aus dem Jahre 813. In dieser Urkunde wird zwischen einem östlichen und einem westlichen Grabfeld unterschieden. Dem Gau sind auch zahlreiche Untergaue zugeteilt, die Bezeichnung "provincia" wird ausdrücklich geführt. Fulda wird noch schlicht dem Grabfeld zugeteilt.
Grafen im Grabfeld waren die fränkischen Babenberger:
Der Grabfeldgau wird 1057 von Bischof Adalbero von Würzburg der polnischen Königin Richiza überlassen (Quelle).
In seinem Lied der Franken erwähnt Joseph Victor von Scheffel den Grabfeldgau in der vierten Strophe:
"...und seh' die Lande um den Main
zu meinen Füßen liegen.
Von Bamberg bis zum Grabfeldgau
umrahmen Berg und Hügel
die breite stromdurchglänzte Au..."
In der Geologie ist das Grabfeld die Typusregion der Grabfeld-Formation, einer lithostratigrafischen Einheit des Mittleren Keupers der Germanischen Trias.
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