
Hans Brandenburg (* 18. Oktober 1885 in Barmen; † 1968 in Bingen) war ein deutscher Schriftsteller. Sein Werk umfasst Romane, Gedichte, literaturwissenschaftliche beziehungsweise biographische Werke und Laienpredigten.Ein besonderes Interessenfeld von Brandenburg war der moderne Ausdruckstanz, den er mit seinen Schriften zu fördern suchte. Er beteiligte sich auch aktiv an den Experimenten von Rudolf von Laban und Mary Wigman auf dem Monte Verità und von Emile Jaques-Dalcroze in Hellerau. Auch als Herausgeber war er tätig. Seinen Lebensunterhalt verdiente er als Dozent an der Volkshochschule in München.
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Brandenburg siedelte mit 17 Jahren nach München über. Er war verheiratet mit der Malerin Dora Brandenburg-Polster (1884-1958), die viele seiner Werke bebildert hat. Im August 1914 trat der Dichter als Kriegsfreiwilliger bei den Pionieren in das Heer ein.
In der NS-Zeit engagierte er sich für eine „nationale Erneuerung“ des Theaters und wurde Anfang der vierziger Jahre in den Ausschuss und Dichterkreis des Reichbundes der deutschen Freilicht- und Volksschauspiele berufen. War Mitglied im Bamberger Dichterkreis.
Damals populär waren seine biographischen Bücher über bekannte Dichter wie Goethe, Schiller, Hölderlin und Eichendorff.
Brandenburgs Nachlass befindet sich in der Münchner Stadtbibliothek.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Brandenburg, Hans |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Schriftsteller |
| GEBURTSDATUM | 18. Oktober 1885 |
| GEBURTSORT | Barmen |
| STERBEDATUM | 1968 |
| STERBEORT | Bingen |
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