
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Sachsen | |
| Direktionsbezirk: | Chemnitz | |
| Landkreis: | Zwickau | |
| Höhe: | 360 m ü. NN | |
| Fläche: | 36,72 km² | |
| Einwohner: | 4918 (31. Dez. 2007)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 134 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 08118 | |
| Vorwahl: | 037605 | |
| Kfz-Kennzeichen: | Z | |
| Gemeindeschlüssel: | 14 5 24 090 | |
| Stadtgliederung: | Kernstadt; 3 Ortsteile | |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Marktplatz 9 08118 Hartenstein |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Andreas Steiner | |
Hartenstein ist eine Kleinstadt östlich von Zwickau, an der Zwickauer Mulde im Landkreis Zwickau gelegen. Sie hat eine Fläche von 36,72 km² und etwa 5000 Einwohner.
Inhaltsverzeichnis |
Die Gemeinde liegt im Westerzgebirge. Angrenzende Gemeinden sind Langenweißbach, Mülsen und Wildenfels im Landkreis Zwickau sowie Oelsnitz, Stollberg, Bad Schlema, Aue und Lößnitz im Erzgebirgskreis.
Die Stadt setzt sich aus den Stadtteilen Hartenstein, Thierfeld, Zschocken (seit 1996) und Stein (seit 1934) zusammen.
Hartenstein wurde erstmals 1378 als Städtlein bezeichnet und soll eine Gründung der Meinheringer sein, die bereits im 12. Jahrhundert entlang der Handelsstraße von Zwickau nach Böhmen die Burg Hartenstein errichteten. Die Stadt kam danach unter die Hoheit der Markgrafen von Meißen, wurde 1406 an die Herren von Schönburg verpfändet und ging 1414 in deren Besitz über. Sie verblieb ihnen auch, als 1559 der größte Teil der Grafschaft Hartenstein von Kursachsen angekauft wurde. Seit 1701 war die Stadt der Hauptort einer Linie der Fürsten von Schönburg, bis sie 1740 endgültig unter kursächsische Herrschaft kam.
1921 ging Hartenstein in die Geschichte der Puppenspielkunst ein: Der aus Bad Ems stammende Max Jacob, Angehöriger der Wandervogelbewegung, gründete die Hartensteiner Puppenspiele; nach der Übersiedlung der Puppenspieltruppe ins nahegelegene Hohnstein wurde sie unter dem Namen Hohnsteiner Puppenspiele weltberühmt. Der Gründungsort dieses bedeutenden Puppentheaters ist aber Hartenstein.
Die zum Schloss umgebaute Burg Hartenstein wurde bei einem amerikanischen Bombenangriff am 20. April 1945 fast vollständig zerstört. In der Nähe von Hartenstein befindet sich die Prinzenhöhle, ein Schauplatz im sächsischen Prinzenraub.
Entwicklung der Einwohnerzahl:
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Hartenstein besitzt eine eigene Anschlussstelle an der nördlich des Stadtgebiets entlangführenden Bundesautobahn 72 (Anschlussstelle 12 Hartenstein). Durch die Bahnstrecke Zwickau – Johanngeorgenstadt ist sie auch an das Schienennetz angebunden.
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