
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Schwaben | |
| Landkreis: | Dillingen an der Donau | |
| Verwaltungsge- meinschaft: |
Gundelfingen an der Donau | |
| Höhe: | 445 m ü. NN | |
| Fläche: | 17,79 km² | |
| Einwohner: | 1572 (31. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 88 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 89437 | |
| Vorwahl: | 09072 | |
| Kfz-Kennzeichen: | DLG | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 7 73 137 | |
| Gemeindegliederung: | 2 Ortsteile | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | Professor-Bamann-Str. 22 89423 Gundelfingen a.d.Donau |
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| Bürgermeister: | Dieter Ott (Freie Wählervereinigung) | |
Haunsheim (schwäbisch: Hausa) ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Dillingen an der Donau und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Gundelfingen an der Donau.
Inhaltsverzeichnis |
Haunsheim liegt im sogenannten Bachtal (richtig wäre: Haunsheim ist das Tor zum Bachtal) an einem Ostausläufer der Schwäbischen Alb. Nach Süden hin öffnet sich das Tal in die weite Donauebene.
Zur Haunsheimer Gemarkung gehört neben Haunsheim selbst das nördlicher gelegene Unterbechingen.
Angrenzende Gemeinden sind die Stadt Gundelfingen an der Donau, die Stadt Lauingen, Medlingen, Wittislingen und Bachhagel.
Der Reichspfennigmeister Zacharias Geizkofler auf Haunsheim und Reiffenegg führte als Herrschaftsinhaber (Geizkofler kaufte 1600 Haunsheim) 1603 in Haunsheim die evangelisch-lutherische Konfession ein, die ohne Unterbrechungen bis heute erhalten blieb.
1666 gelangte die Herrschaft Haunsheim durch die Heirat der Enkelin Zacharias Geizkoflers an die Freiherren von Racknitz. Mit der Rheinbundakte 1806 kam der Ort an Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.
1823 erwarb Johann Gottlieb Freiherr von Süßkind aus Augsburg, der zuvor schon die benachbarte, ebenfalls evangelische Herrschaft Bächingen gekauft hatte, Schloss Haunsheim mit dem dazugehörigen Grund und ließ es seinem Geschmack entsprechend neugotisch umgestalten. 1849 erbte es seine Tochter Amalie Freifrau vom Holtz. Heute ist das Schloss im Besitz der Freiherren von Hauch.
Der Torbau stellt das Schloss von Haunsheim dar, das die Ortsherren von 1601 bis 1604 errichteten. Der Gemsbock ist dem Familienwappen der Geizkofler entnommen und steht redend für den Namen der Ortsherren. Der Namensteil 'Geiz' steht für 'Geiß'. Aus dem Jahr 1655 ist ein Siegelabdruck überliefert mit der Umschrift SIGILLVM COMMVNITATIS IN HAVNSHEIM.
Die Wappenbeschreibung lautet: In Schwarz auf grünem Boden ein rotbedachter silberner Torbau zwischen zwei Zinnentürmchen mit roten Spitzendächern, darauf goldene Wetterfahnen; vor dem geschlossenen goldenen Tor ein rechtshin springender schwarzer Gemsbock.
Auf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 1.492, 1987 dann 1.482 und im Jahr 2000 1.594 Einwohner gezählt.
Der Gemeinderat hat 12 Mitglieder. Seit der Kommunalwahl 2002 verteilen sich die Sitze auf folgende Listen:
Bürgermeister ist seit 2001 Dieter Ott (Freie Wählervereinigung).
Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 696.000 €, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 44.000 €.
Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 41 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 573. Im verarbeitenden Gewerbe gab es zwei Betriebe, im Bauhauptgewerbe einen Betrieb. Zudem bestanden im Jahr 1999 25 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 990 ha, davon waren 916 ha Ackerfläche.
Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 1999):
Aislingen | Bachhagel | Bächingen a.d.Brenz | Binswangen | Bissingen | Blindheim | Buttenwiesen | Dillingen a.d.Donau | Finningen | Glött | Gundelfingen a.d.Donau | Haunsheim | Höchstädt a.d.Donau | Holzheim | Laugna | Lauingen (Donau) | Lutzingen | Medlingen | Mödingen | Schwenningen | Syrgenstein | Villenbach | Wertingen | Wittislingen | Ziertheim | Zöschingen | Zusamaltheim
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