
| Heeresinstandsetzungslogistik GmbH | |
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| Unternehmensform | Gesellschaft mit beschränkter Haftung[1] |
| Gründung | 16. Februar 2005 |
| Unternehmenssitz | Bonn, Deutschland |
| Unternehmensleitung |
Ulrich Frieling, Geschäftsführer Karl-Heinz Hagemann, Geschäftsführer |
| Mitarbeiter | 2000 (31. Juni 2006)[2] |
| Umsatz | 400 Mio. EUR [2] |
| Branche | Militärdienstleister |
| Produkte | |
| Website | www.hilgmbh.de |
Die Heeresinstandsetzungslogistik GmbH (HIL) ist eine Kooperationsgesellschaft zwischen dem Bund mit 49 Prozent und der HIL Industrieholding GmbH mit 51 Prozent Gesellschaftsanteilen, an welcher die Firmen Industriewerke Saar (IWS) - ein Unternehmen des Teilkonzerns VA-Systeme der Diehl Stiftung & Co KG, Rheinmetall Landsysteme (RLS) und Krauss-Maffei Wegmann (KMW) mit gleichen Anteilen beteiligt sind. [3]
Die HIL hat mit dem Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung einen Leistungsvertrag vereinbart. In diesem wird sie mit der Instandsetzung von ausgewählten Geräten des Heeres und der Streitkräftebasis beauftragt. Das Unternehmen hat sich in dem Vertrag verpflichtet, acht Jahre lang für diese Waffensysteme und Geräte eine tägliche Verfügbarkeit von mindestens 70 Prozent bei uneingeschränkter Einsatzfähigkeit und Vorschriftsmäßigkeit zu gewährleisten. Der Vertrag hat ein Volumen von 1,77 Mrd. Euro [4].
Der HIL wird zur Erfüllung ihrer Aufgaben vom Bund das zivile Instandsetzungspersonal der ehemaligen Instandsetzungskompanien unentgeltlich beigestellt. Diese circa 650 Mitarbeiter sind, aufgrund der Einnahme der Struktur „Heer der Zukunft”, strukturell freigesetzt worden. Ebenfalls unentgeltlich eingebracht werden die Systeminstandsetzungzentren Darmstadt, Doberlug-Kirchhain und St. Wendel mit rund 1.250 zivilen Mitarbeitern. Die Liegenschaften dürfen ausschließlich zur Leistungserbringung für den Bund eingesetzt werden. Das Unternehmen kann auch auf Mobile Instandsetzungskräfte des Heeres und der Streitkräftebasis sowie auf Kapazitäten der Industrie, auf der Grundlage neu zu schließender Verträge, zurückgreifen. Zur Flächenabdeckung werden elf Niederlassungen mit Stützpunkten geschaffen. [5]
Die Bundeswehr erwartet Einsparungen in Höhe von knapp 200 Mio. Euro gegenüber einer Eigenlösung [5].
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