Die Hypsometrie ist ein Verfahren zur Darstellung von Höhen in Karten. Verschiedene Höhen werden dadurch durch verschiedene Farben (farbige Höhenschichten) symbolisiert. Die Farbskala wird nach bestimmten Regeln festgesetzt. Üblich sind Farbskalen, deren Farben der natürliche Bedeckung oder der Farbwahrnehmung aus der Luft entsprechen. Eine sehr gebräuchliche Skala geht von grün (wie Gras) im Flachland über gelb, braun (Krüppelgehölz), grau (Gestein) zu weiß (Schnee).
Das Wort gebrauchte erstmals Carl Ritter in einem Vortrag am 14. Dezember 1826 in Berlin.[1]
Hypsometrie ist die Höhenmessung mit Hilfe eines Hypsometers.
--> hypsografische Kurve: die veranschaulichte Darstellung der Höhenunterschiede der Erdoberfläche ("hypsos" aus dem Griech. = Höhe).
--> Hypsothermometer: Ist ein Siedethermometer; ein Gerät, das aufgrund des mit zunehmender Höhe sinkenden Siedepunkts des Wassers die Höhe des Ortes misst.
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