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| Iller | |
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Der sogenannte „Illerursprung“ bei Oberstdorf |
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| Daten | |
| Lage | Deutschland, Bayern, Baden-Württemberg |
| Länge | 147 kmdep1 |
| Quelle | Oberstdorf im AllgäuVorlage:Infobox Fluss/QUELLKOORDINATE_fehlt |
| Quellhöhe | 783 m ü. NNVorlage:Infobox Fluss/HÖHENBEZUG-QUELLE_fehlt |
| Mündung | Bei Ulm in die DonauVorlage:Infobox Fluss/MÜNDUNGSKOORDINATE_fehlt |
| Mündungshöhe | 470 m ü. NNVorlage:Infobox Fluss/HÖHENBEZUG-MÜNDUNG fehlt |
| Höhenunterschied | 313 mdep1 |
| Flusssystem | Donau |
| Einzugsgebiet | 2152 km²dep1 |
| Abflussmenge | 2 m³/s - 950 m³/s |
| Großstädte | Ulm |
| Mittelstädte | Sonthofen, Kempten, Memmingen, Illertissen, Senden |
| Rechte Nebenflüsse | Ostrach, Rottach, Durach, Leubas, Memminger Ach |
| Linke Nebenflüsse | Gunzesrieder Ach, Konstanzer Ach, Aitrach |
| Schiffbar | nur auf größeren Stauseen möglich |
| 8 Kraftwerke und 4 Stauseen | |
Die Iller (lat. Hilaria, kelt. ilara = eilig; in einigen Atlanten wegen der besseren Lesbarkeit Jller geschrieben) ist ein rechter Nebenfluss der Donau. Der 147 Kilometer lange Fluss entsteht im Oberallgäu am Zusammenfluss von Breitach, Trettach und Stillach, dem Illerursprung bei Oberstdorf, fließt durchs Allgäu und Oberschwaben und mündet südwestlich von Ulm in die Donau. Die größten Städte an der Iller sind Kempten im Allgäu und Memmingen. Die Iller hat einen Einzugsbereich von 2.152 km² und markiert mit einer Abflussmenge von 75 m³/s am Unterlauf den siebten Platz in der Liste der größten Flüsse Bayerns.
Inhaltsverzeichnis |
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Herkunft: Netzauftritt des Wasserwirtschaftsamts --Grüße aus Memmingen 11:44, 29. Aug. 2008 (CEST)
Der Fluss wird stark zur Energiegewinnung genutzt. Verschiedene kleinere und größere Versorger betreiben zahlreiche Laufwasserkraftwerke an Staustufen und Seitenkanälen der Iller. Dazu gehören fünf Staustufen der Lechwerke zwischen Altusried und Lautrach, die fünf Illerkraftwerke der EnBW zwischen Aitrach und Dettingen sowie mehrere Kraftwerke der Untere Iller AG.
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linke
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rechte
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Die Weihung war bis zur Verlegung ihres untersten Abschnittes im Jahr 2003 ebenfalls ein linker Nebenfluss der Iller. Nun mündet sie direkt in die Donau.
siehe auch: Allgäuer Alpen, Abschnitt Das Einzugsgebiet der Iller
Entlang des Flusses führt der Iller-Radweg von Ulm in Richtung Oberstdorf. Wandern an seinem Ufer und Rafting sind sehr beliebt. Einmal im Jahr findet in Immenstadt der Iller-Marathon statt.
Am 3. Juni 1957 ertranken bei einer Übung (siehe: Iller-Unglück) 15 wehrpflichtige Soldaten der Bundeswehr in der Iller, als ein Unteroffizier der 2. Kompanie des Luftlandejägerbataillons 19 in Kempten seinen Untergebenen befahl, ungesichert den Fluss zu durchqueren. Diese gefährliche Unternehmung war zwar im Vorfeld verboten worden, wurde aber trotzdem durchgeführt. In der Folge dieses Unglücks wurde das Soldatenhilfswerk der Bundeswehr gegründet, das Soldaten und ihre Angehörigen in Not unterstützt.
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