Inchenhofen


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Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Marktes Inchenhofen
Markierung
Deutschlandkarte, Position von Inchenhofen hervorgehoben
48.516666666711.1166666667Höhenangabe falsch oder mehr als zwei NachkommastellenKoordinaten: 48° 31′ N, 11° 7′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Aichach-Friedberg
Höhe: 460–485 m ü. NN
Fläche: 27,55 km²
Einwohner: 2462 (31. Dez. 2007)
Bevölkerungsdichte: 89 Einwohner je km²
Postleitzahl: 86570
Vorwahl: 08257
Kfz-Kennzeichen: AIC
Gemeindeschlüssel: 09 7 71 141
Adresse der Marktverwaltung: Zisterzienserplatz 2
86570 Inchenhofen
Webpräsenz:
Bürgermeister: Karl Metzger

Inchenhofen ist ein Markt im schwäbischen Landkreis Aichach-Friedberg.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Der Ort liegt auf einem Landrücken zwischen dem Donaumoos und dem Paartal.

Ortsteile sind Ainertshofen, Arnhofen, Ingstetten, Oberbachern, Unterbachern, Sainbach, Taxberg, Ried, Reifersdorf und Schönau. Gemarkungen sind Inchenhofen, Oberbachern und Sainbach.

Geschichte

Inchenhofen, 2006

Inchenhofen wurde erstmals im 11. Jahrhundert als Imichinhouen und Imechenhouen erwähnt. Zisterziensermönche aus dem Kloster Fürstenfeld betreuten von 1283 bis 1803 die bedeutende Wallfahrt am Ort. Der Markt Inchenhofen gehörte zum Rentamt München und zum Landgericht Aichach des Kurfürstentums Bayern. Inchenhofen besaß seit 1400 ein Marktgericht mit magistratischen Eigenrechten. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde. Der Ort war bis 1972 oberbayerisch. Erst im Zuge der Gebietsreform wurde die Gemeinde 1972 dem Regierungsbezirk Schwaben zugeordnet.

Sehenswürdigkeiten

Prägendes Bauwerk ist die zwischen 1450 und 1457 errichtete Wallfahrtskirche St. Leonhard.

Erwähnenswert ist der Leonhardiritt jeweils am 1. Sonntag im November.

Das Inchenhofener Rossmoos

Mit über 160 ha Fläche ist es eines der größten zusammenhängenden Niedermoore im Landkreis Aichach-Friedberg. Seine Entstehung verdankt es hohen Grundwasserständen und zahlreichen Quellaustritten im Tal des Inchenhofener Moosgrabens und des Schreierbaches. Die Vegetation der feuchten Niederung bestand früher aus dichten Schilf- und Seggenbeständen, die randlich von Erlenbruchwäldern umgeben waren. Abgestorbene Pflanzenteile und Wurzeln konnten sich am nassen oder mit Wasser bedeckten Boden nicht vollständig zersetzen. Große Mengen organischer Substanz reicherten sich infolgedessen als Torf an. Seit Beginn der Torfbildung, vor weniger als 10.000 Jahren wurden zum Teil bis 2,6 m mächtige Torfschichten abgelagert. Mit der intensiven landwirtschaftlichen Nutzung und Trockenlegung des sumpfigen Tales, seit etwa 200 Jahren, endete das Torfwachstum. Seither ist das Moor wieder um mehr als einen Meter geschwunden. Bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts wurde der Torf, eine Vorstufe zur Braunkohle, auch abgegraben (gestochen), getrocknet und verheizt. Heut wird mehr und mehr die Bedeutung des Roßmooses für den Natur- und Landschaftsschutz erkannt. Naturnahe Flächengestaltungsmaßnahmen und begrenzte Moorregenerierung sollen die ökologische Gesamtsituation des Roßmooses verbessern und wieder Lebensraum für seltene Pflanzen und Tiere schaffen.

Ortsteile mit Einwohnerzahl ( Stand 31. Dezember 2007 )

Persönlichkeiten

Kultur

Der kulturelle Mittelpunkt der Marktgemeinde Inchenhofen wird von zahlreichen Vereinen gebildet, welche teilweise auf weitgehende geschichtliche Traditionen zurückblicken.

Weblinks

Commons Commons: Inchenhofen – Bilder, Videos und Audiodateien






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