
Die Industrie (lat. industria: Betriebsamkeit, Fleiß) bezeichnet den Teil der Wirtschaft, der gekennzeichnet ist durch die Produktion und Weiterverarbeitung von materiellen Gütern oder Waren in Fabriken und Anlagen, verbunden mit einem hohen Grad an Mechanisierung und Automatisierung – im Gegensatz zur handwerklichen Produktionsform.
Den Prozess der Entwicklung und Durchsetzung industrieller Produktionsformen bezeichnet man als Industrialisierung.
Im Deutschen werden, vermutlich aufgrund häufiger Fehlübersetzungen des englischen falschen Freundes „industry“ (zu deutsch: „Wirtschaftszweig“, „Branche“) immer häufiger auch nicht zur Industrie gehörende Branchen als „Industrie“ bezeichnet, etwa die zum Dienstleistungsgewerbe gehörige „Tourismusindustrie“, „Musikindustrie“ oder „Kulturindustrie“.
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Industrielle Fertigung geschieht weltweit in verschiedenartigen Industriezweigen. Wichtige Klassifikationssysteme zur Einteilung in die verschiedenen Branchen sind die International Standard Industrial Classification (ISIC) der UNO und die Nomenclature générale des activités économiques (NACE) der EU. Bedeutende Industriezweige sind:
Industriebetriebe gleicher oder ähnlicher Produktionsrichtungen werden nach ISIC-Kriterien wie folgt in Industriezweige gegliedert:
Produktion von:
Die Großindustrie ist ein Industriezweig, der Waren in besonders großer Menge herstellt, im Allgemeinen wird auch die Gesamtheit dieser Industriezweige darunter verstanden.
Merkmale der Industrie sind unter anderem:
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