
| Strukturformel | ||||||||||||
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| Allgemeines | ||||||||||||
| Name | 2-Propanol | |||||||||||
| Andere Namen |
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| Summenformel | C3H8O | |||||||||||
| CAS-Nummer | 67-63-0 | |||||||||||
| PubChem | 3776 | |||||||||||
| Kurzbeschreibung | farblose Flüssigkeit mit alkoholartigem Geruch [1] | |||||||||||
| Eigenschaften | ||||||||||||
| Molare Masse | 60,10 g·mol−1 | |||||||||||
| Aggregatzustand | flüssig | |||||||||||
| Dichte |
0,78 g·cm−3 [1] |
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| Schmelzpunkt |
−88 °C [1] |
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| Siedepunkt |
82 °C [1] |
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| Dampfdruck | ||||||||||||
| Löslichkeit |
vollständig mischbar mit Wasser[1], Ethanol, Aceton, Chloroform, Benzol |
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| Sicherheitshinweise | ||||||||||||
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| MAK |
200 ml·m−3 bzw. 500 mg·m−3 [1] |
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| Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen. | ||||||||||||
2-Propanol, auch als Isopropylalkohol oder Isopropanol (abgekürzt IPA) bekannt, ist der kleinste nicht-cyclische, sekundäre Alkohol.
Inhaltsverzeichnis |
Isopropanol ist eine schnell verdunstende, farblose, brennbare Flüssigkeit, die einen leicht süßlich-angenehmen, bei stärkerem Einatmen jedoch stechenden Geruch besitzt – dieser ist charakteristisch und erinnert an Krankenhäuser und Arztpraxen, da Isopropanol Bestandteil vieler Desinfektionsmittel ist. Isopropanol ist mit Wasser in jedem Verhältnis homogen mischbar und bildet ein konstant siedendes (azeotropes) Gemisch bei 80,4 °C und 12,1 % Wasseranteil.
Die Dämpfe wirken betäubend. Der Kontakt verursacht Reizungen der Augen und der Schleimhäute. Beim Umgang für ausreichende Lüftung sorgen. In Tierversuchen wurden keine Hinweise auf sensibilisierende oder mutagene Eigenschaften gefunden.
Die großtechnische Herstellung erfolgt auf zwei verschiedenen Wegen, ausgehend von Propen oder von Aceton.
Die Herstellung aus Propen erfolgt durch Hydratisierung an sauren Ionentauscherharzen als Katalysator:

Ausgehend von Aceton erfolgt die Herstellung von Isopropanol durch Hydrierung:

Durch Umkehrung dieser Reaktion wird großtechnisch Aceton aus Isopropanol durch Oxidehydrierung erzeugt, d.h. Dehydrierung mit gleichzeitiger Oxidation des entstandenen Wasserstoffs mit Sauerstoff zu Wasser.
2-Propanol kann, wie andere sekundäre Alkohole auch[4], mit Luftsauerstoff explosionsfähige Peroxide bilden.[5][6][7] So wurde beispielsweise in zehn Jahre alten Originalgebinden von 2-Propanol ein Peroxidgehalt von 1 % festgestellt. Peroxid-Konzentrationen bis 4,2 % wurden berichtet.[4] Beim Abdestillieren von IPA bis zur Trockene ist es deshalb zu teils schweren Unfällen gekommen. Es ist daher ratsam, IPA vor dem Abdestillieren auf Peroxide zu prüfen.
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