
Julius Lippert (* 9. Juli 1895 in Basel; † 30. Juni 1956 in Bad Schwalbach) war ein Journalist und nationalsozialistischer Politiker.
Lippert trat im April 1927 der NSDAP bei und wurde im Juli von Joseph Goebbels zum Hauptschriftleiter der Gauzeitung Der Angriff ernannt. Ab 1933 hatte er diese Position auch bei der Tageszeitung der Deutschen Arbeitsfront inne. Im März 1933 wurde er Staatskommissar für Berlin und im September desselben Jahres wurde er auch Preußischer Staatsrat und SA-Standartenführer. Er war Mitglied der Akademie für Deutsches Recht. Am 1. April 1937 wurde Lippert Oberbürgermeister von Berlin, was er bis zum Juli 1940 blieb. Er wurde danach für kurze Zeit Bürgermeister der belgischen Stadt Arlon. Ein Jahr später war er Kommandant der Propagandaabteilung Südost in Belgrad und danach Kreiskommandeur in Belgien. Im Jahr 1952 wurde er in Belgien von einem Gericht zu sieben Jahren Zwangsarbeit verurteilt und nach Deutschland abgeschoben, wo er vier Jahre später verstarb.
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| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Lippert, Julius |
| KURZBESCHREIBUNG | Journalist und Politiker in der Zeit des Nationalsozialismus |
| GEBURTSDATUM | 9. Juli 1895 |
| GEBURTSORT | Basel |
| STERBEDATUM | 30. Juni 1956 |
| STERBEORT | Bad Schwalbach |
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