Das Königreich Großbritannien entstand 1707 durch den Zusammenschluss der Königreiche von England und Schottland (siehe Act of Union 1707). Ein gemeinsames Parlament und eine gemeinsame Regierung in der City of Westminster verwalteten das Land. Schottland und England waren bereits seit 1603 in Personalunion verbunden.
1707 ersetzte eine „britische Monarchie“ die englischen und schottischen Monarchien. Das Parlament Englands wurde zum Parlament von ganz Großbritannien erweitert, während das schottische Parlament aufgelöst wurde. Beide Länder erhielten Sitze im House of Commons und im House of Lords. Doch Schottland konnte weniger Vertreter entsenden, als wenn die Sitze exakt gemäß der Bevölkerungszahl verteilt worden wären. Schottland durfte lediglich 45 Parlamentsabgeordnete und 16 Peers nach London schicken.[1] Ab 1714 bestand eine Personalunion mit dem Kurfürstentum Braunschweig-Lüneburg („Kurhannover“).
Das Königreich Großbritannien wurde 1801 durch das Vereinigte Königreich von Großbritannien und Irland abgelöst.
Geschichte des Königreiches Großbritannien
Regionen: England | Irland | Nordirland | Schottland | Wales | London
Staaten: Königreich Irland | Königreich Großbritannien | Vereinigtes Königreich von Großbritannien und Irland | Republik Irland | Vereinigtes Königreich von Großbritannien und Nordirland
Themen: Prähistorische Zeit | Römische Zeit | Heptarchie | Britisches Imperium | Commonwealth of Nations | Verfassungsgeschichte
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