Karlsruher Nordstadt


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Wohngebiet Smiley West („Legoland“)
Paul Revere Village
Ehemalige amerikanische Schule, jetzt Heisenberg-Gymnasium
Die Synagoge hat einen markanten Grundriss, fällt aber vor Ort zwischen den Bäumen kaum auf.
Das Wappen deutet die Lage in der Fächerstadt an.

Die Nordstadt ist der jüngste Stadtteil von Karlsruhe. Er wurde erst 1996 gebildet, zum größten Teil aus Liegenschaften der abgezogenen 7. US-Armee.

Die Nordstadt ist schmal und langgestreckt, im Osten stößt sie an den Hardtwald.

Im Norden befinden sich die Gebäude der Smiley Barracks, ursprünglich Forstner-Kaserne von 1937, jetzt von einer Mieterinitiative und einigen öffentlichen Einrichtungen genutzt. Daneben entstanden neue Reihenhäuser, bis zur Grenze von Karlsruhe-Neureut.

Die Mitte bilden die Wohnblocks des ab 1951 gebauten Paul Revere Village, umgeben von Waldstreifen mit Spielplätzen. Sie wurden modernisiert und durch Aufstockung und einige neue Häuser ergänzt. In diesem Bereich befinden sich auch Schulen, die Marylandschule und das private Heisenberg-Gymnasium.

Im Süden wurde die Hardtwaldsiedlung aus den 1920er Jahren, die vorher zur Weststadt gehört hatte, dazugefügt. Hier befindet sich auch die 1971 gebaute neue Synagoge Karlsruhe.

Am Westrand, entlang dem aufgegebenen Flugplatz, der jetzt Naturschutzgebiet ist, befinden sich Gewerbeflächen und die Berufsakademie Karlsruhe.

Verkehr

Die Nordstadt hat den Charakter eines Wohngebietes, es sind mehrere Zufahrten von Durchgangsstraßen vorhanden.

Seit 2006 ist sie durch eine Straßenbahnlinie erschlossen, die entlang der Erzbergerstraße auf der lange stillgelegten Trasse der Rheinbahn gebaut wurde. Die Nordstadtbahn erhielt 2007 den von der Architektenkammer Baden-Württemberg alle vier Jahre vergebenen Preis für beispielhaftes Barrierefreies Bauen.

Weblinks







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