Karlsruher Südstadt


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Südländisches Flair in der Schützenstraße

Die Südstadt von Karlsruhe ist ein Stadtteil, der zwischen der Innenstadt und dem Hauptbahnhof liegt.

Die Augärten südlich der Stadt, jenseits des ersten Hauptbahnhofs, wurden ab 1860 bebaut. Das neue Stadtviertel war durch die Bahnanlagen von der Innenstadt getrennt, bis 1913 der Bahnhof an seinen heutigen Standort verlegt wurde. Auf der ehemaligen Trasse befinden sich heute das Badische Staatstheater und die Oberpostdirektion Karlsruhe.

Der mittlere Teil der Südstadt ist durch enge Straßen mit gründerzeitlichen Mietshäusern, einen großen Anteil von sozial schwacher, multikultureller Bevölkerung und Internationale Küche geprägt. Mittelpunkt und Brennpunkt ist der Werderplatz, benannt nach August von Werder.

Im Westen berührt sie den Stadtgarten und Zoo. Entlang der Ettlinger Straße stehen eine Reihe Geschäftshäuser, darunter ein Best Western-Hotel und das denkmalgeschützte Mona Versand-Hochhaus von 1960.

Indianer-Brunnen am Werderplatz

Im Osten waren noch bis 1997 der Güterbahnhof und das Ausbesserungswerk Karlsruhe. Seit 2004 entsteht hier das Neubaugebiet City Park.

Wappen mit Indianerbrunnen

Indianer

Wahrzeichen der Südstadt und Spitzname ihrer Bewohner ist Indianer. Die Entstehung dieser Verbindung ist ungeklärt, ein Gastspiel von Buffalo Bill 1889 wird vermutet.

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