Kreis Weener


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Basisdaten
ehem. preußische Provinz: Hannover
ehem. Regierungsbezirk: Aurich
ehem. Kreisstadt: Weener
Fläche: 290,22 km²(1900)
Einwohner: 20.525 (1900)
Bevölkerungsdichte: 71 Einw./km² (1900)
Gemeinden: 31 (1900)
Kfz-Kennzeichen: I S (ehemals)
Lage des Kreises in der ehemaligen Provinz Hannover (1905)
Lage des Kreises Weener in der Provinz Hannover

Der Kreis Weener ist ein ehemaliger Kreis in der preußischen Provinz Hannover.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Der Kreis umfasste das gesamte Rheiderland. Parallel westlich der Ems verlief die Friesische Straße eine alte Fernhandelsstraße zwischen Emden und Münster.

Geographische Lage

Im Norden grenzte er an den damaligen Kreis Emden, im Osten an den Kreis Leer, im Süden an den Kreis Aschendorf und im Westen an das Königreich der Niederlande.

Geschichte

Entstanden ist der Landkreis Weener 1885, nachdem das Königreich Hannover 1866 von Preußen annektiert und zur Provinz Hannover umgestaltet wurde. Kreisstadt war die namensgebende Stadt Weener. Der Landkreis wurde dem Regierungsbezirk Aurich zugeordnet.

1932 wurde durch eine Verordnung des preußischen Staatsministeriums der Kreis Weener aufgelöst und mit dem Landkreis Leer zusammengeschlossen.

Bevölkerungsentwicklung

  • 1900: 20.525
  • 1910: 20.537

Städte, Gemeinden und Ortschaften im Kreis Weener

Beschotenweg, Bingum, Boen, Böhmerwold, Bunde, Bunderhammrich, Bunderhee, Critzum, Diele, Dielerheide, Ditzum, Ditzumerhammrich, Ditzumerverlaat, Feerstenborgum, Hatzum, Holthusen, Holthuserheide, Holtgaste, Jemgum, Kanalpolder, Kirchborgum, Landschaftspolder, Marienchor, Midlum, Möhlenwarf, Nendorp, Oldendorp, Pogum, St. Georgiwold, Stapelmoor, Stapelmoorerheide, Tichelwarf, Vellage, Weener, Weenermoor, Wymeer

Heutige Gemeinden

Politik

Landräte

  • 1885 - 1888: Matthias Knaus
  • 1888 - 1893: Lümko Iderhoff
  • 1893 - 1904: Adolf Kriege
  • 1904 - 1909: Karl Gosling
  • 1909 - 1927: Erich Bachmann
  • 1927 - 1927: Hans Freiherr von Oldershausen (kommissarisch)
  • 1927 - 1927: Emil Wehriede (kommissarisch)
  • 1928 - 1932: Benno Siebs








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