Laasan (Jena)


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Wappen der Gemeinde Jena
Laasan
Stadt Jena
Koordinaten: 50° 57′ N, 11° 39′ O7Koordinaten: 50° 56′ 44″ N, 11° 39′ 22″ O
Fläche: 2,08 km²
Einwohner: 55 (31. Dez. 2006)
Eingemeindung: 1. Juli 1994

Laasan ist ein Stadtteil der kreisfreien Stadt Jena in Thüringen.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Laasan liegt relativ abgelegen in einem Seitental der Saale, welches vom sogenannten Hufeisen umgeben wird, einer bogenförmigen Bergkette aus Muschelkalk. Durch eine Kreisstraße ist der Ort mit dem nahen Kunitz verbunden.

Teile der Laasaner Flur gehören zum Naturschutzgroßprojekt „Muschelkalkhänge – Mittleres Saaletal“.

Geschichte

Laasan wurde 1367 erstmals urkundlich erwähnt. Seit 1541 sind eigenständige Gemeindeakten erhalten.

In Jena existiert die immer wieder erzählte Anekdote, die besagt, dass 1806 die napoleonischen Truppen (siehe Schlacht von Jena und Auerstedt) Laasan als einzigen Flecken im Jenaer Gebiet unbesetzt gelassen hatten, da das Dorf zu klein war und hinter einer Bergfalte nicht zu sehen war. Dem widersprechen Gemeinderechnungen aus dieser Zeit, die eine französische Wachstube in Laasan und eine Brandschatzung des Dorfes belegen.

Heute gehört Laasan zur Ortschaft Kunitz und wurde mit dieser 1994 nach Jena eingemeindet. Laasan ist nach Einwohnern der zweitkleinste statistisch abgegrenzte Stadtbezirk Jenas. Das Dorf besitzt keinen eigenständigen Ortschaftsrat bzw. keinen eigenen Ortsbürgermeister, sondern wählt als Teil von Kunitz die dortigen Gremien mit.

Kultur und Sehenswertes

Laasan hat weitgehend seinen eigenständigen dörflichen Charakter erhalten. Bemerkenswertestes Gebäude in Laasan ist das kleine Fachwerkrathaus aus dem 18. Jahrhundert. Dieses wurde in den vergangenen Jahren vom dortigen Heimatverein mit Denkmalpflegemitteln wiederhergestellt. Eine Kirche besitzt Laasan nicht.

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