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| Koordinaten: | 49° 20′ N, 8° 12′ O49.3311111111118.2019444444445123Koordinaten: 49° 19′ 52″ N, 8° 12′ 7″ O |
| Höhe: | 123 m ü. NN |
| Einwohner: | 4532 (30. Juni 2007) |
| Eingemeindung: | 1969 |
| Postleitzahl: | 67435 |
| Vorwahl: | 06327 |
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| Lachen-Speyerdorf (rot) innerhalb der Gemarkung von Neustadt | |
Im Jahre 1969 wurde die bis dahin eigenständige Gemeinde Lachen-Speyerdorf als Ortsteil in die nordwestlich gelegene rheinland-pfälzische Stadt Neustadt an der Weinstraße eingemeindet. Ursprünglich handelte es sich um zwei Bauern- und Winzerdörfer, die allerdings schon seit geraumer Zeit eine gemeinsame Gemarkung besaßen.
Inhaltsverzeichnis |
Der Ortsteil Lachen-Speyerdorf liegt 5 km südöstlich des Stadtzentrums. Die Gesamtfläche der Doppelgemeinde beträgt ca. 24 km². Zu Lachen-Speyerdorf gehört noch ein Stück Pfälzerwald westlich von Lambrecht und Neustadt mit einem Teil der Siedlung Iptestal, dem Forsthaus und der Ruine der Burg Spangenberg. Durch Speyerdorf fließt der Speyerbach, ein linker Zufluss des Rheins..
Außer der Neustadter Kernstadt grenzen folgende Gemarkungen an Lachen-Speyerdorf: Im Westen die Ortsteile Diedesfeld und Hambach, im Norden der Ortsteil Mußbach und der Ordenswald, im Nordosten die Gemeinde Haßloch, im Südosten der Ortsteil Geinsheim, im Süden der Ortsteil Duttweiler und die Gemeinde Kirrweiler.
Die Lage in der Vorderpfalz bedingt ein mildes Klima. Der im Westen vorgelagerte Gebirgszug der Haardt hält einen Großteil der Niederschläge ab.
Lachen und Speyerdorf wurden 774 erstmals urkundlich erwähnt. Durch den Dreißigjährigen Krieg wurden sie nahezu entvölkert. Nach Missernten in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts wanderten zahlreiche Familien nach Nordamerika bzw. Polen aus. Erst im 19. Jahrhundert setzte wieder ein stetiges Bevölkerungswachstum ein.
Die beiden ehemaligen Dörfer verfügen über eine Vielzahl frühgeschichtlicher Boden- und Grabfunde. Der Essigberg ist ein keltischer Grabhügel. Aus römischer Zeit wurden u. a. Überreste einer Villa, eine Götterstatue der Diana) sowie eine Weinamphore gefunden. Auf der Gemarkung in Richtung Geinsheim lag im Mittelalter das heute verschwundene Dorf Molkenheim.
Der 1912 eröffnete Lilienthal-Flugplatz in Speyerdorf gehört zu den zehn ältesten Flugfeldern Deutschlands. Er dient Sport- und Segelfliegern und ist als Sonderlandeplatz eingestuft.
Die günstigen klimatischen Verhältnisse ermöglichen Weinbau. Dieser geht über 2000 Jahre bis in die Römerzeit zurück. Bekannte Weinlagen sind:
Mit dem Solarpark hat neben der Landwirtschaft auch eine zukunftsträchtige Wirtschaftssparte Fuß gefasst.
Früher ein typisches Bauern- und Winzerdorf, wird Lachen-Speyerdorf immer mehr zum Wohnvorort von Neustadt. Gegenwärtig (2007) liegt die Zahl der Einwohner bei etwa 5300. Lachen-Speyerdorf ist somit nach Hambach der zweitgrößte Ortsteil Neustadts.
Die überregionale Verkehrsanbindung erfolgt über die A 65 (Anschlussstelle Neustadt-Süd) in die Richtungen Ludwigshafen am Rhein und Karlsruhe. Als Ortsumgehung führt die B 39 von Neustadt aus an Lachen vorbei nach Speyer. An der Kreisstraße 1 in Richtung Haßloch liegt das Industrie- und Gewerbegebiet „Im Altenschemel“, die Landesstraße 940 führt an Duttweiler vorbei in Richtung Bellheim.
Kernstadt
Stadtteile: Diedesfeld | Duttweiler | Geinsheim | Gimmeldingen | Haardt | Hambach | Königsbach | Lachen-Speyerdorf | Mußbach
Stadtviertel: Afrikaviertel | Branchweilerhof | Hambacher Höhe | Schöntal | Winzingen
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