
Das Landesmuseum Württemberg (bis 2005: Württembergisches Landesmuseum) wurde 1862 von Wilhelm I. König von Württemberg gegründet. Sein Ursprung geht jedoch bis ins 16. Jahrhundert zurück. In der Kunstkammer sammelten damals die Herzöge alles, was selten, kostbar und ungewöhnlich war. 2006 wurde das kulturgeschichtliche Museum mit Zustimmung der baden-württembergischen Landesregierung in Landesmuseum Württemberg umbenannt.
Heutige Aufgabe ist es, die Landesgeschichte von der Steinzeit über die Keltenzeit, die Römer, die Alamannen, das Mittelalter, die Renaissance, den Barock bis hin zur Gegenwart darzustellen. Es finden sich jedoch auch Ausstellungen, die den gesamten europäischen Raum abdecken, u. a. bei der klassischen Antike, bei Glas, Kunsthandwerk, Münzen, Uhren, wissenschaftlichen Instrumenten, Textilien und Musikinstrumenten.
Das Landesmuseum Württemberg hat neben der Zentrale in Stuttgart mehrere Zweig- und Außenstellen im Land:
1989 wurde das Archäologische Landesmuseum Baden-Württemberg mit Hauptausstellung in Konstanz gegründet, zu dem seit 2003 auch folgende ehemalige Außenstellen des Landesmuseums Württemberg gehören: Walheim (Römerhaus), Osterburken (Römermuseum), Aalen (Limesmuseum), Rottweil (Römische Abteilung des Dominikanermuseums), Oberriexingen (Römischer Weinkeller) und Bad Buchau (Federseemuseum mit Steinzeitdorf).
Die Glassammlung Wolf, die Sammlung Kunst im Alten Schloß und die Sammlung Meurer können über das BAM-Portal durchsucht werden.
Koordinaten: 48° 46′ 37″ N, 09° 10′ 46″ O
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