
| Wappen | Deutschlandkarte | ||
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| Basisdaten | |||
| Bundesland: | Bayern | ||
| Regierungsbezirk: | Oberbayern | ||
| Verwaltungssitz: | Altötting | ||
| Fläche: | 569,4 km² | ||
| Einwohner: | 108.773 (31. Dez. 2007) | ||
| Bevölkerungsdichte: | 191 Einwohner je km² | ||
| Kfz-Kennzeichen: | AÖ | ||
| Kreisschlüssel: | 09 1 71
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| Kreisgliederung: | 24 Gemeinden | ||
| Adresse der Kreisverwaltung: | Bahnhofstr. 38 84503 Altötting |
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| Webpräsenz: | |||
| Landrat: | Erwin Schneider (CSU) | ||
| Lage des Landkreises Altötting in Bayern | |||
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Der Landkreis Altötting liegt im bayerischen Regierungsbezirk Oberbayern. Nachbarlandkreise sind im Norden der niederbayerische Landkreis Rottal-Inn, im Osten der oberösterreichische Bezirk Braunau, im Süden der Landkreis Traunstein und im Westen der Landkreis Mühldorf am Inn.
Inhaltsverzeichnis |
Das Gebiet des Landkreises Altötting kann in drei verschiedene Landschaftsräume eingeteilt werden. Im Norden, oberhalb der Inn-Niederung dehnt sich das tertiäre Isar-Inn-Hügelland aus. Daran schließt sich das Inntal mit einer durchschnittlichen Breite von 10 km an. Im Süden die Moränen-Hügel und die Hochterrassenfelder der Alzplatte mit Anfängen des Voralpenlandes.
Die höchste Erhebung des Landkreises ist bei Tyrlaching (544 m ü. NN), der tiefste Punkt am Innspitz bei Haiming (346 m ü. NN)[1].
Auf dem Gebiet des heutigen Landkreises Altötting entstand 1803 das Gericht Burghausen und 1810 das Gericht Altötting. Beide gehörten ab 1817 zum Unterdonaukreis (Hauptstadt Passau). Im Zuge der 1837 vollzogenen Umbenennung der damaligen Kreise Bayerns in die heute noch gültigen Regierungsbezirke, kam es zu der Gebietsveränderung zwischen dem Isar- und Unterdonaukreis bzw. Ober- und Niederbayern, die den Altöttinger Raum zu Oberbayern brachte. 1862 wurden die Landgerichte Altötting und Burghausen zum Bezirksamt Altötting vereinigt. Dieses besteht seither in nahezu unveränderten Grenzen. 1939 wurden die Bezirke in Landkreise und die Bezirksämter in Landratsämter umbenannt. 1972 kam im Zuge der Gebietsreform die Gemeinde Tyrlaching vom Landkreis Laufen zum Landkreis Altötting.
Der Landkreis Altötting beherbergt wesentliche Teile des südostbayerisches Chemiedreiecks. Zwischen den Städten Burghausen, Burgkirchen, Töging und Trostberg lässt sich ein Dreieck zeichnen, in dem international bedeutende Chemieunternehmen tätig sind. Burghausen ist sowohl der Sitz des größten Werkes der Wacker Chemie AG als auch der petrochemischen Raffinerie der OMV Deutschland GmbH. In Burgkirchen befindet sich das Werk Gendorf. Auf dem Gelände der ehemaligen Hoechst AG haben sich verschiedene internationale Firmen der chemischen Industrie niedergelassen.
Eine wichtige Rolle spielt der Tourismus insbesondere durch die Wallfahrt in Altötting, Besuche des Papstgeburtsortes Marktl und die Burg zu Burghausen.
Die Bundesstraße 12 wickelt einen wesentlichen Teil des überregionalen Verkehrs ab und ist chronisch überlastet. Überörtlich ist der Landkreis in Nord-Süd-Richtung durch die Bundesstraße 299, in Richtung Ost- und Nordostbayern sowohl durch die Bundesstraße 20 als auch die Bundesstraße 588 an den Verkehr angebunden.
Der Ausbau der A 94 ist wegen Trassenstreitigkeiten bisher nur in Teilen erfolgt.
Ein Autobahnteilstück verläuft (Stand: 06/2008) von der Orts- und Landkreisgrenze bei Töging am Inn bis nach Marktl.
Hier eröffnete 1871 die Bayerische Staatsbahn ihre Strecke von Mühldorf über Neuötting nach Simbach–Braunau als Verbindung von Bayern nach Österreich. Bevor 1906 die Dampfstraßenbahn Altötting-Neuötting ihren Betrieb aufnahm, war der vielbesuchte Wallfahrtsort bereits 1897 an die Lokalbahn Mühldorf–Burghausen angeschlossen worden, die bereits 1894 bis Tüßling fuhr, wo dann 1908 die Hauptbahn nach Freilassing abzweigte. Von ihrer Station Garching wurde 1910 eine Querverbindung nach Trostberg–Traunstein hergestellt.
Seit der Stilllegung der Dampfstraßenbahn im Jahre 1930 ist der Umfang des Schienennetzes unverändert geblieben. Allerdings kam es etwa 1943 zu einer Verlegung der Trasse und des Bahnhofs in Burghausen.
Blasonierung: „Gespalten; vorne in Blau das silberne Oktogon der Altöttinger Gnadenkapelle, darüber schwebend eine goldene Marienkrone; hinten die bayerischen Rauten.“
Das Wappen wird seit 1960 geführt.
Zu stellvertretenden Landräten wurden in der ersten Sitzung des Kreistages am 5. Mai 2008 gewählt:
Wahlergebnis des Kreistags 2008:
Wahlergebnis des Kreistags 2002:
Zur Entstehung der Gemeinden des Landkreises, siehe: Gemeinden im Landkreis Altötting
(Einwohner am 31. Dezember 2007)
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