
| Wappen | Deutschlandkarte |
|---|---|
| Basisdaten | |
| Bundesland: | Bayern |
| Regierungsbezirk: | Oberbayern |
| Verwaltungssitz: | Freising |
| Fläche: | 801,8 km² |
| Einwohner: | 164.692 (31. Dez. 2007) |
| Bevölkerungsdichte: | 205 Einwohner je km² |
| Kfz-Kennzeichen: | FS |
| Kreisschlüssel: | 09 1 78 |
| Kreisgliederung: | 24 Gemeinden |
| Adresse der Kreisverwaltung: | Landshuter Str. 31 85356 Freising |
| Webpräsenz: | |
| Landrat: | Michael Schwaiger (PfW) |
| Lage des Landkreises Freising in Bayern | |
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Der Landkreis Freising liegt im Nordosten des bayerischen Regierungsbezirks Oberbayern.
Die größten Orte sind die Große Kreisstadt Freising (45.177 Einwohner), die Gemeinde Neufahrn (18.837), die Stadt Moosburg (17.492), die Gemeinden Eching (13.077) und Hallbergmoos (8.850) sowie die Märkte Au (5.593) und Nandlstadt (4.974) im Norden des Landkreises. Die älteste Stadt im Landkreis ist interessanterweise Moosburg, das 1331 noch vor Freising (1359) das Stadtrecht erhielt.
Inhaltsverzeichnis |
Nachbarlandkreise sind im Norden der Landkreis Kelheim, im Osten der Landkreis Landshut, im Südosten der Landkreis Erding, im Süden der Landkreis München, im Südwesten der Landkreis Dachau und im Nordwesten der Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm.
Das Kreisgebiet umfasst im wesentlichen zwei Landschaften: die Ausläufer der Münchener Schotterebene mit ihren typischen Mooren und die nördlich angrenzende Hügellandschaft, das von der Amper durchflossen wird. Diese durchzieht in west-östlicher Richtung das Kreisgebiet und mündet bei Moosburg in die Isar, die ihrerseits das östliche Kreisgebiet von Süd-West nach Nord-Ost durchfließt.
Das Kreisgebiet gehörte schon vor 1803 überwiegend zu Bayern und war den Ämtern Kranzberg und Moosburg zugeordnet. Lediglich das Fürstbistum Freising war ein eigenes geistliches Herrschaftsgebiet, das 1802 säkularisiert und dem bayerischen Staat eingegliedert wurde. 1803 wurden dann im gesamten Gebiet die Landgerichte Freising und Moosburg errichtet, die zum Isarkreis (ab 1838 Oberbayern) gehörten. 1862 wurden beide Landgerichtsbezirke zum Bezirksamt Freising vereinigt. Gleichzeitig wurde die Stadt Freising eine kreisunmittelbare Stadt. 1939 wurde der Bezirk Freising in Landkreis Freising und das Bezirksamt in Landratsamt umbenannt. Von 1940 bis 1946 gehörte Freising vorübergehend wieder zum Landkreis Freising. Im Rahmen der Gebietsreform 1972 wurde sie jedoch endgültig wieder in den Landkreis Freising eingegliedert, dem darüber hinaus auch einige Gemeinden des aufgelösten Landkreises Mainburg sowie die Gemeinde Fahrenzhausen des Landkreises Dachau zugeordnet wurden. Die Stadt Freising erhielt für den Verlust der Kreisfreiheit den Status einer Großen Kreisstadt.
Im Landkreis gab es im März 2003 370 Betriebe mit mehr als 20 Beschäftigten. Der an der Landkreisgrenze liegende Flughafen München Franz Josef Strauß ist ein wichtiger wirtschaftlicher Faktor. Insgesamt waren zu diesem Zeitpunkt 65397 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Die Arbeitslosenquote im Landkreis von 4,9 % war dabei die niedrigste in Deutschland.
Der Landkreis Freising verfügt über eine sehr günstige Verkehrsanbindung. Er ist Teil des Münchener Verkehrsverbundes (MVV) und umfasst auch einen Teil des Flughafen München Franz Josef Strauß, den die S-Bahnlinien 1 und 8 von München her erschließen.
Die von der AG der Bayerischen Ostbahnen schon 1858 eröffnete Hauptbahn München - Regensburg wird bis zur Kreisstadt Freising ebenfalls von der S-Bahn (S 1) befahren. Weitere Haltestellen für Regionalzüge sind Marzling, Langenbach und Moosburg, die alle noch Teil des MVV-Tarifgebietes sind.
In der Hallertau entstanden um die Jahrhundertwende zwei Lokalbahnstrecken der Bayerischen Staatseisenbahnen: Als erste 1895 die von Wolnzach nach Mainburg und danach 1909 in Enzelhausen abzweigend die zweite über Au - Nandlstadt nach Langenbach bei Freising. Der Personenverkehr wurde auf diesen beiden Strecken im Jahre 1969 - auf einem Reststück Unterzolling - Langenbach allerdings erst 1973 - eingestellt.
Die Bundesautobahnen 9 (München-Nürnberg) und 92 (München-Deggendorf) sowie die Bundesstraßen 11, 13 und 301, wie auch die Staatsstraßen 2045, 2053, 2054, 2084, 2085, 2331, 2339, 2341 und 2584 erschließen den Landkreis.
Das Wappen zeigt im Schildhaupt die bayerischen Rauten und ist gespalten von Gold und Rot, vorne ein linksgewendeter, rot gekrönter schwarzer Mohrenkopf mit rotem Ohrring, hinten eine silberne heraldische Rose.
Das Wappen erläutert die Geschichte des Landkreisgebietes. Die Rauten stehen für die alten herzoglichen Ämter Kranzberg und Moosburg. Der Mohrenkopf ist das Wappen des ehemaligen Hochstifts Freising, dessen Gebiet an der Isar 1802 an Bayern fiel. Das Mohrenbild ist eine irrige Umdeutung des Hauptes des Bistumspatrons St. Korbinian auf vorheraldischen Münzprägungen. Die Rose ist eine Minderung des drei Rosen enthaltenden Stammwappens der 1281 ausgestorbenen Grafen von Moosburg.
Seit 1. Mai 2008 ist Michael Schwaiger, Freie Wähler, der Landrat des Landkreises.
Sitzverteilung im Kreistag des Landkreises Freising (seit 2. Mai 2008; Kommunalwahlen 2. März 2008)

Die größte Gemeinde im Landkreis ist die Große Kreisstadt Freising mit 45.177 Einwohnern (mit Nebenwohnsitzen 48.462), gefolgt von der Gemeinde Neufahrn bei Freising mit 18.837 (21.156) Einwohnern und der Stadt Moosburg a.d.Isar mit 17.492 Einwohnern.
(Einwohner am 31. Dezember 2007)
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