
Der preußisch-deutsche Landkreis Jerichow I und sein Vorgängerkreis Ziesar bestanden in der Zeit zwischen 1816 und 1945.
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Er umfasste am 1. Januar 1945 die 4 Städte Gommern, Loburg, Möckern und Ziesar, sowie 86 weitere Gemeinden, und 1 Gutsbezirk
Nach der Neuorganisation der Kreisgliederung im preußischen Staat nach dem Wiener Kongress wurden zum 1. Juli 1816 der Jerichowsche Kreis I und der Ziesarsche Kreis aus dem ehemaligen Herzogtum Magdeburg im Regierungsbezirk Magdeburg in der preußischen Provinz Sachsen zur gemeinsamen Verwaltung verbunden.
Der Landkreis Jerichow I wird 1948 in Landkreis Burg umbenannt und 1950 wird die bis dahin kreisfreie Stadt in den Landkreis eingegliedert.
Die Landkreis Jerichow I gliederte sich in Stadtgemeinden, in Landgemeinden und – bis zu deren nahezu vollständigen Auflösung – in selbstständige Gutsbezirke.
Mit Einführung des preußischen Gemeindeverfassungsgesetzes vom 15. Dezember 1933 sowie der Deutschen Gemeindeordnung vom 30. Januar 1935 wurde zum 1. April 1935 das Führerprinzip auf Gemeindeebene durchgesetzt. Die bisherigen Stadtgemeinden Gommern, Loburg, Möckern, Bz. Magdeburg, und Ziesar führten ab 1. Januar 1934 die Bezeichnung Stadt.
Eine neue Kreisverfassung wurde nicht mehr geschaffen; es galt weiterhin die Kreisordnung für die Provinzen Ost- und Westpreußen, Brandenburg, Pommern, Schlesien und Sachsen vom 19. März 1881.
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