
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Baden-Württemberg | |
| Regierungsbezirk: | Tübingen | |
| Landkreis: | Alb-Donau-Kreis | |
| Höhe: | 518 m ü. NN | |
| Fläche: | 13,77 km² | |
| Einwohner: | 605 (31. Dez. 2007)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 44 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 89584 | |
| Vorwahl: | 07375 | |
| Kfz-Kennzeichen: | UL | |
| Gemeindeschlüssel: | 08 4 25 073 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Lautertal Straße 16 89584 Lauterach |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Bernhard Ritzler | |
Lauterach ist eine kleine Gemeinde im Alb-Donau-Kreis in Baden-Württemberg.
Die Gemeinde gehört zur Verwaltungsgemeinschaft Munderkingen.
Inhaltsverzeichnis |
Lauterach liegt am Rand der Schwäbischen Alb, wo die Große Lauter in die Donau mündet, etwa 35 km südwestlich von Ulm.
Zur Gemeinde gehören neben Lauterach noch die Ortsteile Neuburg, Talheim und Reichenstein.
Die Gemeinde grenzt im Norden und Osten an Kirchen, im Süden an Untermarchtal und Obermarchtal, sowie im Westen an Rechtenstein und Emeringen.
Lauterach, dessen Name sich vom Flussnamen Lauter ableitet, wurde erstmals 1229 urkundlich erwähnt. Nach verschiedenen wechselnden Herrschaften kam das Gebiet 1803 (außer Talheim, das erst 1806 folgte) endgültig an Württemberg. Mit Einrichtung des Oberamts Zwiefalten 1809 wurde das heutige Gemeindegebiet diesem zugeordnet, kam aber bereits 1810 zum Oberamt Ehingen. Seit der kommunalen Neugliederung 1938 gehörte Lauterach zum Landkreis Ehingen, der am 1. Januar 1973 im Alb-Donau-Kreis aufging. 1973 schloss sich die Gemeinde der Verwaltungsgemeindschaft Munderkingen an und konnte so ihre Selbständigkeit erhalten.
Neuburg wurde erstmals urkundlich in den 1260er Jahren erwähnt. Es wurde 1803 nach Lauterach eingemeindet.
Reichenstein wurde erstmals 1276 urkundlich erwähnt. Es entstand als Weiler um die gleichnamige Burg herum. Die dort gelegene Laufenmühle wurde erstmals 1492 unter der Bezeichnung Lauffen die mulin erwähnt. Reichenstein wurde 1812 nach Lauterach eingemeindet.
Talheim ist der älteste Teilort Lauterachs, es wurde bereits 776 urkundlich erwähnt. Seit 1743 gehörte es den Grafen von Fugier, bevor es 1806 an Württemberg fiel und dort dem Oberamt Ehingen zugeordnet wurde. 1815 wurde Talheim nach Lauterach eingemeindet.
Lauterach ist vorwiegend katholisch geprägt. Neben der Pfarrkirche im Ortsteil Neuburg bestehen auch Kapellen in den übrigen Ortsteilen. Die Genossenschaft der Barmherzigen Schwestern, Vinzenz von Paul betreibt im Ortsteil Talheim ein Erholungsheim für Ordensschwestern.
Die wenigen evangelischen Bewohner Lauterachs gehören zur Kirchengemeinde in Mundingen.
Lauterach verfügt über eine Grundschule für die ersten und zweiten Klassen. Dritt- und Viertklässler besuchen die Schule in Untermarchtal, deren Erst- und Zweitklässler im Gegenzug in Lauterach zur Schule gehen.
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