Der Leutnant zur See (LtzS/LZS) bezeichnet in Deutschland einen Soldaten im ersten Offiziersdienstgrad bei der Bundeswehr innerhalb der Deutschen Marine. In den anderen Teilstreitkräften heißt dieser Dienstgrad Leutnant.
Die Dienstgradabzeichen des Leutnants zur See, die auf beiden Unterärmeln des Dienstjacketts oder als Schulterstücken getragen werden, bestehen aus einem goldgelben Streifen und einem fünfzackigen Stern. Der Stern entfällt, wenn Dienstgradschlaufen getragen werden. Der Mützenschirm zeigt einen stumpfgezackten, goldfarbenen Streifen aus handgesticktem Metallgespinst. Da diese Stickerei nach Form und Farbe Assoziationen mit dem Rand eines bekannten Butterkeksgebäcks hervorrufen kann, wird diese Stickerei im kameradschaftlichen Spaß auch als Keksrand bezeichnet.
Der Leutnant zur See wird nach der Bundesbesoldungsordnung (BBesO) mit A9 besoldet. Die mündliche Anrede lautet Herr Leutnant, in der weiblichen Form Frau Leutnant. In der Deutschen Marine, wie auch in den Marinen der angelsächsischen Länder, ist es zudem jedoch traditionell gebräuchlich, dass Soldaten in diesem Dienstgrad von dienstgradhöheren Soldaten ohne die Dienstgradbezeichnung angesprochen werden, also z. B Herr Müller anstelle von Herr (Dienstgrad).
Soldaten in diesem Dienstgrad können innerhalb der durch die Vorgesetztenverordnung (VorgV) gesetzten Grenzen Mannschaften, Unteroffizieren ohne Portepee und Unteroffizieren mit Portepee Befehle erteilen.
Der Dienstgrad wird bei Einstellung mit dem niedrigsten Dienstgrad Matrose (OA) nach 36 Monaten und der Absolvierung der vorgeschriebenen Laufbahn- und Verwendungslehrgänge erreicht.
| niedrigerer Dienstgrad Oberstabsbootsmann |
Offizierdienstgrad Leutnant zur See |
höherer Dienstgrad Oberleutnant zur See |
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| Einordnung: Mannschaften - Unteroffiziere o.P. - Unteroffiziere m.P. - Leutnante - Hauptleute - Stabsoffiziere - Generale/Admirale Alle Dienstgrade auf einen Blick: Bundeswehr-Dienstgrade · Die Bundeswehruniformen: Uniformen |
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