
| Mauser Modell 71 | |
|---|---|
| Allgemeine Information | |
| Zivile Bezeichnung: | Modell 71/84 |
| Militärische Bezeichnung: | Modell 71/84 |
| Einsatzland: | Deutschland |
| Entwickler: / Hersteller: |
Mauser |
| Produktionszeit: | 1871 bis |
| Modellversionen: | M 1871, M 1884 |
| Waffenkategorie: | Hinterladerbüchse |
| Maße | |
| Gewicht: (mit leerem Magazin): |
4,5 kg |
| Lauflänge: |
855 mm |
| Technische Daten | |
| Kaliber: |
11 mm |
| Munitionszufuhr: | Einzellader, Röhrenmagazin zu 8 Patronen (M 1884) |
| Feuerarten: | Einzelschuss |
| Verschluss: | Zylinderverschluss |
| Liste der Handfeuerwaffen | |
Die Mauser M 1871, auch M/71 (M 71) sowie Gewehr 71 bzw. Infanterie-Gewehr 71 (I.G.Mod.71) genannt, war das erste Gewehr, welches in großer Stückzahl von Peter-Paul Mauser und Wilhelm Mauser von den Mauserwerken produziert wurde.
Während der Auswahlversuche in den Jahren 1870–1871 mit verschiedensten Gewehren war das M1869 Bavarian Werder der Hauptkonkurrent für Mauser. Die Mauser-Waffe wurde Ende 1871 ausgewählt und im Deutschen Kaiserreich, inkl. Bayern, unter Vorbehalt in Dienst genommen, da die Sicherheit noch erhöht werden sollte. Der Verschluss war nicht der des Zündnadelgewehrs, welches im Deutsch-Französischen Krieg eingesetzt wurde.
Das Gewehr 71 war ein konventionelles Hinterladergewehr mit Zylinderverschluss und verschoss mit Schwarzpulver gefüllte Metallpatronen im Kaliber 11 x 60 mm R. Der seitdem weltbekannte Mauser-Kammerstängel wurde für dieses Gewehr entwickelt. Der Verschluss wird durch die Vorwärtsbewegung geschlossen, und durch Drehen verriegelt der Verschluss mit einer Verriegelungswarze. Die ersten Waffe waren Einzellader, ab 1884 wurde die Konstruktion so geändert, dass ein 8-Schuss-Magazin verwendet werden konnte; somit wurde die Waffe zum ersten Repetiergewehr beim deutschen Heer.
Das Gewehr 71/84 wurde 1888 durch das Gewehr 88 ("Kommissionsgewehr") ersetzt.
(Englisch)
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