Memminger Freiheitspreis 1525


Der Memminger Freiheitspreis 1525 ist ein Preis, welcher Personen verliehen wird, die sich um die Freiheit der Menschen besonders verdient gemacht haben. Er soll an die Zwölf Artikel von 1525 erinnern, die als erste Niederschrift von Menschenrechten in Europa gelten. Der Preis wird in unregelmäßigen Abständen verliehen. Er besteht in einem Preisgeld in Höhe von 14.000 bis 15.000 Euro, einer Urkunde und dem Memminger Stadtsiegel. Die Auswahl der Preisträger nimmt ein Kuratorium vor, dem der Erste Pfarrer von St. Martin sowie vier weitere Persönlichkeiten aus den Bereichen Kultur, Wissenschaft und öffentlichem Leben angehören. Für die Verleihung im Jahr 2009 sitzen in dem Gremium unter anderen Theo Waigel und Renate Schmidt. [1]

Erstmals wurde der Preis im Jahr 2005 zu den Feierlichkeiten zu 475 Jahre Zwölf Artikel an Gyula Horn verliehen. Altbundespräsident Johannes Rau hielt die Laudatio in der St.-Martins-Kirche, der damalige Bundestagspräsident Wolfgang Thierse überreichte ihn. Eingebunden war auch die Nachspielung der Verkündigung der Artikel auf dem Marktplatz. [2]

Die nächste Verleihung durch Bundespräsident Horst Köhler ist für den 20. März 2009 geplant. Hierzu soll ein großes Rahmenprogramm auf die Artikel aufmerksam machen. [3]

Weblinks

Fußnoten und Einzelnachweise

  1. Memminger Zeitung, 19. April 2008, Seite 7,linke Spalte, Bundespräsident Köhler hält die Laudatio
  2. Die Verleihung auf all-in.de. Abgerufen am 16. April 2008.
  3. Memminger Zeitung, 16. April 2008, Seite 25, Freiheitspreis: Vorbereitungen laufen

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