| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Oberbayern | |
| Landkreis: | Neuburg-Schrobenhausen | |
| Höhe: | 383 m ü. NN | |
| Fläche: | 81,32 km² | |
| Einwohner: | 28.045 (31. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 345 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 86633 | |
| Vorwahl: | 08431 | |
| Kfz-Kennzeichen: | ND | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 1 85 149 | |
| Stadtgliederung: | 16 Ortsteile | |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Karlsplatz A 12 86633 Neuburg a.d.Donau |
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| Webpräsenz: | ||
| Oberbürgermeister: | Dr. Bernhard Gmehling (CSU) | |
| Lage der Stadt Neuburg a.d. Donau im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen | ||
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Neuburg an der Donau (amtlich: Neuburg a.d. Donau) ist eine Große Kreisstadt und Sitz der Kreisverwaltung des oberbayerischen Landkreises Neuburg-Schrobenhausen.
Inhaltsverzeichnis |
Neuburg liegt nordöstlich von Augsburg und westlich von Ingolstadt an der Donau, die sich hier teilt und eine bewohnte Donauinsel bildet, die Leopoldineninsel. Nördlich von Neuburg liegt das Naturschutzgebiet Finkenstein.
Zur Gemeinde Neuburg a.d. Donau gehören die Orte Altmannstetten, Bergen, Bittenbrunn, Bruck, Feldkirchen, Gietlhausen, Gnadenhof, Grünau, Hardt, Heinrichsheim, Herrenwörth, Hessellohe, Joshofen, Laisacker, Marienheim, Maxweiler, Neuzell, Ried, Rödenhof, Rohrenfeld, Sehensand und Zell.
Neuburg war unter Bischof Simpert von Augsburg (778 bis 809) kurze Zeit Bischofssitz, dann Hauptort einer Pfalzgrafschaft, deren Inhabern die Vogtei über das Reichslehen Neuburg zustand. Sie kam im 10. Jahrhundert an die Grafen von Scheyern und somit an Bayern. 1505 entstand das Herzogtum Pfalz-Neuburg mit Neuburg als Residenzstadt. 1777 fiel Bayern an das wittelsbachische Herzogtum Pfalz-Sulzbach, dieses wurde 1808 aufgehoben.
In den folgenden Jahren und Jahrzehnten musste sich Neuburg mit einer etwas geminderten Bedeutung abfinden; die Stadt war ländliches Zentrum im bayerischen Regierungsbezirk Schwaben, dazu aber ein relativ bedeutender Behördensitz (bis 1932 Sitz eines Landgerichts) und Schulstandort. Vor allem das Neuburger Gymnasium mit Studienseminar war weithin bekannt. Über viele Jahre hatte Neuburg allerdings in erster Linie einen Namen als Militärgarnison; diese war in der Kleinstadt ein nicht zu unterschätzender Wirtschaftsfaktor. Die Industrie blieb daneben relativ schwach entwickelt, bemerkenswert vor allem die Ausbeutung und Verarbeitung der am nördlichen Stadtrand lagernden Kieselerdevorkommen.
Bis zum 30. Juni 1972 war Neuburg an der Donau kreisfrei und gehörte zum Regierungsbezirk Schwaben. Mit Inkrafttreten der bayerischen Landkreisreform am 1. Juli 1972 wurde aus der Stadt Neuburg und Teilen der Landkreise Neuburg und Schrobenhausen der neue Landkreis Neuburg-Schrobenhausen mit Sitz in Neuburg gebildet. Neuburg mit dem größten Teil seines früheren Landkreises wechselte den Regierungsbezirk und war nunmehr oberbayerisch. Seither führt Neuburg den Status einer Großen Kreisstadt. Aus diesem Status ergibt sich das Privileg der Amtsbezeichnung 'Oberbürgermeister' für das Stadtoberhaupt.
Im Mai 1961 wurde auf dem Fliegerhorst Neuburg das Jagdgeschwader 74 der Bundeswehr in Dienst gestellt, welches u.a. die Alarmrotte für den Süddeutschen Raum stellt und für die Stadt bis heute einen wichtigen Wirtschaftsfaktor darstellt.
Neuburg an der Donau besaß eine nicht unbedeutende Kloster- und Stiftslandschaft.
Auf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 23.758, 1987 dann 24.157 und im Jahr 2000 27.715 Einwohner gezählt. Die aktuelle Einwohnerzahl im Dezember 2007 liegt laut Einwohnermeldeamt bei 27.954.
Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 17063 T€, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 4701 T€.
Oberbürgermeister ist Dr. Bernhard Gmehling (CSU). Er wurde im Jahr 2002 Nachfolger von Hans Günter Huniar (Die Unabhängigen Freien Wähler). Bei den Wahlen im Jahr 2008 konnte er sich mit 70,5% der Wählerstimmen von den anderen Bewerbern absetzen.
In Neuburg gibt es mehrere Grundschulen, zwei Hauptschulen, eine Wirtschaftschule, zwei Realschulen, eine Berufsschule, eine Fachoberschule sowie ein Gymnasium.
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Die größten Arbeitgeber der Stadt sind die Unternehmen Saint-Gobain Oberland, Rockwool, Faurecia, Leoni sowie die Hoffmann Unternehmensgruppe (SONAX und Hoffmann MINERAL)
In Neuburg befindet sich ein Ortsverband der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW). Er ist auf Bergung, Wassergefahren und Logistik spezialisiert.
Das Neuburger Schlossfest wird alle zwei Jahre jeweils am letzten Juni- und am ersten Juliwochenende gefeiert und erinnert an die Zeit der Renaissance: Die Bürger schlüpfen in historische Kostüme und lassen in der malerischen Altstadt die Zeit des 15. /16. Jahrhunderts wiederaufleben – mit historischem Markttreiben, Sängern, Barden und Gauklern, Fanfarenbläsern und Turnierreitern, Landsknechten und hinterhöfischem Gefolge. Zu den Höhepunkten des Schlossfestes zählen die Aufführungen des "Steckenreitertanzes" im Schlosshof und ein farbenprächtiger Umzug durch die Stadt.
Die wichtigste Kulturveranstaltung Neuburgs sind die alljährlich im Herbst stattfindenden Neuburger Barockkonzerte im stimmungsvollen Rahmen der Neuburger Residenz mit renommierten Künstlern aus Deutschland und dem Ausland.
Das Neuburger Donausschwimmen ist das größte Winterschwimmen in Europa. Es findet jedes Jahr am letzten Samstag im Januar statt. 2005 waren 2.107 Schwimmer bei einer Lufttemperatur von -6° C in der nur 1,5° C kalten Donau. Sie legten eine Strecke von etwa vier Kilometern zurück. Mit dabei waren auch etwa 30 Eisschwimmer, die eine Strecke von 300 Metern nur in Badebekleidung zurücklegten.
Beim Nightgroove bieten die meisten Kneipen, Bars und Cafés Live-Musik. Die musikalische Veranstaltung findet im April statt und kostet einmaligen Eintritt für sämtliche Lokalitäten.
Das Volksfest beginnt alle Jahre gegen Ende Juli und endet Anfang August. Während dieses Zeitraumes werden auf dem Volksfestplatz im Neuburger Ostend ein Festzelt mit Weißbiergarten, etliche Fahrgeschäfte, sowie Essbuden aufgestellt.
Das Fischergasslerfest findet jedes Jahr Ende Mai statt und ist ein geselliges Fest bei dem kulinarischen Gerichte und Bier angeboten werden. Das Fest findet in der gesamten Fischergasse statt, die direkt am Donaukai liegt.
Weitere Veranstaltungen sind das Franziskaner Straßenfest, das Fischerstechen, das Donau-Kai-Fest sowie das Sèter Weinfest.
Das heutige Stadtwappen erhielt Neuburg nach dem Landshuter Erbfolgekrieg 1506. Neben dem ursprünglichen Tortum wurden zwei Steckreiterkinder - die beiden Prinzen und späteren Fürsten Ottheinrich und Philipp - und ein Löwe dargestellt. Dominierende Farben sind weiß, rot und grün.
Die Stadtfahne hat die Farben weiß, blau und rot.
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