
Mit Reflexion in der Pädagogik ist das Nachdenken über eine vergangene pädagogische Situation aus Sicht der Lehrkraft gemeint, die damit noch einmal von allen Seiten beleuchtet und untersucht wird, um sie besser zu verstehen und bewusst aus ihr zu lernen.
Während der Ausbildung (Erzieherausbildung, Studium der Sozial-, Behinderten-, Heil- oder Schulpädagogik u.ä.) geschieht die Reflexion schriftlich oder im Gespräch mit den Ausbildern anschließend an eine bestimmte Situation. Aber auch im Unterricht oder im Seminar werden Erfahrungen und Erlebnisse reflektiert. In der Arbeitssituation findet die Reflexion mit den Teamkollegen statt. Je genauer die Situation, um die es geht, wahrgenommen und in ihren Einzelheiten beobachtet wurde, desto gründlicher und sinnvoller kann die Reflexion ausfallen.
1. Die Situation:
2. Die an ihr teilnehmenden Menschen:
3. Das eigene pädagogische Verhalten:
4. Die Fortführung der pädagogischen Arbeit:
Nicht in jeder Reflexion werden alle Punkte ausführlich behandelt, nur während der Ausbildung, um überhaupt dieses Reflektieren zu lernen, und später bei der Supervision. Sonst kommt es immer auf den Schwerpunkt und den konkreten Grund einer Reflexion an.
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