
Die Reichsbahndirektion Erfurt war ein Verwaltungsbezirk der Deutschen Reichsbahn.
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Das Gebiet dieser Reichsbahndirektion umfasste große Teile Thüringens. Nicht dazu gehörte der Bereich um Altenburg und Greiz. Bis 1945 waren östliche Direktionsgrenze die noch zu Erfurt gehörende Strecke Marxgrün–Triptis–Gera–Zeitz–Weißenfels. Im Norden wurde das Gebiet durch die nicht zu Erfurt gehörende Strecke Halle–Sangerhausen–Nordhausen–Leinefelde begrenzt. Im Süden war die Direktion auch für die Strecken im Bereich des bayerischen Coburg bis zum Einfahrtssignal von Lichtenfels zuständig. Zur RBD Erfurt gehörten etwa 110 Bahnstrecken.
Bedeutende Strecken innerhalb der Direktion waren:
Mit dem Bau der Thüringer Bahn wurde Erfurt im Jahr 1846 Direktionssitz der Thüringischen-Eisenbahngesellschaft. Nach dem Kauf der Eisenbahngesellschaft durch Preußen folgte ab dem 1. Mai 1882 die Königliche Eisenbahn-Direktion Erfurt. Am 6. Juli 1922 entstand schließlich mit der Übernahme der Länderbahnen durch das Deutsche Reich die Reichsbahndirektion Erfurt, die am 31. Dezember 1993 im Rahmen der Bildung der Deutschen Bahn AG aufgelöst wurde.
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