
Rudolf Gottfried Arndt (* 31. März 1835 in Bialken, Landkreis Marienwerder, Westpreußen; † 29. September 1900 in Greifswald), war ein deutscher Psychiater und Hochschullehrer.
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Arndt studierte Medizin in Greifswald und Halle (Saale), wobei er vor allem von seinen Lehrern Niemeyer, Bardeleben und Damerow beeinflusst wurde. In Greifswald gehörte er der Greifswalder Burschenschaft Rugia an. Im Februar 1860 wurde er mit der Dissertation De digestione quaestiones quaedam an der Universität Greifswald promovierte und ließ sich 1861 zunächst als praktischer Arzt nieder. Am Deutsch-Dänischen Krieg 1864, dem Deutschen Krieg 1866 und dem Deutsch-Französischen Krieg von 1870/71 nahm er als Arzt teil.
Bereits 1867 hatte er sich in Greifswald habilitiert und war Leiter der dortigen Irren-, Heil- und Pflegeanstalt geworden. 1873 wurde er zum außerordentlichen Professor der Psychiatrie an der Universität Greifswald ernannt.
Er war wissenschaftlich und publizistisch vor allem mit zahlreichen Beiträgen in Fachzeitschriften über histologische Untersuchungen des Nervensystems tätig. 1885 verfasste er das erste deutsche Werk zum Thema „Neurasthenie“.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Arndt, Rudolf Gottfried |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Psychiater und Hochschullehrer |
| GEBURTSDATUM | 31. März 1835 |
| GEBURTSORT | Bialken, Landkreis Marienwerder, Westpreußen |
| STERBEDATUM | 29. September 1900 |
| STERBEORT | Greifswald |
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