Rudolstadt-Schwarza


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Schwarza ist ein Ortsteil der Stadt Rudolstadt im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt in Thüringen. Schwarza ist Verkehrsknotenpunkt und bedeutender Industriestandort (u.a. Heizkraftwerk Schwarza, BASF, Herzgut-Molkerei, Papierfabrik Jass).

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Schwarza liegt an der Einmündung der Schwarza in die Saale zwischen Rudolstadt im Norden, Bad Blankenburg im Westen und Saalfeld im Süden und ist damit der Mittelpunkt des Ballungsgebietes am Saalebogen.

Geschichte

Schwarza wurde 1074 erstmals urkundlich erwähnt. Am 1. Juli 1950 wurde es nach Rudolstadt eingemeindet. 1939 hatte das Dorf 3233 Einwohner.

Wirtschaft und Verkehr

Der wirtschaftliche Aufschwung Schwarzas begann mit dem Anschluss an die Saalbahn (NaumburgJena–Saalfeld) im Jahr 1874. 1884 wurde noch eine Stichbahn, die Bahnstrecke Schwarza–Bad Blankenburg, eröffnet. Sie wurde im Jahr 2000 stillgelegt. Für einen weiteren Schub sorgte der Bau der Thüringischen Zellwolle AG im Jahr 1935 im Rahmen des Autarkie-Programms der Nationalsozialisten. Zu DDR-Zeiten arbeiteten bis zu 6000 Mitarbeiter im VEB Chemiefaserkombinat Schwarza, das 1993 als Thüringischen Faser AG in die Gesamtvollstreckung ging. Der daraufhin von der Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen entwickelte Industrie- und Gewerbepark Rudolstadt-Schwarza gehört mit einer Fläche von 110 Hektar zu den größeren Industriegebieten Thüringens. In der TFG Thüringer Filamente GmbH werden dort auch weiterhin Chemiefasern hergestellt.

Neben den genannten Eisenbahnlinien treffen in Schwarza auch die Bundesstraße 85 (Weimar–Saalfeld) und die Bundesstraße 88 (Ilmenau–Jena) aufeinander. Erstere führt als vierstreifige Schnellstraße östlich parallel zur Saalbahn am Ortskern vorbei.

Sport

In Schwarza ist der SV 1883 Schwarza ansässig.

Weblinks

Koordinaten: 50° 41′ N, 11° 19′ O







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