
Unter Satellitengeodäsie versteht man die Erdvermessung (Geodäsie) mittels Beobachtung künstlicher Erdsatelliten.
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Für den Einsatz geodätischer Satelliten bzw. für die geodätische Nutzung von anderen Erdsatelliten gibt es prinzipiell drei methodische Vorgangsweisen:
Durch Optimierung dieser Methoden konnte die Erdmessung, die Punktbestimmung und die Definition von Bezugssystemen seit 1970 von einigen Metern Genauigkeit bis in den cm-Bereich und teilweise sogar in den Sub-Millimeter-Bereich gesteigert werden.
In der Satellitengeodäsie wird eine Reihe sehr verschiedener Messmethoden angewendet. Sie lassen sich wie folgt gliedern:
Siehe auch: ballistische Kamera, Strichspur, Sterndurchgang, Moonwatch
oder Satellitenaltimetrie über dem Meer, künftig auch über Eisflächen: Laufzeitmessung eines Radarimpulses, der von der Meeresoberfläche reflektiert wird. Genauigkeit 1978 (Seasat) um 20 cm, heute im cm-Bereich. Wichtige Methode der Geoid-Bestimmung und für die Ozeanografie (Wind, Wellen, Meeresströmungen), Einsatz u.a. bei den ERS-Satelliten der ESA.
(siehe Spezialartikel): Fotos oder digitale Aufnahmen von der Erdoberfläche, bzw. multispektrale Scanner, Side Looking Radar usw. Geodätisch nutzbar v. a. als Interferometrie bei lokalen Prozessen der Geodynamik.
(geplant in Stichworten): u. a. Ballonsatellit - Bahndynamik - Erdabplattung - Weltnetz der Satellitentriangulation - Fernerkundung/ Landsat - Landesvermessung - Altimetergeoid - Lasertechnik - GPS - Erdmodelle - Geodynamik - Erdschwerefeld (CHAMP und GRACE).
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