Die Soziologie (aus dem lateinischen socius = „Gefährte“ und dem griechischen λóγος, lógos = „Wort“, „Rede“) ist eine relativ junge, in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts als eigenständige universitäre Disziplin etablierte Wissenschaft. Sie beschäftigt sich grundsätzlich mit jenen Phänomenen, die aus dem Zusammenspiel zwischen Menschen entstehen.
Die Soziologie bildet den aus den Geisteswissenschaften entstandenen Kern der Sozialwissenschaften. Während in anderen Sozialwissenschaften, wie zum Beispiel in der Politikwissenschaft oder in den Wirtschaftswissenschaften, festgelegte Bereiche des Sozialen untersucht werden, erforschen Soziologen das soziale Zusammenleben der Menschen in Gemeinschaften und Gesellschaften. Dazu fragen sie nach dem Sinn und den Strukturen von deren sozialem Handeln (Handlungstheorie) sowie nach den damit verbundenen Werten und Normen. Sie untersuchen zum einen die Gesellschaft als Ganze, zum anderen ihre Teilbereiche: soziale Systeme, Institutionen, Organisationen oder Gruppierungen. Zugleich befasst sich die Soziologie mit dem sozialen Wandel.
| Bal au Moulin de la Galette |
| Pierre-Auguste Renoir, 1876 |
| Öl auf Leinwand, 131 cm × 175 cm |
| Musée d'Orsay |
Ihr wissenschaftlicher Anspruch kommt in Max Webers Konzept einer verstehenden und zugleich erklärenden Soziologie (§ 1, Wirtschaft und Gesellschaft) zum Ausdruck. Ihm zufolge ist Soziologie eine Wissenschaft, welche soziales Handeln deutend verstehen und dadurch in seinem Ablauf und seinen Wirkungen ursächlich erklären will. Eine hochkomplexe Aufgabe – man verstehe und erkläre nur einmal die sozialen Handlungen auf Pierre-Auguste Renoirs berühmtem Gemälde Le Bal au Moulin de la Galette von 1876 (Abb. rechts); Gegenstand der Soziologie ist auch die Frage, was die Tatsache, dass es gemalt, ausgestellt und bewundert wird, über das soziale Zusammenleben verrät, das heißt welche Rolle Kunst in der jeweiligen Gesellschaft spielt, und was darunter jeweils zu verstehen ist.
Konkrete Themen, mit denen sich die Soziologie beschäftigt, sind beispielsweise Sozialstrukturen, Arbeit, Geschlechter, soziale Netzwerke, Medien, Migration, Alltag und Lebenswelt. Für viele dieser Themen haben sich spezielle Soziologien etabliert (s.u.), andere – wie etwa die allgemeine Frage nach den Wechselwirkungen von Handeln und Struktur – sind Thema der allgemeinen Soziologie. Soziologische Fragestellungen überschneiden sich häufig mit solchen der Sozialpsychologie, anderer Sozialwissenschaften und mit denen der Philosophie und der übrigen Geisteswissenschaften, aber zum Teil auch mit solchen der Naturwissenschaften, zum Beispiel der Neurobiologie.
Die Definition, was „Soziologie“ sei, ist häufig Ausgangspunkt und die Grundlage der Theoriearbeit in der Soziologie. Eine facheinheitliche Definition besteht hier nicht, doch eine vielfach akzeptierte Kontinuität der Bestimmung, was sie sei, setzt bei Max Weber an. Er legt den Schwerpunkt in der folgenden Definition auf das soziale Handeln.
Hauptartikel: Geschichte der Soziologie.
Als eigenständige Wissenschaft wurde die Soziologie erst seit Ende des 19. Jahrhunderts anerkannt. Sie löste sich in dieser Zeit als Einzelwissenschaft von der Philosophie, Wirtschaftswissenschaft, Staatslehre und Völkerkunde. Ihre Entstehungsgeschichte ist eng mit der Entwicklung der bürgerlichen Gesellschaft im Europa des 19. Jahrhunderts sowie mit der fortschreitenden Industrialisierung verbunden.
Vorläufer der Soziologie sind in der Geschichtswissenschaft, der Nationalökonomie, aber auch im Journalismus und in den Policeywissenschaften zu sehen. Denker am Anfang und in der Mitte des 19. Jahrhunderts wie Henri de Saint-Simon, Karl Marx und Herbert Spencer werden heute auch als soziologische Klassiker betrachtet.
Der Namengeber der „Soziologie“ war Auguste Comte (Système de politique positive, ou Traité de sociologie, instituant la religion de l'humanité, 4 Bde., 1851-1854). Seitdem versucht sie, teils in Fortentwicklung, teils im Gegensatz zu älteren Autoren, die sich ebenfalls mit den sozialen Wechselwirkungen beschäftigten – wie etwa schon in der Antike Xenophon im 4. Jahrhundert v. Chr., Polybios zwei Jahrhunderte später, Ibn Khaldun im 14. Jahrhundert, Giambattista Vico am Anfang und Adolph Freiherr Knigge am Ende des 18. Jahrhunderts –, ihren Anspruch nach einem ihr eigenen Erkenntnisgegenstand zu formulieren. So konzentrierten sich z. B. Émile Durkheim auf die „sozialen Tatbestände“, Ferdinand Tönnies auf den „Willen zur sozialen Bejahung“, Max Weber auf die „Idealtypen“.
In der Soziologie als Wissenschaft des Sozialen sind Theorie und Erfahrung aufeinander bezogen. Empirisch gehaltvoll sowie den Regeln der Logik folgend zielt sie darauf, das Beobachtete zu verstehen und Erklärungen mit Hilfe allgemeiner Sätze (Axiome) zu entwickeln.
Soziologische Theorien folgten dabei nie demselben Paradigma, d. h. sie bezogen sich in ihrem wissenschaftlichen Ansatz nicht auf nur eine bestimmte Denkweise. Dies liegt an ihrem theoretischen Schwierigkeitsgrad – ihr Gegenstand ist hochkomplex.
Hinzu kommt: Bereits methodologisch, aber auch häufig aus moralischen Gründen verbietet sich meist das - oft klärende - Experiment; die stattdessen mögliche Befragung impliziert konzeptionelle und Interpretationsprobleme: Beispielsweise bringen Interviewer subjektive Aspekte ein, werden angeschwindelt, in Einzelfällen fälschen sie sogar die Aussagen. Die Soziologie bleibt also immer auch auf Beobachtungen angewiesen. Auch erscheinen je nach den konkreten Fragen die Paradigmata unterschiedlich erfolgversprechend, wenn die Ergebnisse darstellungslogisch ‚einfach‘ und sachlich, finanzierungsbedingt schnell oder kostensparend sein sollen.
Zwei erkenntnistheoretische Hauptansätze sind zu unterscheiden, wobei völlig wertungsfreie von weltanschaulichen Motiven unabhängige Forschungsergebnisse nicht erreicht, aber angestrebt werden können:
(1) Gehen Theorien axiomatisch davon aus, dass einzelne Akteure sozial handeln (pauschal: „die Menschen machen die Gesellschaft“), und man könne auf dieser Grundlage alle soziologischen Fragen behandeln, so brauchen sie eine biologische, anthropologische und besonders eine biosoziologische Fundierung zu so hochkomplexen personalen Handlungsgrundlagen wie dem „Willen“ oder der „Rationalität“ eines Akteurs. Solche Theorien sind insofern problematisch, als sozial handelnde Akteure sowohl handelnde Subjekte als auch Objekte des sozialen Handelns anderer Akteure sind – anders als die forschenden Subjekte in den „Naturwissenschaften“ (vgl. dazu die „selbsterfüllende Prophezeiung“).
(2) Gehen Theorien stattdessen von axiomatisch zu Grunde gelegten überpersönlichen Einheiten aus, pauschal: „nicht die Individuen geben den Ausschlag“, (z. B. von Einheiten wie den einzelnen „Gesellschaften“, den sechs „Residuen“, den ‚vier grundsätzlich möglichen‘ „Kommunikationsweisen“, den beiden „Geschlechtern“ oder „der einen Menschheit“), so müssen deren sozialphilosophische Ausgangsdefinition je und je axiomatisch fundiert sein. Dies erweist sich als äußerst schwierig. Hinzu kommen Abgrenzungsprobleme zwischen zum Beispiel „Kollektiven“, „Motiven“, „Systemen“, „Frau“ und „Mann“ oder „Menschen“ und „Nichtmenschen“ (etwa Tieren oder Robotern).
Diese beiden Hauptkonzepte und ihre Überschneidungen sind die Grundlagen für die große Anzahl unterschiedlicher soziologischer Theorien (siehe unten die Beispiele unter „Makrosoziologie“ und „Mikrosoziologie“). Hinzu kommt, dass bei eingeschränkten Fragestellungen im soziologischen Alltag Forscher verschiedener wissenschaftstheoretischer Ausrichtung – dank eines in der Soziologie entwickelten umfangreichen mathematischen bis sozialhistorischen Methodenbaukastens – ähnliche bis gleiche, sowohl verlässliche als auch gültige Befunde erheben.
In der Praxis verzichten viele Soziologen und Soziologinnen häufig darauf, einen einzigen epistemologischen Standpunkt einzunehmen und arbeiten je nach Fragestellung und Ressourcen mit verschiedenen Theorien und Methoden.
Hauptartikel Gesellschaft (Soziologie).
In der Soziologie bezieht sich der Begriff „Gesellschaft“ auf eine Summe von Beziehungen und Verhältnissen unter den einzelnen Menschen.[1] [2] Nicht gemeint ist also die bloße räumliche und mengenmäßige Anzahl von Individuen[3], sondern deren Sozialität.[4] Damit sind Strukturen aus kontinuierlichen Verhaltensmustern bezeichnet, die ihren Ursprung aus dem zwischenmenschlichen Handeln beziehen und in diesem Bereich ihre Wirkung erzielen.[5] Über spezifischere Merkmale für eine Gesellschaft besteht in der Soziologie keine Einigung.[6] Als allgemeinster Begriff von „Gesellschaft“ wird „das jeweiligs umfassendste System des menschlichen Zusammenlebens“ bezeichnet.[7]
Der Prozess, der aus Individuen Gesellschaftsmitglieder macht, wird „Vergesellschaftung“ genannt.
Institutionen wie der Staat, die Familie, das Recht oder die Erziehung werden heute als Unterkategorien (auch: Subsysteme) der „Gesellschaft“ angenommen.[8] Die Unterscheidung zwischen „Staat“ und „Gesellschaft“ war zu Beginn der Soziologie eines ihrer Herausstellungsmerkmale.[9]
Die Begriffe „das Soziale“ bzw. „Sozialität“ meinen den Forschungsgegenstand der Soziologie und entsprechen in ihrer Bedeutung dem Begriff der „Gesellschaft“.[10]
Hauptartikel Soziales Handeln.
Der Begriff soziales Handeln bedeutet in der Soziologie (nach Max Weber) ein „Handeln“ (Tun, Dulden oder Unterlassen), das für den Handelnden (den „Akteur“) subjektiv mit „Sinn“ verbunden ist. Je nach Auslegung des Begriffes definiert sich soziales Handeln auch dadurch, dass es auf Andere bezogen, „sinnhaft“ am Verhalten Anderer orientiert ist.
Hauptartikel Sozialer Tatbestand.
Ein „sozialer Tatbestand“ (fait social) ist (nach Émile Durkheim) „jede mehr oder minder festgelegte Art des Handelns, die die Fähigkeit besitzt, auf den Einzelnen einen äußeren Druck (Zwang) auszuüben; oder auch, die im Bereiche einer gegebenen Gesellschaft allgemein auftritt, wobei sie ein von ihren individuellen Äußerungen unabhängiges Eigenleben besitzt.“
Eine häufig vorzufindende Unterteilung der Soziologie unterscheidet zwischen
Unzufrieden mit dieser wissenschaftstheoretisch strengen Alternative sind Vertreter eines als Mesosoziologie bezeichneten Blicks auf intermediäre Ebenen (Betonung des "Hin und Her") und eines neuerdings als Makro-Mikro-Soziologie bezeichneten Ansatzes, der prozessanalytisch Einseitigkeiten ausschließlicher Makro- und Mikro-Betrachtung zu überwinden beansprucht (Betonung des "weder - noch").
Dieser Begriff ist weniger ausdefiniert und umschreibt z.B. die Soziologie der Institutionen, Rituale und Organisationen (Organisationssoziologie).
Hier wird für den Ansatz von Norbert Elias, die Figurationssoziologie (auch Prozesssoziologie), eine über die Akteuranalyse hinausgehende strömungsstrukturelle („figurative“) Grundlegung beansprucht, die jedoch makrosoziologische Reifizierungen der „Gesamtgesellschaft“ ablehnt.
Ferner lassen sich Themenbereiche der Soziologie auch danach unterscheiden, ob sie der allgemeinen Soziologie zuzurechnen sind, also generelle Gültigkeit beanspruchen, oder ob es sich dabei um Themen einer speziellen Soziologie handelt. Theoretisch gehören die soziologischen Methoden zur allgemeinen Theorie, in der Hochschulpraxis werden sie aber oft gesondert betrieben.
Zur Allgemeinen Soziologie werden gemeinhin die für alle theoretischen Fragen wichtigen Ansätze gerechnet. Dazu gehören auch Sachgebiete wie das Verhältnis von Akteur und Gesellschaft oder Person und sozialem System, sowie die Struktur und der Wandel von Gesellschaften bzw. sozialen Systemen. Auch die Methoden der empirischen Forschung lassen sich hier einordnen.
Hauptthemen der Allgemeinen Soziologie sind beispielsweise: Hauptthemen der Allgemeinen Soziologie sind beispielsweise: Devianz, Eliten, Funktionale Differenzierung, Gruppen, Herrschaft, Kommunikation, Macht, Sozialisation, Soziales Handeln, soziale Interaktion, Klassen, soziale Mobilität, soziale Rollen, sozialer Tausch, soziale Ungleichheit, sozialer Wandel, Sozialstruktur, Technik.
Spezielle Soziologien – informell auch Bindestrichsoziologien genannt – befassen sich mit den Strukturen und Prozessen gesellschaftlicher Teilsysteme oder institutioneller Bereiche der Gesellschaft.
Zu den wichtigsten speziellen Soziologien gehören Arbeitssoziologie, Familiensoziologie und Politiksoziologie. Durch die zunehmende Differenzierung auch der Soziologie selbst bilden sich laufend weitere spezielle Soziologien.
Ausführliches gibt hier die Liste spezieller Soziologien.
Um eine der Soziologie angemessene Methodik wurde seit den Anfängen der Disziplin im sogenannten Methodenstreit gerungen.
Das umfangreiche methodische Instrumentarium der empirischen Soziologie lässt sich wie folgt untergliedern:
Oft werden Kombinationen dieser drei Ansätze angewandt (mixed methods). Die sogenannte Objektive Hermeneutik beansprucht dagegen, eine umfassende Forschungsmethodologie der Sozialwissenschaften zu formulieren, die gleichermaßen für quantifizierende Daten wie für natürlich protokollierte Ausdrucksgestalten der konkreten Lebenspraxis (wobei Protokolle per se schon "historisch" sind) Anwendung findet. Die oben genannte Methodenunterscheidung wird von dieser Methodologie kritisiert und abgelehnt, ebenso wie die pleonastische Rede von der "empirischen Sozialforschung", die lediglich einer mystifizierenden Selbsterhöhung quantifizierender Forschung diene, was auch schon von Adorno kritisiert wurde.
Obwohl der Unterschied zwischen einer reinen Theorie und ihrer Anwendung in vielen Wissenschaften gemacht wird und in den Bereich alltäglicher Vorverständnisse auch der Soziologie gehört, gibt es hier einen strengen und einen weniger festgelegten Gebrauch.
Im strengen Sinne hat Ferdinand Tönnies zwischen einer axiomatisch abgestützten und begrifflich entfalteten „Reinen Soziologie“ und einer von dorther ausgehenden „Angewandten Soziologie“ unterschieden, bei der diese Begriffe deduktiv an historische soziale Prozesse angelegt werden. Im ersten Fall bewegt man sich demnach im „Reich der Ideen“, im zweiten im „Reich der Wirklichkeit“.
Im weniger strengen Sinne versteht man unter „angewandter Soziologie“ die Handhabung theoretischer Grundlagen zur Bearbeitung von Forschungsaufträgen. Der Erfolg einer soziologischen Theorierichtung ist dabei nicht nur von der intellektuellen Tüchtigkeit und wissenschaftlichen Bedeutung ihrer Begründer abhängig, sondern – wissenschaftssoziologisch gesehen – durchaus auch von der Nachfrage nach soziologischer Beratung durch den Markt beziehungsweise durch soziale Verbände oder die Politik, selten aber nachhaltiger auch durch soziale Bewegungen.
Markt- und Wahlforschung bieten die lukrativsten Aufträge für Soziologen, was die Entwicklung der quantitativen Methoden (Statistik) und der an die Naturwissenschaften angelehnten Theorieansätze relativ begünstigt. Denn die Fragen sind meist eingeschränkt und auf die allernächste Zukunft bezogen. Viele ceteris paribus-Bedingungen können also vorausgesetzt werden, ohne die Ergebnisse stark zu beeinträchtigen. Hier kam es, zuerst in den USA, seit den späten 1940er Jahren auch in der Bundesrepublik Deutschland) zur Gründung von Umfragefirmen und Meinungsforschungsinstituten.
Einige spezielle Teilgebiete (Militär-, Medizin-, Sport- und Katastrophensoziologie) fragen soziologische Beratung nach, nicht aber die Industriesoziologie, seit ab den 1970er Jahren das Fach in Deutschland aus den wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen Fakultäten (Fachbereichen) in die philosophischen umgezogen ist; die Organisationssoziologie wird nun vor allem in den USA fortgeführt. Eine beratende Funktion hat oftmals auch die Rechtssoziologie, die u. a. im Vorfeld geplanter Gesetze Wirkungs- und Evaluationsforschung betreibt; sie kann auch in Bereichen mit ‚weichen‘ Rechtsverhältnissen (Arbitragen, „Treu und Glauben“, „nach billigem Ermessen“) für eine Strukturierung sorgen. Sozialräumliche Strukturen werden zu Planungszwecken von der Gemeindesoziologie untersucht.
Brotlos sind hingegen zahlreiche spezielle Soziologien, die sich schlecht vermarkten lassen und quantitativen Methoden wenig zugänglich sind, etwa die Kunst-, Literatur- oder Religionssoziologie. Also ist deren Forschungsfortschritt stark von der Forschungsfreiheit der Universitätssoziologie, von den Motiven der Wissenschaftler selbst und von den relativ geringen Drittmittelzuschüssen gemeinnützig denkender Förderer (Mäzene) abhängig.
Diktaturen lehnen eine – vor allem die Mentalität der Bevölkerung berücksichtigende und darüber Auskunft gebende – Soziologie ab; bei besonderem (dann oft geheimem) Beratungsbedarf erlauben auch sie vorübergehend soziologische Fragestellungen (beispielsweise in der DDR der 1980er Jahre im Bereich der angewandten Stadt- und Jugendsoziologie).
Einige besonders bedeutsame soziologische Denker seien hier aufgeführt. Eine solche Liste ist selbstverständlich stets umstreitbar.
Siehe deshalb die ausführliche Liste von Soziologen.
Hier kann nur eine Auswahl angesprochen werden.
Ferner gibt es:
Why are we here?
All text is available under the terms of the GNU Free Documentation License
This page is cache of Wikipedia. History