Stadtviertel


Als Stadtviertel (auch Stadtgeviert) bezeichnet man einen Teil einer Stadt.

Ein Stadtviertel ist ein überschaubares, häufig nur aus einigen Straßenzügen bestehendes, soziales Bezugssystem, das sich sowohl räumlich/geographisch als auch von der sozialen oder ethnischen Struktur seiner Bewohner her von anderen Stadtvierteln abgrenzt. Eine offizielle Grenzziehung existiert dabei meist nicht. Das Gebiet wird durch seine Bewohner definiert und ist unabhängig vom Gebiet eines Stadtteils oder Stadtbezirks.

Solche Stadtviertel haben regional unterschiedliche Bezeichnungen:

Sonderviertel

Viele Stadtviertel haben einen besonderen Charakter, der sich in gängigen Namen widerspiegelt, darunter

Geschichtlich belastet, aber nicht in jedem Fall aufgezwungen, gibt es Stadtviertel für religiöse, ethnische und kulturelle Gruppen:

Die Ausgehviertel und Altstadtviertel vieler Städte tragen Eigennamen.

Siehe auch

Literatur

  • Klaus Zehner: Subzentren und Stadtteile in Köln. Eine sozialgeographische Untersuchung zu Raumstruktur und räumlichem Verhalten in der Großstadt. Kölner Geographische Arbeiten, H. 47, Köln 1987,
  • Günther Schweizer: Zuhause in der Großstadt. Ortsbindung und räumliche Identifikation im Verdichtungsraum. Kölner Geographische Arbeiten H. 61 (Hrsg.: H. Gebhardt und G. Schweizer. Unter Mitarbeit von P. Reuber), 1995

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